alles muss raus - mit Thilo Mischke

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00:00:01: So, lieber Martin, wir treffen uns beide zu einem AMR Extra, weil ich dir aus dem Urlaub, noch zwei Tage habe ich Urlaub geschrieben habe, was ist dir jetzt schon wieder mit Grönland los?

00:00:11: Ey, man hält es ja gar nicht aus.

00:00:12: Es ist ja wirklich, also eigentlich hätte ich dieses Jahr wirklich keinen Urlaub machen dürfen, weil so viele Sachen passiert sind, wir hätten eigentlich wirklich täglich eine, alles muss raus extra vollgemachen können, zu irgendeinem Ereignis.

00:00:23: Aber die Sache mit Grönland beschäftigt mich jetzt nämlich sehr, weil ich das Gefühl habe, Trump wiederholt einfach nur noch mal diese Zollgeschichte.

00:00:32: Aber aktuell regen sich die Leute Europa, Politikerinnen und Politikerinnen aus Europa, darüber mehr auf als bei den ersten Tarif- bzw.

00:00:40: Zoll-Androhungen.

00:00:41: Deswegen haben wir uns jetzt beide spontan verabredet.

00:00:44: Du hast gesagt, du kannst es mir erklären und ich hoffe, du kannst es mir und den Hörern und Hörern dieses Podcasts auch erklären.

00:00:49: Warum regen sich gerade alle mehr auf als bei den ersten Zoll-Androhungen?

00:00:56: Naja, weil der wirtschaftliche Schaden bei den ersten Zoll-Androhungen ja auch schon sich gezeigt hat.

00:01:03: Also ich glaube, wir haben, ich habe gerade die Zahl nicht parat, aber auf jeden Fall Wachstum wirtschaftlich eingeboost.

00:01:10: Die Wirtschaft ist stark angeschlagen und solche Nachrichten tragen natürlich nicht zu einer Stabilisierung bei.

00:01:16: Das ist so die eine Instanz und die andere ist natürlich aber auch, dass es einfach weiterhin die EU und auch die NATO einfach weiter destabilisiert.

00:01:26: So.

00:01:27: Und das ist, glaube ich, das viel fatalere.

00:01:31: Ist sich Trump dessen bewusst?

00:01:33: Ist das eine strategische Entscheidung, die er da trifft?

00:01:35: Oder ist das alles so wie chaotisches, irrationales Agieren?

00:01:38: Weil wir ja wirklich jahrelang eigentlich Donald Trump, und dürfen auch nicht vergessen, dass der schon uns ziemlich lange beschäftigt, haben ja eigentlich immer von so irrationalen Aktivitäten und irrationalem Handeln gesprochen und irgendwie nie darüber nachgedacht, könnte das vielleicht alles mit Kalkül sein?

00:01:52: Das ist mit Sicherheit Kalkül.

00:01:54: Also dieser Plan des Magalagers, der Umwandlung der USA in den autokratischen Staaten ist ja im vollen Gange.

00:02:04: Wir sehen das ja gerade auch in Minnesota, was da passiert.

00:02:09: Was da auch beeindruckend ist natürlich, dass sich da mittlerweile auch Konservative dem, was da passiert, entgegenstellen.

00:02:16: So, weil natürlich da das Grundprinzip der Freiheit im amerikanischen Startkarte ausgehebelt wird.

00:02:22: So.

00:02:22: Ich finde auch krass, dass mittlerweile wirklich auch von Faschismus gesprochen wird.

00:02:25: Also die New York Times spricht von Faschismus.

00:02:28: Deutsche Medien sprechen von Faschismus, dass dieses Land sich nicht nur in Autokratie ändert, sondern in einen faschistischen Staat.

00:02:34: Das finde ich ziemlich krass, dass da so eine ganz deutliche Sprache gesprochen wird.

00:02:37: Tatsächlich und dazu würde ich auch gerne mit dir dem nächsten Sonderfolge machen, aber da müsste ich erst mal noch ein bisschen mehr recherchieren zu, weil ich gerade mit Eis, was da passiert, auch die Rekrutierungsbedingungen, wie rekrutiert wird, so ein bisschen den Charakter gerade hat, als würde Trump sich da gerade eine eigene, sich loiale Truppe schaffen.

00:03:01: Also ich möchte jetzt nicht so weit gehen und das damals mit der SA oder sowas im Anfang des Dritten Reiches vergleichen, aber mit Sicherheit so im Prinzip der Revolutionskarten quasi, dass du eine exekutive Macht hast im Staat, die aber nicht im Staat untersteht, sondern nur den Präsidenten.

00:03:21: Und es würde mich irgendwie nicht wundern, wenn aus dem, was gerade Eis ist in den nächsten Wochen, Monaten, Jahren, eine Institution wird, die auch andere exekutive Aufgaben im Staat übernimmt.

00:03:36: Aber auch interdirekterweise

00:03:37: und das Präsidenten.

00:03:38: Und das ist gerade super spannend.

00:03:41: Das ist ja sowieso total verwirrend.

00:03:42: Man sieht ja oft auch Eisagenten mit so einem Polisschild auf der Brust und so.

00:03:45: Das ist so mit diesem Patch.

00:03:48: Man sieht ja gar nicht mehr durch, wer da eigentlich zu wem gehört und welche Befugnisse die Personen noch haben.

00:03:55: Gut, das ist ja auch weiterhin eine Polizeibehörde.

00:03:59: Auch zum Beispiel hier können wir auch noch nach Deutschland schauen.

00:04:02: Der Zoll ist ja auch eine polizeiliche Behörde.

00:04:05: Gerade die Spezialeinheiten hier vom Zoll zum Beispiel tragen beim Zugriff auch meistens Polizei, einfach weil es leichter zu erkennen ist in der Sekunde als Zollsohne.

00:04:16: Also es ist ja eine polizeiliche Behörde weiterhin.

00:04:19: Hm, das habe ich trotzdem vergessen.

00:04:20: Für mich ist der Zollbeamte eigentlich immer diese freundlichen Schnarchies.

00:04:25: die wirklich freundlich ist und ich meine, dass jetzt vollkommen ernst freundlich uns immer am Flughafen BR, wenn wir von irgendwelchen Recherchen wiederkommen, sehr professionell, aber eben, wo ich, ich denke, jedes Mal, puh, das muss aber auch ganz schön Träge sein, dieses Leben dabei am BR, weil du hast ja auch nicht jede Woche irgendwie so einen Kokain-Dealer, den du festsetzen kannst.

00:04:42: Nee,

00:04:43: aber es gibt ja ganz viel beim Zoll, es gibt ja auch mobile Fahrnussgruppen da, ne?

00:04:46: Ja, ja, deswegen soll ich also unterschätzen, dass es so, dass es ja mehr ist als diese Leute am Flughafen.

00:04:51: Ja.

00:04:53: Aber wir wollen ja nicht über den deutschen Zoll reden, sondern über das was Grönland los ist.

00:04:57: Wir wollen über die Grönland sprechen und über die Zölle, die da ist.

00:05:01: Also was hat der, also sag mal ganz rudimentär, was für Zölle hat er angekündigt?

00:05:04: Was passiert da?

00:05:06: Also er hat jetzt erstmal zehn Prozent Zölle angekündigt, so per Decret, so, ne?

00:05:12: Da muss man aber auch klar sagen, bisher hat er sich nicht dazu geäußert, welche Güter bezollt werden sollen, so.

00:05:19: Und es gibt auch Widerstand aus den eigenen Reihen da.

00:05:23: Also die letzten Strafzelle sind ja auch immer noch vor US-Gerichten und vor Schiedsgerichten der Welthandelsorganisation.

00:05:31: Also ob er in der Lage sein wird, die langfristig durchzusetzen ist eine andere Frage.

00:05:35: Aber er kann es halt erstmal per Dekret machen.

00:05:39: Und das war zumindest, wie man es werden kann, eine direkte Reaktion.

00:05:43: Zum einen natürlich darauf, dass Europa Erkundungstruppen nach Grünland geschickt hat.

00:05:52: Was machen diese Erkundungstruppen eigentlich?

00:05:57: Zum einen ist es eine symbolische Operation.

00:06:01: Die reisen nach Grünland und schauen in die europäischen Teile von NATO in Zukunft in der Sicherheit Grünlands engagieren können.

00:06:08: Das geht zum einen natürlich darum, um Einheit zu zeigen, zum anderen natürlich auch Unter diesem Deckmantel, naja, man möchte als Europa mehr Verteidigungsverantwortung in Grönland übernehmen, um quasi dieser Trump-Argumentation, man brauche Grönland für die nationale Sicherheits- und ein bisschen Wind aus den Segeln zu setzen, so, ne?

00:06:29: Und ich meine, das waren ja auch ganz, sag ich mal, pressefreundliche Bilder, die da gesendet wurden.

00:06:36: Also ich meine, dieses deutsche Kontingent aus Dreizehn Mann, was da angekommen ist, Die sind alle mit ihren Flecktharn und Barretten aus dem Flieger gestiegen.

00:06:43: Da war Panzertruppe dabei, da war Marine dabei, da war ein Fallschirmjäger dabei, da war die Luftwaffe dabei.

00:06:48: Da ging es vor allem um ganz viel zu zeigen.

00:06:51: Und der genannte Grund dieser Reise ist sozusagen, dass man sich mit dem Land vertraut machen möchte und Optionen abwägen.

00:07:02: Und es ist dann, gehen die dann so gucken, durch den Schnee laufen und bringt Socken mit beim nächsten Mal?

00:07:07: Also müssen die sowas machen?

00:07:09: Ja, das mit Sicherheit auch, aber dann geht es auch um ganz andere Fragen, um Logistik, die vor Ort ist, um Logistik, die bereitgestellt werden muss, um die Kartografie vom Land, wie es da die Bodenbeschaffenheit, wo kann man landen, wo nicht.

00:07:25: Also, das ist ja auch mit Sicherheit, und da fallen insgesamt, wenn man da Verteidigungspläne erstellen wird, wo es nicht reicht, wenn dreizehn Mann da ein paar Tage hinreisen.

00:07:33: Also, das war jetzt erst mal eine symbolische Ankunft.

00:07:36: Das war so krass, weil ich war ja im Mai letzten Jahres in Grönland das letzte Mal und da waren sie so ganz stolz, weil da nämlich die ersten United Flüge aus den USA in Nuk landen konnten.

00:07:44: Weil Nuk war ja lange Zeit ein Lokalflughafen, der nicht international angeflogen wurde, sondern man musste immer zwischen Landen in der Mitte des Landes und dann mit einem kleineren Flugzeug weiterfliegen.

00:07:53: Dann haben sie diesen Flughafen umgebaut, sodass eben die Hauptstadt direkt angeflogen werden konnten und es gab dann, da waren sie so stolz.

00:07:58: Ich glaube, ich war sogar in der Woche da, als das erste Flugzeug aus New York gelandet ist.

00:08:02: Und dann auch die Personen, mit der ich Zeit verbracht habe vor Ort in Grönland, die meinte auch so ja und jetzt können wir ja irgendwie so dreimal die Woche nach New York fliegen und das ist so wie das öffnet dieses Land und die Welt wird offen sein und das ist irgendwie so traurig zu sehen, wohin das jetzt geführt hat.

00:08:18: Aber deswegen um so spannender zu sehen, auch gestern die Proteste zum einen in Nuuk, aber auch in Dänemark, aber alleine in Nuuk sollen ja tausend auf der Straße gewesen sein.

00:08:27: und wenn man jetzt mal überlegt in einem Land was siebenundfünfzigtausend Einwohner hat, selbst wenn es nur Eintausend gewesen sind, die da auf der Straße gewesen sind.

00:08:36: So, es ist einer von siebenundfünfzig.

00:08:38: Also, ich wüsste nicht, wann wir in Deutschland das letzte Mal in so einer Relation Demonstration in der Größe gesehen haben, ne?

00:08:47: Und das Nuuk ist halt auch klein.

00:08:48: Also, besonders, das sind ja dann Leute aus Nuuk, die dann demonstrieren gehen.

00:08:52: Und das ist halt einfach noch, guck mal, da leben ja nicht alle siebundfünfzigtausend Menschen, also ein Großteil lebt in Nuuk, aber es ist halt ein winziger Ort, in dem sich jeder kennt.

00:09:00: Ja.

00:09:02: So, und ich glaube, das ist dann schon eindrucksvoll.

00:09:05: So, Trump droht jetzt mit diesen Zöllen.

00:09:08: Genau, also Trump droht jetzt mit zehn Prozent Strafzöllen, die er umsetzen möchte, gegen alle Länder, die sich an dieser Mission beteiligt haben.

00:09:18: und sollte Grönland nicht bis Juni in amerikanischer Hand sein, möchte er diese auf twenty-fünf Prozent erhöhen.

00:09:26: Sehr total krass, sehr total kurzfristig auch.

00:09:28: Also wie stellt er sich das vor?

00:09:31: Naja, also er hat es ja in der Vergangenheit schon gemacht, was halt spannend ist, zu sehen, dass sämtliche Strafzölle, also bei den letzten ging es ja darum, um die US-Wirtschaft zu schützen.

00:09:45: Auch die haben eigentlich der US-Wirtschaft nicht wirklich geholfen, sondern vor allen Dingen dem amerikanischen Bürger geschadet.

00:09:53: Und das ist ja jetzt was, was auch wieder absehbar ist.

00:09:57: Es schadet natürlich der EU so.

00:10:00: Aber es schadet halt auch den USA und ich kann mir nicht vorstellen, dass wegen zehn und auch nicht wegen twenty-fünf Prozent man vonseiten der EU bereit ist oder vor allen Dingen von dänischer beziehungsweise grün ländischer Seite den amerikanern Grünland zu übergeben, weil auch hier ja dieser Witz der Sache an.

00:10:21: diese Forderung an Danemark ist, ist ja, dass Danemark überhaupt gar nicht dazu befähigt ist, das zu entscheiden.

00:10:30: Also wer könnte das denn entscheiden?

00:10:31: Also wäre das denn theoretisch möglich?

00:10:35: Die einzigen, die dazu in der Lage sind, das zu entscheidenden Erweigen beitritt zu den USA, sind die Grünenländer im Referendum.

00:10:44: Und das kann man ja nicht bis Juli machen, oder?

00:10:46: Das kann man nicht bis Juli machen.

00:10:48: Die Grünenländer hätten auch bisher immer die Möglichkeit gehabt, schon in einem Referendum sich von Dänemark los zu sagen.

00:10:53: Also da kann man ja vielleicht nochmal diesen Detail, den wir vor zwei Wochen gemacht haben, sich durchlesen bzw.

00:10:59: so anhören.

00:11:01: Also die Grünen in der Innen haben an und für sich sowohl in der eigenen als auch in dänischen Gesetzgebungen das recht frei über sich zu entscheiden, wo es hingeht und ab welchen Zeitpunkt sie unabhängig von Dänemark sein wollen.

00:11:16: Und theoretisch könnten die Grünen in der Innen natürlich auch entscheiden, dass sie den USA beitreten wollen.

00:11:21: Jetzt sind aber eighty-fünf Prozent des Landes dagegen.

00:11:25: Liebe Hörerinnen, liebe Hörer, an der Stelle noch mal eine kleine Werbung für Patreon.

00:11:27: Diese Deep Dives, also diesen Grönland Deep Dives und für andere Deep Dives, zum Beispiel zum Iran oder auch zu Venezuela, findet ihr alle auf Patreon.

00:11:37: Und diese Deep Dives stellen wir allen zur Verfügung, die auch tatsächlich nur ein drei Euro Abo, nee, ich glaube fünf Euro, fünf Euro muss man dafür abgeschlossen haben.

00:11:46: Fünf und neun Euro Abonnementen, Abonnenten und Abonnentinnen erhalten.

00:11:52: Die Deep Dives, also das nur als kleine Randnotiz.

00:12:00: Ja, genau.

00:12:01: Und jetzt kam ja die Nachrichtenmeldung, dass die Sanktionen, die Trump da verhängen würde, wie auch die letzten Sanktionen gegen den Handelsabkommen verstoßen.

00:12:10: Und ich glaube, da sind viele Leute verwirrt, weil wir als Deutsche bzw.

00:12:14: wir als Europäische Union haben ja überhaupt gar keinen freien Handelsabkommen mit den USA.

00:12:20: Also es gab ja damals, das ist ja dann mit der ersten Amtsantretung von Trump zum Glück final gescheitert, dieses T-Tipp abkommen, was man mit den USA abschließen wollte von seiner Politik, also im Groben und Ganzen, dass sich Unternehmen frei auf dem jeweils anderen Markt beteiligen können.

00:12:42: Also zum Beispiel, wenn wir hier in Europa eine Ausschreibung hätten, dürften amerikanische Unternehmen sich auf diese Ausschreibung bewerben und nicht diskriminiert werden in Anführungszeichen.

00:12:52: Das kam aber mit der ersten Amtsantritt von Trump war dieses Thema dann zum Glück auch final vom Tisch.

00:12:59: Wir haben andere Freihandelsabkommen, diese Art zum Beispiel mit Kanada, das ist dieses Zeta und dann haben wir noch eins mit Japan, das heißt Jeffda.

00:13:08: Es gibt aber ein anderes Abkommen gegen das das verstößt und das ist das Freihandelsabkommen der Welthandelsorganisation, also das WTO World Trade Organization Abkommen.

00:13:18: Und das ist ein Abkreu.

00:13:20: Also die Welthandelsorganisation, die existiert seit nineteen-fünfundneinzig.

00:13:25: Da sind hundertsechzig Mitgliedstaaten eigentlich alle großen wirtschaftlichen Staaten der Welt sind da vertreten.

00:13:32: So Beispiele, die nicht dabei sind, sind Nordkorea zum Beispiel.

00:13:37: Und so fünfundneinzig Prozent vom Welthandel werden tatsächlich dadurch abgedeckt.

00:13:44: Bei dem Abkommen geht es vor allen Dingen um verbindliche Regeln für den Welthandel, also zum Beispiel, dass es darum geht es ja, dass es keine Diskriminierung geben darf, dass in- und Auslandsprodukte gleich behandelt werden, sobald sie im Land sind.

00:14:01: Und hauptsächlich geht es da aber auch zum Beispiel um Abbau von Handelsschwierigkeiten.

00:14:07: Und es gibt halt Möglichkeiten bei Streitereien sozusagen vor Schiedsgerichten der Welthandelsorganisation miteinander zu klagen.

00:14:14: So, also, dass man sich jetzt auch nicht wirklich übers Ohr hauen kann.

00:14:19: Und dadurch abgedeckt sind halt Warenhandel, Dienstleistungen und geistiges Eigentum und noch ein paar kleinere.

00:14:26: Und gerade so dieser erste Punkt, also, dass es keine Diskriminierung geben darf, das heißt, dass dieses Thema Strafzölle in diesem Abkommen eigentlich ein Verstoß ist,

00:14:41: so.

00:14:42: Das war auch schon...

00:14:43: Aber wie, lass mich kurz in die Zwischenfrage stellen, kann man das denn sagen?

00:14:45: zu nie, also kann man dann solche Verstöße ahnten?

00:14:48: Also gibt es da eine Möglichkeit?

00:14:50: Ja, Gegenzölle sind zum Beispiel allaut.

00:14:53: Okay.

00:14:54: So, aber tatsächlich, also dieser erste Punkt, also Trump könnte zum Beispiel sagen, okay, wir machen jetzt, Stahlprodukte, egal aus welchem Land sie importiert werden, so.

00:15:10: Das wäre erlaubt, aber ich darf nicht sagen null gegen ein oder zwei Länder.

00:15:15: Kann ich ein ganz praktisches Beispiel, also nehmen wir mal einen aus Deutschland, kommt Stahl, ja, in die USA.

00:15:20: Und dieser Stahl kostet tausend Euro.

00:15:24: Ja.

00:15:26: Wie wird dann dieser Zoll angewandt?

00:15:27: Also kostet dann der Stahl, zweihundertfünfzig Euro, wenn der in die USA eingeliefert wird, wenn da fünfundzwanzig Prozent Strafzoll draufkommt?

00:15:35: Genau,

00:15:35: da kommt es.

00:15:37: Aber das ist doch eigentlich gut für Deutschland.

00:15:39: Also wenn Deutschland dann, da ist doch der Stahl teurer.

00:15:42: Nein, aber der Zoll, also sozusagen, der wird Deutschland verkauft, den Stahl für tausend Euro, so.

00:15:50: Und dann schlagen die der amerikanische Staat fünfundzwanzig Prozent drauf.

00:15:53: Nimmt sich diese twenty-fünf Prozent, die bekommt der amerikanische Staat und der Stahl wird dementsprechend twenty-fünf Prozent plus ein bisschen mehr wegen den Verwaltungsaufwänden, wird dementsprechend teurer in den USA.

00:16:04: Und dann würde man natürlich eher, wenn man genug hat, ein heimisches Produkt benutzen oder halt aus einem anderen Land importieren, was nicht von diesen Strafzellen betroffen ist.

00:16:13: Welche Länder gewinnen jetzt gerade, wenn also die EU solche Strafzelle bekommt, freut sich dann Indien zum Beispiel als schnellst größt, schnellst wachsende Wirtschaftsmacht in der Welt?

00:16:24: Wer sich da freut, also ich glaube, da freut sich am Ende keiner, weil das schadet am Ende allen.

00:16:31: So.

00:16:33: Ich verstehe das nicht.

00:16:34: Ich kann es tatsächlich null nachvollziehen.

00:16:36: oder mal gewürft jemanden davor, die im Hintergrund so flaschen, irgendwo in den Korn?

00:16:39: Ja.

00:16:40: Also höre ich gerade.

00:16:42: Es kann es sein, dass diese angedrohten Zölle auch wieder so eine Pumpendump... Game sind, also dass Trump wieder versucht die Aktienmärkte für seine Gumpels zu manipulieren, dass jetzt am Montag die Aktien krass runterfallen, dann wird Geld investiert und dann sagt er in einer Woche, ich ziehe die Zölle wieder zurück und dann steigt ja der Aktienmarkt sofort wieder.

00:16:59: Es hat mal so, Donald Trump hat ja so eine Kryptobürse, wo keiner nachvollziehen kann, wer ihm da in welcher Form Geld zukommen lässt, ne?

00:17:09: Also ich weiß gerade gar nicht, wie die heißt, aber es ist auf jeden Fall so eine Kryptobürse, die voll, wo er und auch Steve Whitcroft und so was alle mit drinstecken.

00:17:16: Und natürlich jedes Mal, wenn so was passiert, beeinflusst das die Märkte.

00:17:22: Und wer da im Vorfeld davon weiß oder nicht oder da im Vorfeld schon mal verkauft oder was auch immer, ja, wer weiß das schon.

00:17:33: Auch wer sich danach wieder günstig einkauft, wenn es sich wieder stabilisiert, wenn diese Streitereien vom Tisch sind.

00:17:39: Wer weiß das schon?

00:17:40: Ist das eigentlich so eine Art Weltkrieg, den wir erleben?

00:17:42: So eine Art Wirtschaftsweltkrieg?

00:17:45: Also, ich würde sagen, wir hatten das ja generell auch schon mal, ne?

00:17:49: Ab wann hat man im ersten oder zweiten Weltkrieg von einem Weltkrieg gesprochen?

00:17:53: Ja.

00:17:54: Ne?

00:17:55: Aber, ähm, ja, so ist es halt.

00:17:58: Gehen wir mal zurück zum Abkommen.

00:18:00: Ja.

00:18:00: Also, diese Diskriminierung ist verboten.

00:18:03: Das ging auch vor Schiedsgerichte der Wetthandelsorganisation, also zum einen von Europa aus, aber auch von China aus, die haben dann Verstoß festgestellt.

00:18:11: Weil solche Aktionen generell nicht möglich sind, Sanktionen hingegen schon.

00:18:17: Es gibt nochmal einen anderen Punkt zur Sanktion.

00:18:20: Trump hat sich daher auf die nationale Sicherheit berufen bei den ersten Strafzellen und das wurde von diesen Gerichten nicht anerkannt.

00:18:29: Es gab aber eine Berufungsverhandlung und die wird zur Zeit von Seiten der USA blockiert.

00:18:37: Das ist der Stand der Dinge mit den Strafzellen, die schon da sind.

00:18:42: Und jetzt ist hier wieder diese Schwierigkeit, wie es bei all diesen Institutionen ist.

00:18:50: Was macht man, wenn sich jemand einfach nicht dranhält?

00:18:55: Es ist faktisch unmöglich, jemand aus der Welthandelsorganisation auszuschließen.

00:19:01: Das wäre übrigens das Ende der US-Wirtschaft, wenn das passieren würde.

00:19:06: Das Problem ist aber, die Welthandelsorganisation ist konsensorientiert.

00:19:09: Das heißt, jedes Mitglied hat ein Vetorecht.

00:19:11: Und du kannst quasi nur mit Zustimmung ausgeschlossen werden.

00:19:16: So ein bisschen wie aus Sternato, wo Länder wie die Türkei und Ungarn die ganze Zeit blockieren können, wie sie wollen.

00:19:21: Und wir werden sie nicht los.

00:19:23: Kann Trump eigentlich sich eine eigene Welthandelsorganisation aufbauen?

00:19:28: Ich könnte da theoretisch machen, aber das muss er ja nicht, weil er ja... machen kann, was er will, als VTO-Mitglied, ohne dass man ihn eigentlich dafür belangen kann.

00:19:37: Und ich glaube, so instabil wie Trump ist in seiner Handhabe von politischen Themen, möchte keiner mit ihm ein Handelsabkommen abschließen.

00:19:48: Oder Leute, die sozusagen im wirtschaftlichen Hintern kriechen wollen.

00:19:52: Ja.

00:19:55: Auf jeden Fall.

00:19:58: Umkehrschlusslangzonen sind auch bei einem Handelsabkommen erlaubt.

00:20:04: Aber da müssen dann trifftige Gründe wie kriegerische Handlungen, sonstige nennenswertige Schwierigkeiten vorlegen.

00:20:11: Man könnte auch den Verbot von Produkten verbieten, wenn sie den Gesundheitsbestimmungen des Landes widersprechen.

00:20:18: Es gibt ja schon Gründe.

00:20:19: Aber alles, was Trump gemacht hat und vor allen Dingen mit den Zöllen, ist halt erstmal in diesem Abkommen ja nicht möglich.

00:20:27: Jetzt ist natürlich die Sache, die einzige Möglichkeit, die da ist, ist es auf der einen Seite vor den Schiedsgerichten klagen, beziehungsweise das Amerikaner vor amerikanischen Gerichten davor klagen.

00:20:36: Aber die Administration Trump hat sich ja bis jetzt von Gerichtsentscheiden nie beeindruckt gezeigt.

00:20:44: und das zeigt natürlich auch selbst wenn, selbst wenn jetzt ein WTO-Schiedsgericht die USA rechtskräftig dazu verurteilen würde oder ein amerikanisches Gesetz.

00:20:56: die amerikaner zeigen ja trotzdem gerade was sie machen.

00:20:59: ist das recht das stärkeren so?

00:21:01: wir machen was wir wollen so da können gerichte sagen wir sind dagegen.

00:21:05: da können gerichte sagen nee das dürfte nicht wir machen es trotzdem versucht uns davon abzuhalten.

00:21:10: so und das ist halt diese schwierigkeit in der wir gerade stecken weil wir natürlich als europa jetzt eine antwort darauf finden müssen.

00:21:18: was könnte das sein?

00:21:21: na zum ein natürlich wieder gegen zölle.

00:21:24: so

00:21:26: Könnte man jetzt nicht mal sagen, hey Orban, wir haben dir ja so viel durchgehen lassen in den letzten Jahren.

00:21:30: Du bist doch der mit dem guten Draht zu Trump.

00:21:32: Kannst du jetzt mal bitte darüber reisen und das alles wieder gerade biegen?

00:21:35: Könnte man das machen?

00:21:35: oder wäre das das sogenannte Arschkriechen, was ich gerade

00:21:38: erwähnt habe?

00:21:38: Das wäre das Arschkriechen, ich glaube damit müssen wir aufhören.

00:21:42: Es hat mal so, wir als Europäische Union haben mehr Bewohnheit als die USA.

00:21:46: Und es kann nicht weiter angehen, dass wir uns weiter davor verstecken.

00:21:51: Die amerikanischen Bevölkerung leidet ja unter dem vorgehe internationalen vorgen Trumps.

00:21:59: Also die Preise steigen, die Schere zwischen Arm und Reich wird immer schlimmer, die Löhne sinken, weiß ich meine so.

00:22:09: Wenn wir jetzt auf die Gesellschaft blicken tatsächlich, federt die Europäische Union die Konsequenzen aktuell besser ab als die USA eigentlich.

00:22:20: Gibt es denn irgendeine Stimme der Vernunft?

00:22:22: Gibt es denn irgendein Staat, der vermittelnd eintritt?

00:22:24: Also zum Beispiel im Kalten Krieg war es ja so, dass in, glaube ich, nicht seltenen Momenten die DDR verhandelt hat zwischen Großmächten.

00:22:36: Und gibt es so ein Land, gibt es das jetzt auch?

00:22:39: Also zum Beispiel China könnte nicht China da irgendwie auch vermitteln, weil China ja auch eine Abhängigkeit hat von beiden Märkten von der EU und von den USA.

00:22:47: Und wenn beide Märkte zusammenbrechen aufgrund des iratischen Verhalten von Donald Trump, ist ja China der auch ein ganz großer Leidtragender.

00:22:55: Ich sag mal so, eine Stimme der Vernunft braucht irgendwie auch immer eine Restvernunft an den beiden anderen der Leitung und die ist ja gerade nicht da.

00:23:05: Also auf der einen Seite.

00:23:06: Die europäische Seite ist ja sehr vernünftig.

00:23:09: Ja.

00:23:12: Und ich glaube halt, was wir machen müssen, als Europa, wir müssen da entschlossen reagieren können.

00:23:20: Möglichkeiten sind da mit Sicherheit, auch wie man die Amerikaner hart treffen könnte.

00:23:25: Zum Beispiel, sag mal.

00:23:28: Also sag mal so, müsste man natürlich gucken, wie weit das rechtlich möglich ist, wenn man es richtig, richtig brutal machen möchte.

00:23:36: die Preise für Medizinprodukte im Export erhöhen.

00:23:42: Also sowas wie Insulin, genau das klassische Beispiel.

00:23:47: Also ich glaube das wäre nochmal was, damit man vor allen Dingen die amerikanische Gesellschaft an der Basis treffen könnte.

00:23:56: Also ich möchte mich jetzt hier weder als Befürworter oder dagegen oder sowas aussprechen.

00:24:01: Aber die USA, die Europa hat doch Hebel, wo man die Amerikaner auch erheblich treffen kann.

00:24:07: So, ne?

00:24:09: Wir haben immer noch amerikanische Stützpunkte auf europäischen Boden.

00:24:14: Ich glaube, das ist was, was neu diskutiert werden müsste.

00:24:17: Ach ja, so Rammstein und so gehört da, was haben wir heute bei?

00:24:18: Wir haben Rammstein,

00:24:20: wir haben Spangalen, wir haben Mildenholl in England, wir haben Stützpunkte in Polen.

00:24:24: Die Amerikaner werden uns im Falle eines russischen Einmarsches sowieso in den Rücken fallen.

00:24:29: Und ich glaube, das wäre ein Hebel, in dem wir in Europa mal langsam ansetzen könnten.

00:24:33: Also

00:24:34: ich muss da journalistisch da kurz unterbrechen.

00:24:37: Vermutlich werden sie uns in... Es ist eine Möglichkeit, dass sie uns in den Rücken fallen.

00:24:41: Es ist nicht, sozusagen, es steht nicht fest, dass sie uns in den Rücken fallen.

00:24:45: Aber es ist bedrohlich genug, als dass man das als Europa mal langsam in Erwägung ziehen könnte und als Druckmittel verwenden könnte.

00:24:53: So auch da wieder, ne?

00:24:56: Das ist immer so ein... So ein Punkt natürlich, also ich bin ja neben so einem Flughafen aufgewachsen zum Beispiel.

00:25:03: Natürlich sind die in einer gewissen Art und Weise ein Wirtschaftsmotor für die Region, weil vielleicht tausend Leute aus der Region einen Arbeitsplatz da haben und lokale Unternehmen da arbeiten können als Dienstleister und dies ist das.

00:25:16: Aber diese Vorteile von diesen Flughafen sind der vor allen Dingen regional.

00:25:23: So, ich finde schon, dass es langsam Zeit ist, also meine persönliche Meinung jetzt nicht journalistisch oder so was, dass es eine Möglichkeit wäre der EU vor allen Dingen über amerikanische Druckenkondigente in Europa zu diskutieren.

00:25:38: Aber das wäre ja eine richtige Eskalation, wäre das doch, oder?

00:25:41: Also wenn jetzt zum Beispiel irgendwie Merz sagt, der Amigo Home, also sozusagen wahr macht, was seit eigentlich Jahrzehnten auch Teil von Demonstrationen ist und auch gerade in Nuk ja wieder passiert.

00:25:52: Also Yankee Go Home wurde in Nuk skandiert.

00:25:57: Also das wäre ja dann eine richtige Eskalation.

00:26:00: Na ja, also gut, man könnte jetzt ein bisschen darüber philosophieren, ob die Eskalation ist.

00:26:05: zu reagieren und zu sagen, bitte verlassen eure Stützpunkte in Europa oder ob die Eskalation nicht schon da ist, wenn ein NATO-Staat einen anderen NATO-Staat bedroht anzugreifen und ein Land zu annektieren.

00:26:23: Also das ist ja die Eskalation.

00:26:24: Eigentlich ist die folgerisch die Reaktion darauf zu sagen, okay, ihr entwickelt euch zum Feind, ihr bedroht euch, wir möchten keine amerikanischen Kampfflugzeuge auf unserem Grund und Boden, von dem wir potenziell angegriffen werden könnten.

00:26:37: was ja irgendwie logisch auch ist.

00:26:39: Wir haben jetzt schon mehrfach in unseren Gesprächen darüber diskutiert über die Lulichhaftigkeit der Reaktionen europäischer Staaten und europäischer Staatsmänner und Frauen.

00:26:48: Würdest du sagen, dass die, wie jetzt reagiert wird, zeigt ein neues Selbstbewusstsein der EU auch?

00:26:53: Beziehungsweise ist es ja noch gar nichts passiert.

00:26:55: Es ist ja eigentlich nur so Andeutungen finden ja statt.

00:26:58: Also Macron, der eben auf Twitter sehr eindeutig sich äußert.

00:27:01: Merz, der sich eindeutig äußert.

00:27:06: Dänemark äußert sich eindeutig.

00:27:07: Also das passiert ja gerade.

00:27:08: Wie wertest du jetzt die Reaktion?

00:27:10: der EU-Stand heute?

00:27:13: Sonntag?

00:27:14: Sonntag, ich weiß das Datum von heute nicht.

00:27:16: Sonntag, achzehnter Januar.

00:27:19: Das ist so sehr schwer einzusagen, weil gerade... Wenn wir nach Deutschland schauen, uns fehlt der als Gesellschaft so ein bisschen die Resilienz.

00:27:28: Der Deutsche ist bereit seine komplette Freiheit für drei Cent Spritpreis zu verkaufen.

00:27:36: Auch da

00:27:37: muss ich Jonas Dusch wieder eingreifen.

00:27:38: Natürlich ist es eine sehr pauschale Äußerung, die Martin hier gerade getätigt hat.

00:27:43: Nicht jeder Deutsche, aber so generell, wenn wir uns unsere, die Anfälligkeiten, die wir haben hier für Russische und für amerikanische Einflussnahme, zum Beispiel innerhalb unserer Gesellschaft, wie unsere Gesellschaft Falschmeldungen, die aus uns nicht freundlich gesinnten teilen.

00:27:58: der Welt in unseren Nachrichtenwesen eingestreut werden, auf der Gesellschaft reproduzieren, ohne das zu unterfragen.

00:28:06: Das ist natürlich was, wo man nicht gerade von einer großen Resilienz innerhalb der europäischen Gesellschaft sprechen kann.

00:28:13: In anderen Teilen mit Sicherheit, wenn wir uns Länder anschauen wie Dänemark, wenn wir uns Länder anschauen wie Schweden, wie Finnland, wie die Baltischen Länder, dann ist das natürlich was anderes, aber zentrale Länder wie zum Beispiel Deutschland überhaupt nicht.

00:28:24: Gerade so.

00:28:26: Und dementsprechend, was ich auch immer wieder sage, brauchen wir nicht nur irgendwie starke Politiker, sondern wir brauchen eine starke Zivilgesellschaft.

00:28:34: Die sagt, okay, wir werden hier massiv von einer ausländischen Regierung bedroht, die uns nichts Gutes möchte.

00:28:43: Also weder Trump noch Putin geht es ja um unsere Gesellschaft, was diese Lager, die dem ganzen sozusagen gerne folgen möchten, immer wiedergeben.

00:28:54: Und alles, was uns davor schützen kann, ist natürlich ein gesellschaftlicher Zusammenhalt.

00:28:59: Und vor allen Dingen, dass wir nicht nur sagen, so nicht mit uns, sondern vor allen Dingen, dass wir auch dazu bereit sind, das miteinander durchzustehen.

00:29:11: Weil ich glaube, wenn das da ist, wenn dieser gesellschaftliche Zusammenhalt da ist und die Menschen bereit sind, harte Zeiten einzugehen.

00:29:18: Und zwar vor allen Dingen für unsere Freiheit.

00:29:20: Und das ist, glaube ich, was man nie vergessen darf.

00:29:23: Wenn wir dazu bereit sind, dann sind die Konsequenzen am Ende, die die USA für ihr Vorgehen und ihr Droh gebärden haben müssen, weitaus höher als die, die wir hier als Gesellschaft zu spüren bekommen.

00:29:36: Abschließend

00:29:37: ist die Schwierigkeit.

00:29:38: Abschließend würde ich gerne eine Sache noch mit dir schnell diskutieren.

00:29:40: Daraus ergibt sich aber wahrscheinlich eine neue Folge, die wir auch, glaube ich, nächste Woche aufzeichnen müssen.

00:29:44: Vielleicht sogar du alleine mit dem Gesprächspartner-Mast.

00:29:47: Wir beide haben ja oft darüber geredet, im Kriegsfall, mit dem Angriffsfall, wie sehr so eine Grabback aus, also so ein Rucksack, den man nimmt und sofort los kann.

00:29:54: Was muss da rein?

00:29:56: Vom Kobelradio bis hin zu fünf tausend Euro, Gold, es gehört da erster Hilfeset.

00:30:01: Was gehört da rein?

00:30:02: Jetzt habe ich allerdings das Gefühl, dass sich diese Art von Krieg auch so verändert hat, dass wir nicht mehr so eine Grabback diskutieren müssten, sondern eigentlich müssten wir so eine Art wirtschaftliche Grabback diskutieren.

00:30:12: Also wie bereite ich mein... Mein Vermögen, das, was ich besitze, darauf vor, dass möglicherweise die europäische Wirtschaft als Konsequenz zerbricht.

00:30:24: Oder zumindest nach großen Schaden nimmt.

00:30:25: Also, wie bereitet man sich denn auf sowas vor?

00:30:27: Also, guck mal, wir haben unsere Generationen hat angefangen, in Aktien zu investieren.

00:30:31: Und meine Altersvorsorge basiert darauf.

00:30:33: Habe ich auch schon häufiger hier gesagt in diesem Podcast.

00:30:35: So, was bedeutet das denn, wenn jetzt plötzlich durch Jumps Verhalten meine Altersvorsorge sich privatisiert in den nächsten sechs Monaten?

00:30:42: Also das ist auf jeden Fall eine Folge, die ich als überschuldeter Freelancer gerne übernehmen

00:30:48: würde.

00:30:50: Ich glaube, ich kann zu vielen Dingen in der Welt gute Ratfläche geben, aber ich sage jetzt hier auch nochmal ganz laut und deutlich, falls sich irgendjemand in einer guten Geschäftsidee kommen sollte, nein.

00:31:02: Fragt mich zu allem, aber nicht zu finanzen.

00:31:05: Cool, dann werde ich das.

00:31:06: werde kümmern, ich mich mal um dieses Thema.

00:31:07: Martin, vielen Dank, dass du da diesen schnellen, dieses schnelle Update gemacht hast.

00:31:10: Ich werde es gleich hochladen.

00:31:14: Und liebe Hörer und liebe Hörer, wenn ihr diese Art Journalismus weit unterstützen wollt, unabhängigen Journalismus, der schnell agiert, kein großes Verlagshaus im Hintergrund hat, keine Agenda auch tatsächlich im Hintergrund hat, sondern einfach nur das passiert.

00:31:27: Wir reden drüber, ihr lernt ein bisschen was, ich lerne auf jeden Fall jedes Mal was, wenn ich eine neue Folge mache.

00:31:31: Dann unterstützt uns doch bitte auf Patreon, bei alles muss raus.

00:31:35: Es gibt dort Abonnements für drei, fünf oder neun Euro und ihr bekommt verschiedenste Dinge für diese drei, fünf oder neun Euro.

00:31:41: Vielen Dank!