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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Buchklubs.
00:00:04: Sind wie immer Koko, Tilo und ich Luca dabei und wir haben heute ein Special-Gast mit am Tisch sitzen und das ist Fook.
00:00:13: Fook schneidet bei uns ganz viel tolle Filme und er ist heute vor allem auch dabei weil er mit dazu beigetragen hat dass wir dieses Buch gelesen haben aber dass wir heute sprechen wollen und wir sprechen über Menschen wie wir von... Ti Tang Tao Zhang Fuk darf mich im Nachgang immer verbessern.
00:00:33: Ich probiere nämlich mein bestes Namen auszusprechen, wie sie auch wirklich ausgesprochen werden.
00:00:40: und bevor wir über das Buch gleich sprechen wollen habe ich noch ein paar Sachen über die ich auf jeden Fall mit euch sprechen will und ich jetzt schon mal am Anfang teasern möchte damit diese Folger auch unbedingt hören.
00:00:49: Ich möchte nämlich in dieser Folge auch über Dinge sprechen wie Heimat heimweh den Begriff von Liebe Familie und Freundschaft Und natürlich eigentlich das größte Thema über Migration und Rassismus.
00:01:02: Genau, das sind die Sachen in die es heute gehen soll!
00:01:07: Wer möchte dann erzählen um was es in dem Buch geht?
00:01:11: Was wir alle gelesen haben.
00:01:12: Ich freue mich dabei jetzt zu sein bei der Thema Kurzlagen.
00:01:14: Wir freuen uns ja sehr dass du dabei bist.
00:01:16: Nachdem ich auch heute gesagt habe ist der erste Podcast den wir zusammen machen und du gesagt hast ähm... ne?
00:01:20: Der dritte den wir jetzt zusammen machen.
00:01:22: Oh okay veressen Was quasi
00:01:26: der Erste hier in diesem Studio.
00:01:28: Stimmt und ich finde auch sehr wichtig, dass du dabei bist weil ich glaube wenn wir drei über dieses Buch diskutiert hätten also Koko Luka und Ich wäre das immer so ein Schwimm im Nebel.
00:01:37: Also ich hätte aus meiner Erfahrung aus dem Osten erzählen können Weil ja im Osten man viel stärker mit Menschen aus Vietnam konfrontiert wurde Und wie sie im Umfeld stattgefunden wurden Insbesondere den Bezirk an dem ich groß geworden bin in Berlin-Lichtenberg.
00:01:51: Davon hätte ich erzählen könnten und es war's Und ich hatte so Anekdoten, die ich trotzdem erzählen will.
00:01:55: Wo ist Berufspunkte zwischen mir und Menschen aus Vietnam gekommen ist?
00:01:59: Und wie das für mich war als Kind zum Beispiel auch.
00:02:02: Aber das machen wir alles später.
00:02:03: Luca, ich finde deine Einwendete ganz toll mit Heimat und genau das, worum es ja auch in dem Buch geht.
00:02:07: Jetzt geht's ja darum, wer es vorstellt, ne?
00:02:09: Koko!
00:02:10: Auf gar keinen Fall... Weil ich habe letzte Woche schon letztes Mal ...
00:02:15: Du hast letzte mal schon vollgestellt,
00:02:16: ne?!
00:02:16: Richtig!
00:02:17: Ich verpasse es ganz kurz zusammen.
00:02:19: Also dieses Buch ist ein ganz interessanter literarischer Kategorie.
00:02:21: Das ist ein Memoir Es ist ein Buch, das sozusagen die Wirklichkeit nutzt und aber eine Fiktionalisierung
00:02:27: verwendet.
00:02:27: Ist dein Memoir nicht wenn jemand gestorben ist?
00:02:29: Nee.
00:02:30: Also auch!
00:02:33: Früher nannte sich das erzählerische Sachbuch und es war dann zu schmucklos glaube ich.
00:02:38: der Begriff der erzählerischen Sachbuch wurde um benannt einem Memoire insbesondere wenn eben die Person die Autoren oder der Autor von eine eigenen Lebenserfahrung erzählt, aber sie fiktionalisiert.
00:02:48: Sie erweitert, Personen hinzufügt, Namen ändert und sich nicht hundert Prozent ans Drehbuch der Wirklichkeit
00:02:53: hält.".
00:02:54: Das ist diese Kategorie Buch was es besonders macht zu lesen denn wir lesen die Lebensgeschichte von Tao wie sie als elfjährige glaube ich Elfa sie
00:03:04: im Buch
00:03:05: aus Vietnam nach Deutschland kommt zu ihrem hier schon in Deutschland lebenden Vater Und wir erfahren in diesem Buch sehr viel Das mit einem Macht, als junge Frau.
00:03:18: Als Mensch der erwachsen wird dann in Deutschland und in einer Großstadt lebt.
00:03:23: Wir erfahren was das mit einem macht wenn man von seiner Familie, von seinem Vater getrennt ist solange?
00:03:27: Und was ... dass mit der eigenen kulturellen Identität macht.
00:03:31: also wie fühle ich mich wo zugehörig?
00:03:37: Man könnte jetzt meinen, es ist ein Buch, was ich auf jeden Fall schon häufiger gelesen habe in anderen Diaspora- oder Migrationsgeschichten in erzählerischen Sachbüchern oder auch im Roman.
00:03:48: Aber ich finde, dass Tau eine ganz besondere Sprache gefunden hat um das zu erzählen und einen ganz besonderen Anspruch an den Leser- oder an die Leserinstätten.
00:03:56: Darüber können wir gleich im Detail reden.
00:03:58: Habe ich irgendwas vergessen?
00:04:00: Ich finde du hast es gut zusammengefasst!
00:04:01: Natürlich werden – und das kann man noch dazu sagen – all das was man ... werden all die Randbereiche oder Bereiche, die Menschen mit Migrationsuntergrund oder Menschen aus Vietnam betreffen Deutschland erwähnt, also besonders die rassistischen Ausschreitungen in den Neunzigern finden statt.
00:04:16: Also alles wird einmal erklärt und gibt ein... Ich mache auch keinen Urteil!
00:04:20: Machen wir später das jetzt so.
00:04:22: zeigen was ich dazu sagen will.
00:04:25: Meine erste Frage hat sie eigentlich in dem Buch irgendwann jemals gesagt, dass es wirklich ihre Geschichte ist.
00:04:30: Also ich finde man hört das ja auch raus.
00:04:32: aber gibt's Interviews weil ich habe es dann mich danach gesucht ob sie darüber spricht?
00:04:35: Das ist wirklich... In welchen Teilen das ihre Geschichte stimmt.
00:04:38: du warst ja bei der Lesung.
00:04:38: Ich war
00:04:38: bei der lesung und da gab´s auch explizit eine Frage ob das autobiografisches Buch ist und da hat sie explizite gesagt nein!
00:04:47: Ah, das ist kein autobiografisches Buch.
00:04:49: Dann ist es auch kein Memorand, muss ich das tun?
00:04:51: Doch, aber
00:04:51: Sie meinste natürlich Ihre Erfahrung spielen damit ein in diese Geschichte.
00:04:56: Also ich wollte explizit sagen, das ist keine Autobiografie.
00:05:00: Weil das interessant war?
00:05:00: Ist es nicht aber auch ihr Leben.
00:05:02: also dass mit diesem... Das ist
00:05:03: halt die Sache jetzt, weil das kam ja eigentlich raus!
00:05:05: Ich denke, das meine Interpretation ist autofektional.
00:05:09: Du kannst so gar nicht schreiben ohne da viel von dir reinfließen zu lassen.
00:05:14: Aber weiß man, ist sie nach Deutschland gekommen?
00:05:17: War das so, dass ihr fahrt?
00:05:18: Da sind das Teile, die... Sie
00:05:19: ist glaube ich neunzehntneunzehnzig in Deutschland gekommen.
00:05:21: Mit dreizehn kamen sie nach Deutschlands.
00:05:24: Also ich denke, das sind Parallien da.
00:05:26: Aber am Ende ist es ja auch relativ egal ob das jetzt ganz klar abspiegelt was ihr Lebensgeschichte ist?
00:05:32: Total!
00:05:33: So deswegen... Ich denke spielt einfach mit euren Geschichten darin und wir können es... Deswegen ist das Buch so schön weil das hat irgendwie auch eine Geschichte erzählt wo man denkt okay dass ist nicht alles rein dokumentarisch bio- biografisch sondern spielen auf viele fiktionale Sachen rein denke ich die das irgendwie sehr schön istbar machen.
00:05:55: Man verfolgt eben ein Leben und es ist auch das, was ich so in meiner Anmoderation gesagt habe.
00:05:58: Es war natürlich eine Geschichte, die man vielleicht schon öfter gehört hat also aus verschiedenen Kontexten als du auch gesagt hast.
00:06:04: aber ich finde eben es hat ganz viele Aspekte auf dem Weg während man ihr folgt, die mich selbst so dort auch zum Nachdenken angeregt haben und auch selbst zu hinterfragt haben als Person, die ja nie also keine Migrationsgeschichte hat.
00:06:16: Die ich irgendwie ihre Heimat verlassen musste aber die mich trotzdem so hinter fragen lassen hat wo ist eigentlich mein Platz in der Welt?
00:06:20: was bedeutet Heimat für mich?
00:06:22: Was bedeutet Familie für mich?
00:06:23: weil das sind ja alles Fragen wo wir alle gleich sind.
00:06:26: Also wie wäre es für mich mit einer Familie?
00:06:30: was bedeutet Liebe in der Familie?
00:06:31: wie es ganz viele Sachen... Ja das
00:06:33: ist interessant!
00:06:33: Das hat sie dann im Rahmen der Lesung auch gesagt.
00:06:37: Das Buch heißt ja Menschen wie wir.
00:06:39: Und das ist ja nicht nur explizit für Menschen, also mit einem Viennamesisch-Diaspora, sondern es geht ja um die Frage der Heimat.
00:06:46: Das finde
00:06:47: ich so schön.
00:06:47: Es hat ein bisschen Buch
00:06:48: für alle Menschen wie Wir und für Menschen die sich diese Fragen stellen.
00:06:52: Das habe ich sehr schön gesagt.
00:06:53: soweit jeder kann sich davon so paar Punkte rausnehmen und so ein bisschen damit identifizieren natürlich nicht im ganz großen Diaspora.
00:07:02: Genau uns würde halt der Kontext fehlen das Land verlassen zu haben, wo unsere Eltern aufgewachsen sind und wo wir selbst aufgewachsen sind.
00:07:10: Ich finde es aber jetzt mal so grundlegend viel schwieriger über Sohnbuch zu sprechen als über einen Roman.
00:07:16: Das fällt mir viel schwierig, weil man ahmenschen ja auch nicht auf die Füße treten will wenns deren Geschichte was ich gar nicht machen will.
00:07:24: Weil ich kenne es auch nicht als Memoire bezeichnet egal welcher Begriff da wirklich korrekt ist.
00:07:31: und ich hätte auch immer gesagt dass ein ich erzählendes Sachbuch
00:07:34: Ach krass, also bei dir ist es dann... Noch
00:07:36: trockener hätte ich das formuliert.
00:07:37: Also genau jetzt wo ich weiß, weil ich hätte sie einfach genommen als ihr plus minus ihre Geschichte, weil so kannst du ja wirklich nur schreiben was du auch erfahren hast und dann finde ich's viel schwieriger das zu judging oder drüber zu reden wenn man das weiß als wenn man total weiß.
00:07:54: okay das ist jetzt ein mehr wie für Polina war.
00:07:57: ja ist es so einfach dass es totale Fiktion noch ein bisschen zauberhaft und alles drum und dran.
00:08:03: Es ist mir viel einfacher drüber zu reden.
00:08:05: Das ist interessant, weil es hat meine Freunde auch gesagt zum Beispiel über Tarz im Drogensbuch.
00:08:10: Mama lernt bitte Deutsch.
00:08:11: Meinst du, das ist schwierig, dass sie beurteilen?
00:08:12: Weil das ist ja seine Lebensgeschichte und wenn man was beurteilt, dann uhrt er immer irgendwie auch über sein Leben.
00:08:19: Ich glaube, das gleiche Gefühl hat es bestimmt hier auch bei dem Buch.
00:08:21: Wobei ich finde, bei diesem Buch kann man trotzdem das auch voneinander trennen.
00:08:26: Man würde niemals die Geschichte von einer Person judging oder ich glaube jeder... Das ist ja einfach ein super schwerer Weg.
00:08:32: Aber ich glaube in dem Fall hat das Buch ja besonders, also es ist ja so besonders wegen den Themen... die es aufgreift und wegen auch der Sprache, wie es eben auch strukturiert ist.
00:08:42: Und ich finde darüber kann man ja schon... Also wenn du das Buch jetzt bewertet nicht die Geschichte bewerten oder sagen, es ist eine schlechte Geschichte, also es ist halt ein Leben.
00:08:49: Vielleicht ist das
00:08:49: nur so Gefühl davon?
00:08:50: Genau!
00:08:52: Was dann besonders macht ist aber alles außen rum.
00:08:54: und natürlich dieses Buch besteht ja auch nicht nur aus der Geschichte und den Gefühlen sondern eben auch aus dieser vietnamesischen Traditionen, diesen Liedern und den Gedichten.
00:09:03: da spielt ganz viel mit.
00:09:04: rein
00:09:05: Gucki, die Frage an dich.
00:09:07: Für wen glaubst du... Wer sollte dieses Buch lesen?
00:09:11: Oder auch eigentlich Frage an euch alle?
00:09:12: Weil das habe ich mich während des Lesens dieses Buchs die ganze Zeit gefragt.
00:09:15: Ja man würde sagen, alle müssen es lesen.
00:09:19: Auf den ersten Blick denkt man erstmal nur vor allem für Menschen mit Migrationsgeschichte.
00:09:24: Ich finde gerade Menschen ohne Migrations-Geschichte
00:09:26: sollten gerade
00:09:27: dieses Buchlesen.
00:09:28: Es werden einfach so viele Fragen behandelt und beantwortet aus ihrer Sicht natürlich.
00:09:35: Ich finde gerade eigentlich, Menschen nicht mit Migrationshintergrund sollten dieses Buch lesen.
00:09:39: Das hatte ich Verständnis
00:09:40: zu haben!
00:09:42: Also ich hätte mehrere Gefühle während des Lesens, dieses Bus für Wien das eigentlich gemacht hat.
00:09:45: Am Anfang hatten wir kurz auch besprochen hier so mal beim Aneinander vorwahl auf einem Büro, dass sich das Buch sehr herausfordernd finde.
00:09:51: also ich stelle mir gerade vor... ...ich bin ein siebzenjähriger junger Mensch oder alter ist eigentlich egal habe mich im Thema Migration noch nie so richtig auseinandersetzt.
00:09:59: nehme dieses Buch mit und Also es gibt ja so im Schreiben, ich nehme mal kurz an die Hand und ziehe die Person ins Buch damit er das Buch auch wirklich zu Ende durchliest.
00:10:09: Und ich fand am Anfang dass wenn du gar keine Erfahrung mit dieser Art Literatur hast dann kann es sein, dass du rausgeschmissen wirst aus dem Buch weil diese ganzen Referenzen zur Vietnam- und vietnamesischer Kultur dir ohne Erklärung gegeben werden.
00:10:23: also ich fand es am Anfang relativ schwierig nicht... also ich wusste ich lese es weiter Und hab versucht mir vorzustellen, wie wäre das wenn es jetzt jemand wirklich liest der keine Erfahrungen mit dieser Art Bücher hat?
00:10:32: Der hört dann glaub ich auf zu lesen.
00:10:33: Wenn er den X-Ton Namen lesen muss... Also ich kenn's aus russischer Literatur!
00:10:39: Wenn du ganz viel russische Namen gelesen hast fliegst du alleine vom Lesen der Namen aus dem Buch raus.
00:10:43: Das fand ich sehr interessant als du das gesagt hast weil ich fand komplett das Gegenteil.
00:10:46: Ich fand das Buch sehr leichtzulesen
00:10:48: Ich auch
00:10:48: und also.. Ich fand halt auch wenn da gerade wenn diese z.B.
00:10:55: widermäßige Schriftsteller genannt werden Was ja total toll finde, dass man einfach das Arnaud diese Schrift der zu nennen und dann noch die Gedichte auf wieder mäßig zu schreiben.
00:11:03: Das ist ein Punkt warum mir das Buch sehr gefallen hat.
00:11:06: Ist es trotzdem sehr leicht zu verstehen?
00:11:08: Also was du meintest mit trockener Sprache?
00:11:10: Es ist alles nicht... Und trotz also ist er sehr...
00:11:14: Es ist nicht verkünstelt
00:11:15: oder so.
00:11:15: Genau!
00:11:15: Es ist sehr direkt geschrieben.
00:11:17: Sie erzählt aber das muss ich dir sagen, das kam bei mir.
00:11:20: Ich glaube deswegen bin ich so bisschen bei Sachbuch.
00:11:22: Es war mir fast ein bisschen zu... trocken runter erzählt oder zu schnell.
00:11:28: Ich hätte viel mehr, weil ich habe nämlich parallel auch das andere Buch gelesen was wir in die Runde geschmissen haben.
00:11:34: Das können wir uns nicht leisten von Miriam.
00:11:36: Entschuldigung, da wann die?
00:11:38: Hoffentlich richtig zu sagen und da ist mir aufgefallen dass... Da kommen ja zwei unterschiedliche Kulturen aufeinander und trotzdem ist das über was Luca sprechen müsste Familie Liebe Wie funktioniert, dass wenn man aus seinem Kultur-Umfeld gerissen wird und das woanders leben möchte die Bücher sich sehr ähnlich.
00:12:00: Also das fand ich sehr interessant, dass das egal ob es widmer mäßig oder was eine andere Kultur ist... ...die Menschen mit den gleichen Problemen konfrontiert.
00:12:11: Die Rassismuserfahrung ist identisch?
00:12:14: Nur Rassismus sondern auch diese Indertifikationsfrage.
00:12:17: Genau!
00:12:17: Das fand ich nämlich auch hochinteressant.
00:12:19: dieses Sie kriegt ja eine Schwester noch mal, die dann in Deutschland geboren wird.
00:12:24: Wo ist ihre Heimat?
00:12:25: Das fand ich eine hochinteressante Frage an dem Buch und auch das.
00:12:28: Ihre Schwester erinnert ihr also kurz zum Kontext.
00:12:33: der Vater geht als erstes alleine nach Deutschland um hier zu arbeiten.
00:12:37: Mutter und Tochter kommen nach und in Deutschland kriegen die Eltern zusammen noch ein zweites Kind, die auslöschen Deutschland aufwächst.
00:12:49: Achtung, Überraschung.
00:12:50: Ich Spoiler mal wieder.
00:12:51: Also
00:12:51: spoilern wir eigentlich bei diesem Video?
00:12:52: Ja,
00:12:52: okay, okay.
00:12:54: Keine kann sich hier beherrschen!
00:12:57: Am Ende ist ja das.
00:12:59: dann die ältere Tochter merkt dass die Eltern unzufrieden sind in Deutschland und auch in ihre Heimat zurück wollen.
00:13:07: Dann wirft sich auf einmal diese Frage auf Die jüngere Tochte kennt nur die Mutter im Feld der deutschen Kultur?
00:13:15: Kennt sie denn Ihre Mutter wirklich Wenn sie sie nie in Vietnam wirklich gesehen hat, das fand ich ultrainteressant.
00:13:20: Das
00:13:20: ist eine sehr gute Frage!
00:13:23: Wie viel bist du?
00:13:25: Wenn du nicht im Umfeld bist und zu Hause bist kennst du dann die Person wirklich?
00:13:31: Das fand ich mit Achtung die interessanteste Frage des ganzen Buches.
00:13:33: Kurze Frage an euch beide.
00:13:34: Luca, Koko kann ich oder auch Andiche Furg natürlich.
00:13:36: Ich würde gerne einmal diese Fragen, die wir an das Buch und die Autoren eigentlich haben.
00:13:41: in die Wirklichkeit holen und Fuch so direkte Fragen stellen.
00:13:43: Wie du das wahrgenommen hast, in Deutschland zu leben mit deinen Eltern hier?
00:13:48: Können wir das tun?
00:13:49: Du kannst doch... Ich
00:13:50: will jetzt nicht als Repräsentant darstellen, dass würde ich ungern machen!
00:13:52: Ich kann natürlich erzählen ein bisschen von meiner Geschichte aber ich werde jetzt nicht so deep reingehen.
00:13:56: Du bist
00:13:57: aber hier
00:13:57: geboren?!
00:13:57: Ich bin quasi die kleine Schwester im Buch.
00:14:00: Okay.
00:14:00: Deswegen fand ich das Buch auch sehr interessant weil ich habe das Gefühl gehabt, ich lese die Geschichte meiner Schwester.
00:14:05: Dürfen wir dich das fragen?
00:14:05: Aber nicht explizit nach durch eins zu eins, Lese dieses Gefühl mit, was sie erfahren hat mit meiner Schwester.
00:14:13: Deine Schwester ist in Vietnam geboren?
00:14:14: Sie ist
00:14:14: auch in Vietnam geworden
00:14:15: ja.
00:14:16: Aber das ist aber wirklich eine sehr gute Konstellation.
00:14:18: Das deckt sich fast ähnlich die Geschichte...
00:14:21: Da finde ich die einzig und interessanteste Frage von allen.
00:14:24: Bist du hier zu Hause fühlst du dich, bist du gefühlt mehr der deutschen Kultur zugetan weil du halt hier aufgewachsen bist?
00:14:30: findest du das befremdlich dass deine Eltern die vietnamesische Kultur wahrscheinlich mehr kennen.
00:14:35: und die noch wichtigere Frage Hast du das Gefühl, deine Eltern nicht richtig zu kennen?
00:14:39: Weil du sie nicht in ihrem Kulturkreis hast erleben.
00:14:41: Viele
00:14:41: Fragen auf einmal.
00:14:42: Total!
00:14:43: Da musst du dich bei mir dran gewöhnen
00:14:45: lassen.
00:14:45: Dann müssen wir aber ein bisschen Zeit nehmen und dann so ein bisschen durchzugehen.
00:14:48: Also die erste Frage ist wo ich mich mehr zu Hause fühle.
00:14:50: ne?
00:14:52: Es ist ein Wandel gewesen.
00:14:53: als Kind war es... wusste ich gar nicht wohin gehöre.
00:14:57: Ich war einfach ein Kind Und als Kind mit so rassistischen Erfahrungen zu machen, dann wusste sich auch nicht einzuordnen ehrlich gesagt.
00:15:05: Und dann später im Jugendalter, da wollte ich eher Deutsch zu sein.
00:15:09: Um dazugehören in der Gesellschaft und das zieht sich an diesem Buch
00:15:11: auch durch.
00:15:12: Ich war so, hey
00:15:13: Checker warum Sie das so schreiben, dieses Gefühl so ey ich sage extra nix in der Klasse, ich mache extra komische Sätze oder sag irgendwas um nicht aufzufallen oder um dazuzugehren fühle ich komplett.
00:15:26: Das weiß eigentlich meine Schwester auch und dass ist so diesen Leidensweg auch unsere widermäßige Identität in dem Fall abzulegen, aber in der Hintergrund zu stecken.
00:15:35: Nur um dazuzugeröhren.
00:15:37: Bei mir kam es echt mit den Studiumalter und meinen Mittelszwanzigern, dass ich sie merke, ich höre jetzt auf.
00:15:42: Ich embrase meine wintermäßige Geschichte noch dazu, hintergrund dazu.
00:15:47: Jetzt würde ich sagen ist das auf beiden Stühlen wie Cem Özdemir mal gesagt hat was ja gut fand.
00:15:52: Seitdem fühle ich mich auch wohl wenn ich sage ich muss mich nicht für eine Seite entscheiden ich habe beides gleich viel Und ich bin gerade dabei viel mehr meine wintermäßig Geschichte noch mal aufzuarbeiten und nachzuforschen, auch die Geschichten meinen Eltern.
00:16:08: Ist dann bei ... Entschuldigung ich habe sehr viele
00:16:10: Fragen.
00:16:13: Die Deutschen sind ja eher so verschlossen.
00:16:16: Ich bin nicht super emotional mit meinen Eltern und fragt ihr auch nicht so wie war eure Jugend?
00:16:21: Das ist typisch deutsch, das wir eher unter der vorgehalten Hand, ich hab dich lieb sagen!
00:16:28: In dem Buch ist es ja total oft so, dass sie sich nicht traut ihren Vater zu fragen und zu gar nichts weiß.
00:16:33: Und erst ganz am Ende um die Ecke kommt mit so Herr Erzählmar.
00:16:38: Wie ist das in einer widnermäßigen Verhältnis?
00:16:40: Eltern-Kinds seid ihr... Also ich glaube, das ist die Frage.
00:16:43: Gibt's da die Möglichkeit offen und emotional miteinander zu reden oder ist das eher...?
00:16:48: Es ist anders emotional.
00:16:50: Man fragt ja auch unsere Eltern gerne so wie geht's dir Kind?
00:16:54: Hast du gegessen?
00:16:55: Ja, das ist auch
00:16:56: ein Debut.
00:16:56: Hast du gut gegessen!
00:16:58: Okay
00:16:58: krass.
00:16:59: Wenn ich Sorgen mache und was sagen sie... Ist mal etwas mehr... Das ist halt diese andere Emotionalität.
00:17:06: Dieses Diepe so, Mama Papa wie geht's dir?
00:17:09: Das kommt erst jetzt in mein Alter.
00:17:11: wenn ich dieses Wissen habe und mein Widemäßchen-Watch hat es ausgebessert hab konnte ich jetzt auch mehr meine Mutter spezifischer fragen.
00:17:19: Wie war die Zeit damals ohne Vater als Papa in Deutschland war so
00:17:23: Rechter wird in der Mäßigzause?
00:17:25: Wir sprechen wieder mit der Mähigzaose.
00:17:28: Damals, als mein Vater noch liebte, konnte ich noch ein bisschen auf Deutsch zwitschen und er konnte übersetzen für mich weil Tau ist der Sekretärin im Buch Und meinen Vater war der Sekreterin unserer Familie Weil er hat auch sich um das ganze bürokratische Gedöns gekümmert.
00:17:44: Deswegen ist es auch ganz schön, als er noch übersetzten konnte Wenn sie zum Beispiel bei meiner Mutter über ein bisschen andere Themen gesprochen hat, die pöre Themen, wo es nicht über oberflächige Sachen geht.
00:17:55: Da konnte mein Vater auch gut übersetzen.
00:17:57: Ich glaube den Sekretär gibt's in jeder Familie.
00:17:59: Egal ob das Türken, Italien oder
00:18:02: ist egal... In deutschen Familien, also bei uns ist der Vater der Sekretäre.
00:18:06: Aber
00:18:07: genau beim Mika-Familien ist ja oft so dass die Kinder das übernehmen.
00:18:10: Total!
00:18:11: Und bei dem Fall war er Tau und ich muss immer mal unsere Referenz zu Taschen im Buch nehmen.
00:18:19: Krass, dass es einfach Kinder so früh diese
00:18:23: Verantwortung
00:18:23: aufgelegt wird.
00:18:25: So ohne böses Willen der Eltern sondern... Es musste halt gemacht
00:18:29: werden!
00:18:29: Aus der Not?
00:18:29: Ja aus
00:18:29: der Not und das ist so krass.
00:18:31: Was glaubst du Fug macht das mit einem wenn man so früh schon Verantwortung übernehmen muss?
00:18:35: was verändert das in einem?
00:18:37: Auf jeden Fall ich kann nicht sagen was weil ich glaube ich wurde behutet also ich war normaler erwachsen werden Weg eingeschlagen meine Schwester da bestimmt mehr Verantwortung getragen müssen als ich, weil sie hat sich auch um mich gekümmert.
00:18:51: Sie sehen wir dann natürlich, meine große Schwester hat dann natürlich auch so älterliche Aufgaben übernommen wie zum Beispiel die.
00:18:56: geht es zu einem, wie sagt man Elternabend statt meinen Eltern, weil ihr arbeiten musst und gegen meine Schweste hin.
00:19:03: Das fand ich auch extrem wichtigen Punkt in diesem Buch dass Migrationseltern schwerfällt überhaupt das an Zeit aufzubringen was Kinder benötigen weil halt extrem viel gearbeitet werden muss und das fand ich ein.
00:19:17: Das ändert ja nicht nur, dann ist es fast egal aus welcher Kultur du kommst oder woher du kommest.
00:19:22: Sondern wenn halt einfach keine Zeit für Emotionen und Liebe und Erziehung da ist... Es ist natürlich ein total anderes Aufwachsen als wenn man in einem gesettelten, in deinem Land, in dem wo du deine Eltern aufm Glauben ihr wisst wo ich hin will.
00:19:35: Das endet die komplette Ausgangssituation.
00:19:38: Diese Beschreibung vom Hasseln?
00:19:40: Die haben mich total beeindruckt, was die Familie alles aufgegeben hat für den Traum.
00:19:47: Es ist am Ende der Traum vom besseren Leben, weil dieser Traum wird erfüllt sicher nicht.
00:19:52: Du wirst auch betrogen auf dem Weg von deinem Onkel?
00:19:55: In
00:19:55: dem
00:19:56: Buch zum Beispiel.
00:19:59: Wir dürfen ein Spoiler machen.
00:20:00: Ich will dann auch über Tieren reden
00:20:02: wie
00:20:02: ihr Kinder späulen.
00:20:05: Also, das habe
00:20:05: ich nicht verstanden.
00:20:07: Ich hab auch so viele
00:20:08: Fragen.
00:20:09: Woher
00:20:09: steht der?
00:20:10: Also ganz kurz ... Weiß ich noch, ob wir jetzt drüber reden können
00:20:13: oder was?
00:20:13: Ja gleich und ich hab eine Sache, die ich sagen
00:20:15: will.
00:20:15: Deswegen erst mal Luka.
00:20:16: Wir sind heute ganz unstrukturiert eigentlich
00:20:18: gerade.
00:20:18: Nein, nichts unstrukturierter.
00:20:19: Ich wollte nach einer Sache dazu sagen weil für mich, ich hab das einmal gelesen und beschreibt es gut dieses ganze Buch und das ganze Leben.
00:20:26: Es fühlt sich wie das Leben in der Warteschlange.
00:20:28: also man wartet immer auf das nächste halbe Jahr auf den Aufenthaltstitel wird da verlängert, wie geht das mit dem dann weiter?
00:20:33: Also es ist nicht so dass man diesen Plan macht in die Zukunft sondern hangelt sich quasi immer so von Stück zu Stück und bisschen auch von Problem zu Problem gelöst werden muss.
00:20:43: Und hat in mir auch so ein Gefühl ausgelöst.
00:20:46: und deshalb um einmal diesen full circle Moment zu schließen, wo wir eigentlich angefangen hatten.
00:20:50: Ich würde das Buch nämlich auch jedem empfehlen.
00:20:52: tatsächlich.
00:20:54: So viel gibt es eine
00:20:55: Person die Strukturen erschützt!
00:20:57: Weil ich habe nämlich während ich das gelesen hab, habe ich nämlich auch gedacht, dass ist eigentlich die perfekte Einstiegsliteratur, um mal zu verstehen wie's ist wenn man seine Heimat verlassen muss weil jetzt mal... Und abgesehen davon, dass das einfach auch eine krasse Geschichte ist und es mit vielen Problemen so einhergeht.
00:21:14: Jeder kann sich in so viele Sachen... auch als Personen in dem Land trotzdem wiederfinden, diese Fragen sich selbst stellen.
00:21:20: Also was bedeutet Heimweh für mich?
00:21:21: oder wann hatte ich das letzte Mal?
00:21:23: Was bedeutet Heimat für mich und Familie für mich?
00:21:25: Was würde ich alles für meine Familie machen?
00:21:27: weil es geht ja auch viel um wieviel Sorgen man in sich trägt um seine Familie.
00:21:30: Und da muss man einfach nur einmal in sich selbst reinfühlen, wie das für einen selbst wäre wenn man mit seiner Familie woanders ist oder weil man das letzte mal von jemandem getrennt war.
00:21:38: Das hatte ich nämlich nicht so aufm Schirm Dass das Buch Menschen wie wir heißt, weil ich habe mich, obwohl ich natürlich keine Migrationsgeschichte hab und es auch nicht vergleichen möchte.
00:21:46: Habe ich mich sehr abgeholt gefühlt und habe sehr viel hinterfragt.
00:21:48: Und ich finde, dass gibt einem ein gutes Gefühl und ich wünschte mir deshalb, dass viele Leute das lesen.
00:21:53: Das ist interessant!
00:21:54: Da würde ich dir widersprechen immer noch.
00:21:55: Also ich würde sagen dieses Buch ist für fortgeschrittene Leser von dieser Art Literatur.
00:22:01: Du musst einen gesteigertes Interesse an dem Thema haben?
00:22:04: Nein,
00:22:06: finde ich
00:22:07: nicht.
00:22:07: Ich finde so... Entschuldigung, wenn ich so hart widersprach.
00:22:12: Ich bin voll bei Luca!
00:22:13: Das ist ein Buch das super schnell klar
00:22:16: macht
00:22:17: was es alles beinhaltet wenn du deine Heimat verlassen musst und das würde ich eher fast.
00:22:24: oder vielleicht ist das was mir negativ aufgefallen ist?
00:22:26: Ich wäre gerne noch viel deeper reingegangen.
00:22:28: Ich hätte super gerne gehört aber man erfährt gar nicht über ihren privaten Alltag.
00:22:33: war sie mal verliebt oder irgendwas?
00:22:36: Da war sie sehr diskret, ne?
00:22:38: Total.
00:22:38: Also da... Ich hätte viel lieber gehört noch wie in Familienleben, ob das widermäßige Familienleben ist und das ist ja so auf sehr sachlicher Ebene als erklärt.
00:22:49: deswegen finde ich den Einstieg für so Literatur Menschen die verstehen wollen wie es ist als Migrationsfamilie zu leben extrem niedrigschwellig
00:22:59: Was ich damit sagen will.
00:23:01: Natürlich soll jeder dieses Buch lesen, aber die Berührungspunkte mit der vietnamesischen Diaspora in großen Teilen Deutschlands sind gering.
00:23:09: Du hast im Osten, also Ostdeutschland ist sich dieser Bevölkerungsgruppe innerhalb des Landes sehr bewusst und so weiter du bei den Westen kommst und weniger bewusst sind sich diese Menschen vor Ort.
00:23:21: müssen ja irgendeine Form von Beruhungspunkt haben, um zu sagen ich lese jetzt mal ein Buch über Menschen aus Vietnam die hier in diesem Land gearbeitet haben.
00:23:29: Die versucht haben sich einen Leben aufzubauen und der ist einfach – also es ist eine Vermutung – der ist für Menschen in Stuttgart wo wahrscheinlich eine andere Migrationsgruppe, Türken, Griechen sind geringer Und die werden glaube ich dieses Buch weniger verstehen als zum Beispiel jemanden wie Liechtenberg aufgewachsen ist.
00:23:48: Es gibt ja auch in Westseulterne Community von Südwiedermäßen.
00:23:52: Definitiv,
00:23:53: ja.
00:23:53: Natürlich
00:23:53: viel kleiner als im Ostdeutschland aber es gibt ja trotzdem viele Migrationsgeschichten die Menschen mit Migrations-Geschichten.
00:24:00: Ich glaube
00:24:00: auch!
00:24:00: Das will ich dem Buch gar nicht absprechen.
00:24:01: Ich meine nur um die Frage wer sozusagen soll das Buch?
00:24:04: Ja sorry mach los hopp.
00:24:08: Aber genau das meine ich dass ist so... Es gibt viele Menschen mit den gleichen Berührungspunkten was Luca auch meint.
00:24:12: also ob du jetzt eine Migrationsgesicht hast oder nicht Hast du irgendwann einen Berührungspunkt gefunden mit dem Buch.
00:24:18: Und im Westen gibt's ja auch so viele andere Migrationsgeschichten, da connectet man einfach sofort.
00:24:24: Ja ich glaub' auch dass das Vietnamesi die gar nicht so...
00:24:26: Genau das ist gar nicht das Präsenz, es geht um dieses Heimat.
00:24:28: Das ist nicht der Punkt den ich machen will!
00:24:31: Was ich meine ist nicht du musst nicht Vietnamese als Nachbarn haben, das mein ich nicht um das Boot zu sehen sondern es ist eher so Wann greift man zu einem Buch mit einem bestimmten Thema?
00:24:40: Nämlich dann wenns dich auf irgendeiner Art und Weise berührt oder betrifft Dann fängst Du ja an dazu zu greifen.
00:24:48: Also Punkt, jeder sollte dieses Buch lesen.
00:24:51: Da stehe ich da hin, das bleibt.
00:24:53: Aber wird jeder dieses Buchlesen?
00:24:55: Darauf will ich hinaus und ich glaube eher dass... Ich glaube nicht, dass viele Menschen zu diesem Buch greifen werden die keine Bührerungspunkte mit der vietnamesischen Diaspora haben.
00:25:05: Glaub
00:25:05: ich nicht!
00:25:06: Also vielleicht noch was ich auch gut finden würde, das Buch zum Beispiel in der Schule zu lesen Und dann würde ich auf jeden
00:25:11: Fall... Ja, aber ich glaube, ich widerspreche gar nicht.
00:25:13: Genau, da würde ich jetzt auch wieder auf meinen Punkt zurückkommen.
00:25:14: Das hört doch
00:25:16: auch mit deiner
00:25:18: Struktur.
00:25:19: Nein, das ist so nervig halt!
00:25:22: Weil es stimmt halt wirklich diese Geschichte wahrscheinlich mit sehr vielen anderen Migrationsgeschichten einfach austauschbar und Deshalb können vielleicht viel mehr Leute da auch mitfühlen.
00:25:37: Und es ist aber schön, dass man in diesem Beispiel im Buch dann aber in dieses vietnamesische Leben mit eintauchen kann und von der Kultur erfährt wie war's denn überhaupt zu Hause?
00:25:46: Und was gibt es überhaupt an Schriftstellern?
00:25:49: Wie ist im Vergleich dazu, die Jugend auch da groß zu werden und das könnte man ja dann mit anderen Kulturen einfach austauschen.
00:25:56: Aber die Kernfragen bleiben ja bei jedem.
00:25:59: Das finde ich das Schöne, dass jeder sich diese Kernfragen stellen kann egal wo man herkommt.
00:26:04: Das ist aber schönes, dass man da genau den Einblick in diese Kultur bekommt.
00:26:07: Ich fand das total interessant für mich persönlich.
00:26:09: wirklich als Tilo Mischke eben in Lichtenberg groß gewordenen Ostberlin war das total spannend, weil ich festgeschätterte.
00:26:16: Ich weiß überhaupt nichts über diese Menschen die mich meinen Leben lang schon begleiten.
00:26:21: Die meine Nachbarn sind, die im Haus bei meiner Oma gewohnt haben, die irgendwie die man in einer Kaufhalle trifft.
00:26:26: Irgendwie an deren Marktständen oder Spätismann einkauft?
00:26:29: Ich weiß einfach nichts über diesen Menschen.
00:26:31: und deswegen war für mich dieses Buch sehr besonders, weil er endlich mal einen Einblick bekommen konnte in wie viel Schmerzen eigentlich das bereitet hat für ein besseres Leben in ein Land zu gehen dass dann plötzlich sich auflöst zu einer Gefahr wird in dieser Auflösung und dann sage ich gebe trotzdem nicht auf.
00:26:49: Ich bleibe hier und versuche, wir träume weiter diesen
00:26:51: Traum.".
00:26:52: Und das fand ich so war für mich der Hauptgrund dieses Buchs zu lesen.
00:26:55: Das ist jetzt der Punkt den ich machen wollte eigentlich.
00:26:58: Ich habe dieses Buch unbedingt lesen wollen auch weil es meine Nachbarn und Nachbarinnen sind Und ich habe nichts über sie weiß und mir noch nie ein Buch über den Weg gelaufen ist.
00:27:06: Also, ich hab irgendwann mal vietnamesische Literatur mit Sechzehn aus dem Osten gelesen oder aus Neugier.
00:27:10: Aber ob es alles vergessen?
00:27:11: Das war's!
00:27:12: Ich
00:27:12: glaube auch noch nichts vietnamesisches.
00:27:15: Es gibt doch dieses Sachbuch auch, oder?
00:27:17: Was
00:27:17: das meinst du?
00:27:20: Nein was sich auch mit der vietnameasischen Kultur und denen unsichtbar sein... ...der Kultur in Deutschland beschäftigt oder nicht.
00:27:26: Das wollte ich mich auch.
00:27:27: Das steht schon sehr lange auf meiner Liste.
00:27:33: So, und ja.
00:27:34: Und dieses Türöffnen fand ich so... Ich meine wir hätten auch beide öfter in der Mittagspause reden können, haben wir schon.
00:27:41: Aber dieser Blick hinein in die Gefühlswelt, deswegen fehlt glaube ich auch Koko.
00:27:48: wie hat sich das angeführt?
00:27:49: Wie war es wenn man verliebt ist?
00:27:51: oder wie ist dieses...?
00:27:52: Das war eher ein ganz krasser Blick in eine Gefühlvelt rein!
00:27:55: Was macht das einfach mit einem auf zweieinhalbzig
00:27:58: Seiten?!
00:27:58: Ja, dass ist jetzt der perfekte Übergang bei Tienn.
00:28:02: Ist das Freundschaft oder Liebe?
00:28:04: Ich habe so viele Fragen zu diesem Konstrukt.
00:28:09: Also Tien ist ihre Jugendfreund,
00:28:12: die
00:28:12: sie zusammen aufgewachsen und dann haben Sie diesen Motorradumfall und sie rennt einfach aus Unsicherheit aus der Situation weg.
00:28:21: Weil sie
00:28:21: zu den Zeiten nur noch schon in Deutschland war.
00:28:23: Genau,
00:28:23: sie war... Und
00:28:24: sie hatte Angst dass wenn sie jetzt da bleibt, sie nicht mehr zurück nach Deutschland kann und statt ihren Freunden zu helfen ist sie weggerannt.
00:28:31: Also auch das letzte Mal, wo sie die Tieren gesehen hat.
00:28:33: In langer Zeit.
00:28:35: So und dann geht's ja im Buch viel später, siebzehn Jahre später glaube
00:28:40: ich?
00:28:40: Ja
00:28:40: ungefähr.
00:28:41: Kommt da aus einer Haftstrafe ist er wieder auf Facebook verfügbar.
00:28:46: Er auch super interessant dass Sie schreibt, dass die meisten noch Kontakt über Facebook halten.
00:28:51: Das ist ja total von Deutschland nach Vietnam.
00:28:55: also er kommt nach der Haftstrafe wieder in Freiheit und hat ein Facebook Account und sie nehmen Kontakt auf Und da ist völlig unglad.
00:29:03: Da bin ich auch überhaupt nicht mehr, auch nicht einig in mir drinne.
00:29:07: Ist das Freundschaft oder reden die da über tiefe, tiefe Liebe?
00:29:11: Ich glaube es ist... Es ist Tiefe-Liebe aber es könnte um Münzen in eine oder andere Richtung.
00:29:19: Glaube ich wenn man.
00:29:21: Ich glaube, wir essen Vehikel einfach für diese krasse Verbundenheit, die man zu Heimat hat.
00:29:25: Das ist nicht
00:29:25: mein Punkt, den ich sagen muss.
00:29:26: Tieren... Tieren ist das Symbol für ihre Verbindung zu Vietnam.
00:29:29: Total!
00:29:30: Weil als sie Tieren den Kontaktabbruch hatte, also nach dem Motorradunfall, es war auch die Zeit wo sie mit Vietnam weniger... Ja,
00:29:37: wo sie Deutsche sein wollte?
00:29:38: Genau und wo sie erstmal klarkommen musste in Deutschland an zu sein, anzukommen hier zu leben sich zurechtzufinden Und dafür entwurzelt man sich ein bisschen.
00:29:50: Dafür steht Tieren meiner Meinung nach.
00:29:52: Das ist meine Interpretation dieser Geschichte.
00:29:54: und als sie auch mit Tieren wieder Kontakt aufgenommen hat, man hat ja ihre Freude so richtig gemerkt, dass sie immer Facetime uns ... Sie kam grad von einer Party halt betrunken, hat dann erstes an Tieren gedacht mir ihnen das zu mizuteilen.
00:30:06: Dass es ja auch dieses Wiedererleben deiner Wurzeln, deiner Herkunft mit Tiern als Symbol.
00:30:14: Weil was dann passiert?
00:30:16: Was wir jetzt mal auslösen, dass sie vielleicht nicht
00:30:18: versuchen.
00:30:19: Wir jetzt mal nichts zu spoilern also was ist das?
00:30:23: warum passiert das?
00:30:23: Warum hat er das verschwiegen?
00:30:26: und dann ist weißt du was ich meine der große event am ende enttieren zu leben
00:30:30: Ja, und auch hier zwischendurch.
00:30:31: Ach so du meinst...
00:30:33: Das ist super!
00:30:33: Ich
00:30:34: guck mir anscheinend
00:30:34: was gespeulert
00:30:35: werden, weiß ich nicht.
00:30:36: Ich
00:30:37: sag's eh gleich laut.
00:30:37: Viele
00:30:38: Leute haben ja gesagt wir dürfen spoilern weil die meisten Leute haben das Buch gelesen.
00:30:41: Aber
00:30:41: vielleicht
00:30:42: war die
00:30:42: einzige Sache?
00:30:43: Weil wir haben jetzt schon viel ge-spoilert aber daran mitzieren... Nee
00:30:46: voll dann sagen wir es nicht, aber das war für mich nämlich auch der Punkt wo ich dachte okay aber sie ist ja jetzt so traurig schockiert hat irgendwie gefragt warum man sie sich nicht mitbekommen.
00:30:55: Ist da wirklich eine Freundschaft?
00:30:57: Aber ich finde, sie war viel zu wenig angefasst als das es Liebe sein könnte.
00:31:03: Kannst du nicht?
00:31:04: Also wenn mir das passieren würde, dann würd's mich im gleichen Land sein wie ich!
00:31:07: Das ist
00:31:08: auch wahrgemacht.
00:31:11: Da wär' ich richtig sauer...
00:31:12: Ich glaub', sie ist einfach ein bisschen pragmatischer was es angeht.
00:31:15: Das
00:31:15: fand ich eben ganz am Buch, dass die sehr pragmatisch
00:31:17: ist.
00:31:17: Sie ist halt pragmatische und fehlt dir wahrscheinlich dieses ihre innere Welt.
00:31:21: Aber ich glaube, sie hat deinen Fokus einfach mehr auf diese Heimat-Indentifikationsgeschichte gelegt Deswegen.
00:31:27: Weil, ganz kurz nochmal zur Sprache... weil ich finde trotz dessen das sehr direkt und trocken ist es sehr ausgeblühmt, wie sagt man?
00:31:35: Ausgeblümte Sprache ist drinne.
00:31:41: Ich wollte gerade sagen, ihr seid überhaupt nicht trocken
00:31:45: mit dieses Buch!
00:31:46: Ich fand das gar nicht überhaupt trocken.
00:31:48: An manchen Stellen so schön
00:31:49: geschrieben,
00:31:50: diese Umschreibung... Da muss man ein paar Texte rezitieren, dass ich mir rekapitulieren kann.
00:31:56: Wie interessant
00:31:56: ist ihr das zu wahrnehmen?
00:31:57: Weil ich habe zum Beispiel diese ganzen Gedichtspassagen oder Liedtexte.
00:32:01: Das war natürlich total...
00:32:04: Da ist glaube ich schwülstig der richtige Begriffer.
00:32:06: Die sind so überbordend.
00:32:08: Ja extrem emotional einfach alles!
00:32:11: Das ist wieder mäßiger.
00:32:12: Ganz wie Pathos.
00:32:14: Du stehst in einer Klippe Die Welle kommt und das ist wie in der mäßige Sprache.
00:32:19: Das Ding ist, wenn man so versucht es zu übersetzen auf Deutsch... Es klingt einfach übekitschig!
00:32:26: Und es wird
00:32:28: nicht gerecht werden.
00:32:29: Aber das ist einfach so.
00:32:30: eine krass schöne ...
00:32:32: Also
00:32:32: guck mal, ich hab mir wirklich sehr viele Knicke gemacht.
00:32:37: Ich hab auch extrem viel unterstrichen und ich fand nämlich auch diese ganzen... Sie schreibt ja noch immer ganz viel so wie aus ihrem Kopf direkt zu diesen Fragen raus.
00:32:45: Hat das richtig geliebt?
00:32:46: Also ich habe mich angesprochen gefühlt von diesen Fragen dann teilweise und dachte mir auch so, stimmt was denke ich eigentlich dazu?
00:32:51: Und muss man auch sagen ist deshalb hab ich nämlich mir das aufgeschrieben mit Liebe oder Freundschaft weil sie einfach viel über Liebe spricht und viel versucht glaube ich auf dem Weg nämlich rauszufinden was bedeutet Liebe.
00:33:01: Da kommen wir nämlich auch ein bisschen auf die letzte Wuchtgefolge, die man sich unbedingt anhören sollte.
00:33:06: Das bedeutet Liebe eigentlich!
00:33:07: Weil da geht es nämlich auch um diese bedingungslose Liebe zur Familie zum Beispiel.
00:33:11: Also trotz dass der Vater irgendwie lange nicht anwesend war und sie immer das hinterfragt hat ob es Liebe ist gibt's ja auch ein schönes Ende zum Beispiel und dann wird alles so aufgetröseln was?
00:33:20: Die freundschaftliche Liebe und die Liebe zu Heimat?
00:33:22: also bist
00:33:23: du dieses mal zufrieden mit dem Ende?
00:33:27: Ja, ich bin vor ein paar Tagen mit hier an Tilo Föhl auf dem Tilo meinte so die letzten fünfzig Seiten sind die besten.
00:33:32: Und dann habe ich mich ganz gefreut und das stimmt.
00:33:36: Allein in
00:33:48: dieser Satz schon.
00:33:49: Ja, das ist auch schön!
00:33:50: Aber da sind immer diese Einschübe, die wirklich so gesetzt sind... Da finde ich sie schon sehr stark im Pathos.
00:33:59: Irgendwie das mal Pathos?
00:34:00: Aber ansonsten finde ich es recht schnell runter.
00:34:02: Sie macht's punktuiert.
00:34:03: Sie machen am Anfang und am Ende einen schönen Vergleich oder Umschreibung.
00:34:10: Aber er innert sehr detailliert aufgedröse, dass man gleich verstehen kann.
00:34:14: Das war ein guter Mix glaube ich.
00:34:16: Findest du, es ist ein Beat-Treat?
00:34:18: Nein.
00:34:20: Es ist kein Beat-treat!
00:34:21: Also man ... Menschen die mehr als einen Buch im Urlaub lesen können ja das dann mitnehmen Als etwas, wo man aufrecht sitzt beim Lesen.
00:34:29: Ja!
00:34:29: Da sitzt man auch... Musstig dass du das sagst.
00:34:31: ich habe das auch aufrechtsitzend gelesen und nicht im Bett liegend.
00:34:34: Also es gibt so Liegebücher und Sitzbücher.
00:34:36: Das ist ein
00:34:37: Sitzbuch?
00:34:37: Ja totales
00:34:38: Sitz-Buch.
00:34:39: Ich hab's im Ligen gelesen.
00:34:41: Aber du weißt ja morgens von über dreißig zur Wolfsstunde liest du ja.
00:34:45: Wirklich.
00:34:45: Es ist super
00:34:46: aufgestanden für dieses Buch.
00:34:48: Es gab eine Stelle im Buch, die habe ich vorhin auch erzählt in der Mittagspause schon.
00:34:51: Ich hab sehr viele dieser Art Bücher gelesen und bin immer wieder erstaunt, dass in jedem Buch wenn Rassismus beschrieben wird es immer wieder neue Formen von Rassismus gibt, die einen so betroffen machen oder verletzen und diesen Schmerz, den man bekommt.
00:35:06: In diesem Buch gibt es eine Stelle nämlich ... Die
00:35:09: Kinder?
00:35:10: Nee mit dem Notarzt.
00:35:11: Ach ja, ganz
00:35:13: schlimm.
00:35:13: Das ist wirklich auch nur ein Satz, wo drin steht sie geht zur Nachbarin und will irgendwie brauchen Notarzt oder die Nachbarinnen ist Misstrauisch und sagt eins-eins zwei ist die Nummer.
00:35:22: Und dann sitzt du so da mehr steht er nicht.
00:35:25: Aber auch die Szene bei der Hausärztin die sie anflaumt weil Sie machten Witz auf dass sie Widnermesen isst und dann die Ärztin sich sofort in diese Schranken weißt.
00:35:36: seien sie froh das hier zum Arzt gehen können.
00:35:37: boah ich auch denke
00:35:38: Alter.
00:35:39: Ich hab am vielen Stellen Akkursionen bekommen.
00:35:43: Man denkt aber, das kann doch nicht wahr sein!
00:35:46: Deswegen sollen sich so viele Menschen dieses Buch lesen und es ist die Realität von vielen.
00:35:51: Gerade bei Ärzten, Behörden da wo man auf Hilfe angewiesen ist... Da sowas wie sie wieder fahren ist ganz schlimm.
00:35:57: Das ist richtig machtlos.
00:35:59: Du wirst es so machtlos.
00:36:00: Müssten diese Leute dieses Buch lesen?
00:36:02: Auf jeden Fall!
00:36:02: Werden die Beleute dieses Buches
00:36:04: lesen?!
00:36:04: Auf keinen Fall!
00:36:05: Wie kriegt mir das hin, dass sich diese Bücher mit diesen Inhalten auseinandersetzen?
00:36:09: Das ist ja immer dieses Preaching to the choir was wir schon oft auch im Podcast diskutiert haben.
00:36:13: Wir können über all diese gesellschaftlichen Furchtbarkeiten reden aber wir erzählen sie Leuten.
00:36:18: Auch die Hörerinnen und Hörern dieses Podcasts werden wahrscheinlich... weniger rassistisch sein als eben eine Ärztin oder ein Arzt und werden so sagen, ja Leute wir müssen nur wie zusammenstehen in dieser Gesellschaft.
00:36:29: Wie kriegen wir das zu den Leuten?
00:36:29: Ich sehe die Schlagzeite.
00:36:30: Tilo Mischke behauptet alle Ärzte und Ärzten.
00:36:33: Nein!
00:36:33: Sie sagten,
00:36:34: dass ich sie wollte.
00:36:34: Nein,
00:36:35: aber wie klippen wir... Aber wie kriegen wir es hin?
00:36:39: Ja, wie kriegst du die Leute ans Buch, die's wirklich leben müssen?
00:36:41: Das ist die Herausforderung, oder?
00:36:42: Das meine ich.
00:36:43: Wir haben
00:36:44: Also auch.. Ich kann aus der Buche noch meiner Mutter erzählen Wir kaufen diese Bücher, aber wir sind ja auch die, die was ändern wollen oder schon akzeptiert haben.
00:36:53: Wie ändern uns jetzt?
00:36:55: Ich komme so oft auf Tassi ins Buch, der war ein Bestseller.
00:36:59: Ich gehe davon aus dass es viele gelesen haben, die nicht da filmen, damit sie sich noch machen.
00:37:03: Ja und die haben
00:37:04: bestimmt auch rassistisch Gedanken und sich auch so verhalten.
00:37:07: Der Titel allein schon, das ist wahrscheinlich schon so wie wenn man zum Buch greift.
00:37:11: Aber ich hoffe einfach, dass durch Zufälle... Das ist das Buch.
00:37:18: Schenken,
00:37:19: ja?
00:37:20: Dass man einfach zu dieser Erkenntnis kommt also...
00:37:22: Vielleicht geht man wenn man so ein ...das Gefühl hat dass man einen rassistischen Arzt im Freundeskreis hat.
00:37:28: vielleicht nimmt man das Buch und wenn es von Momox gekauft für drei Euro was weiß ich wie diese Seiten heißen Und schenken ihn Ich habe mir Geschenk für sie mitgebracht So ganz subtil
00:37:38: Oder man geht einfach zu einem anderen Arzt.
00:37:39: Ja das ja eh
00:37:41: Also aber ich hab auch noch keine Lösung dafür gefunden.
00:37:44: wirklich Koko, du als Buchhändlerin ... Mir ist es so schleicherhaft.
00:37:51: Auch in dein Laden, Koko!
00:37:52: Sind nur Leute gekommen bei denen du weißt?
00:37:54: Die
00:37:54: sind eh wie mein moralischem Kompass.
00:37:57: Allerdings
00:37:57: in der gleichen Bubble.
00:37:59: Wie kriegen
00:37:59: wir das aus der Bubble raus?
00:38:00: Ich glaube,
00:38:00: es braucht Zeit.
00:38:03: Es ist Schulen... Aber auch
00:38:06: Schulen
00:38:06: vor allem.
00:38:07: Aber auch einfach Leuten wie Tau oder andere Abcoming-Autorinnen die Bühne geben Bücher zu schreiben.
00:38:17: Das Publikum muss dann das sein, was nicht wir sind?
00:38:22: Ich glaube auch ins Reden kommen ist immer gut, aber ich glaube auch, dass ganz viel früh anfangen müsste in Schulen und Jugendlichen.
00:38:33: Kinder sind ja ultra hart, da gibt es ja auch diese Szene...
00:38:36: Die gemeinsten.
00:38:37: Ja,
00:38:38: und sie beschreibt ja auch diese Szene, dass ihr da wieder zur Schule muss und das die anderen Kinder sich die Augen lang ziehen so diese rassistischen Anfeindungen von Kids, die sind ja so direkt ultra hart.
00:38:51: Da müsste man eigentlich sofort reingehen und sagen so hey wir reden jetzt mit... hier geht es mal in diese Familie und ihr hört euch an was passiert ist.
00:38:57: dann kannst du ja auch hoffen warum diese Kinder hier sind und nicht in ihrer Heimat leben dürfen.
00:39:03: also das ist ja auch so ein
00:39:04: Ja, auch die Lehrerinnen.
00:39:05: Die eine Lehrerin, die so unsensibel taugefragt hat warum... Wie
00:39:09: kam dein Vater hier?
00:39:10: Warum liegt der hier?
00:39:11: Wieso kann er nicht so gedeutet, glaub ich.
00:39:14: Aber das war so ähter und erfährst ja auch in der Schule mit dass du unsensibler lehr.
00:39:18: Also ich greide ja schon seit Jahren den moralischen Verfall der Gesellschaft an.
00:39:22: so jetzt macht ein richtig großes Fass
00:39:23: auf.
00:39:25: Und diese krasse Verrohung im Umgang miteinander Das ist ja nicht mal mehr nur Rassismus und jede Art von Anfeindungen Das will ich gar nicht mal reden, aber es ist ja schon.
00:39:34: selbst wenn sich zwei Deutsche untereinander treffen wird in einem raffen Ton miteinander geredet der fast nicht mehr tragbar ist.
00:39:41: Also man ist ja überrascht wenn irgendwer mal nett ist und das ist ja inzwischen in Berlin fällt mir das extrem auf.
00:39:47: Wenn du dann noch Rassismus obendrauf setzt dann ist diese ganze Gesellschaft zum Schein an verurteilt.
00:39:52: also ich glaube wir müssten generell müsste solche Literatur Das müsste Pflicht sein zu lesen und ich glaube, da kommst du nur an Schulen drüber weil du kannst erwachsen nicht mehr zwingen was zu konsumieren.
00:40:04: Damit einfach der Umgang sanfter wird wohlwollender und ich glaub das passiert nur wenn man sich kennt.
00:40:11: Versteht ihr wie ich meine also dieses viele Anonyme?
00:40:14: Viele vorstellen so einen ihren eigenen Bubbles rum.
00:40:16: keiner guckt mir nach rechts oder links alle sind noch zu ihren Vorteilen.
00:40:20: dann wird es natürlich auch super anstrengend mit anderen Kulturen zu beschäftigen Mit anderen Familienproblemen usw.
00:40:26: Also ich glaube, das ist nicht nur Rassismus sondern auch würde man sanfter und offener miteinander von Anfang an Kindern erklären wie es funktioniert wäre es wahrscheinlich einfacher.
00:40:35: Und was du letztendlich beschreibst ist dass wir mit Hilfe solcher Bücher auch eine Sache lernen wieder nämlich wir müssen einfach toleranter sein.
00:40:45: also wir müssen akzeptieren dass wir Fehler machen Dass wir uns zuhören, dass wir uns entschuldigen können und lernen.
00:40:54: Ich glaube nur so funktioniert es.
00:40:55: Und das ist eben dieses... Es ist ja eine Aufforderung zum Lernen dieses Buchmenschen wie wir so.
00:41:00: Man versteht eine Bevölkerungsgruppe und ihre Sorgen besser und kann mit diesen Personen besser umgehen.
00:41:05: Wer dieses Buch gelesen hat wird nicht nie wieder in seinem Leben einen rassistischen Begriff verwenden.
00:41:11: Er wird nie wieder von Asiaten sprechen, wenn... Das kenne ich, weil das ist so.
00:41:17: zum Beispiel dieses... Lass
00:41:18: asiatisch essen gehen!
00:41:20: Das sag' ich dann immer ganz oft.
00:41:22: Wo
00:41:22: asiatische?
00:41:24: Danach gibt mir ein europäisches Restaurant.
00:41:28: Ja man wird's in Siebler.
00:41:29: Und alleine wenn du es schaffst dass wenn die Eltern nicht mehr sagen wir gehen zu Asiatens oder die Freunde nicht mehr Dann ist es was.
00:41:38: Und tatsächlich, ich berichte die Leute schon seit langem, also schon weit vor diesem Buch nicht mehr asiatisch zu sagen.
00:41:45: Spezifizierlich!
00:41:46: Genau, sagt einfach genau.
00:41:47: Allerdings muss man auch in Berlin geben... Es gibt in Berlin die wildesten Restaurantkombinationen, die man sich vorstellen kann von Döner über Sushi, Fusion, Vietnam, alles in einem.
00:41:55: Also deswegen wird's auch manchmal
00:41:57: Wenn das bei dem Restaurant der Fall ist, dann ist es cool zu sagen.
00:42:00: Wenn
00:42:00: du zu Vietnameseen gehst, dann sag halt nicht Asiatisch.
00:42:02: Ja, wenn du's weißt und sagst... Und
00:42:05: das ist ja schon so ein ganz kleiner Erfolg an dieser Stelle.
00:42:08: Aber Fugge ich habe noch eine Frage während des Lesens dieses Buchs.
00:42:15: Hat es sich beruhigt zu wissen anderen Menschen ging es genauso?
00:42:19: Geht es genau wie dir?
00:42:21: Beruhigt nicht weil ich weiß wie es andere Menschen geht auch mit meiner Freundesbubble und andere Literatur so mitbekommen, dass einfach die Geschichten sich ähneln.
00:42:36: Ich fühlte mich nicht allein.
00:42:37: Also ich war nicht beruhigt aber ich fühlten mich nicht alleine sagen wir so.
00:42:42: Vor allem fühle ich mich nicht allein weil dieses Buch gerade viele Menschen kaufen.
00:42:46: Das zeigt mir sehr viel Leute interessieren sich dafür für unsere Geschichte.
00:42:50: Und das zeigt einfach, dass wir sichtbar werden.
00:42:54: Und es ist einfach die Zeit gekommen.
00:42:57: Ich meine, das ist auch dieses positive rassistische, stille Völkchen.
00:43:01: Die werden amesend immer Unterwürfe sind und nicht laut sind.
00:43:06: Ey!
00:43:06: Als wir uns kennengelernt haben Fugg... Auch da trug.
00:43:09: also es ist jetzt schon zehn Jahre her, acht, acht.
00:43:13: Also ich kann mich noch genau an einen unserer ersten Gespräche erinnern über diesen positiven Rassismus mit die Wiener Mesen, die immer gut in der Schule sind.
00:43:19: Das sind die Fleißigen.
00:43:20: so dass das trug ich auch in mir drin und da hast du damals ganz streng mit mir geredet und ich habe mich dann reflektiert.
00:43:26: Ich muss das halt ändern.
00:43:28: So, ist das was du drin hast?
00:43:29: Du hast nie einen Widerspruch erfahren und denkst es einfach weiter!
00:43:32: Aber
00:43:32: wie interessant auch, dass man so zu verschiedenen Kulturkreisen solche unfassbaren Schubladen im Kopf hat, gell?
00:43:39: Natürlich.
00:43:39: Sehr mal das einfachste Menschen-Schubladen stecken.
00:43:41: Und auf wie gleicht das bei allen?
00:43:43: Wie eine Gesellschaft es geschafft hat, solche Klischees per stille Post weiterzutrücken?
00:43:49: Glaubst du, da sollte Bücher... Auch die erste Generation, die hier eingewandelt ist.
00:43:53: Also deine Eltern, die Eltern der anderen verändern wird?
00:43:55: also wenn sie wissen die Kinder lesen sowas und die erzählen dann davon dass Sie eben nicht... also ich weiß nicht ob diese gleiche Entwicklung durchmachen die Eltern wie die Kinder die hier groß geworden sind.
00:44:04: Also dieses zum Beispiel man is still, man will lieber nicht auffallen, man möchte eher im Hintergrund stattfinden.
00:44:10: du hast gesagt du hast es überwunden nach der Pubertät.
00:44:13: Wie ist das mit den Eltern?
00:44:14: Überwinden die das auch?
00:44:16: Ich glaube, der ist ja zog ein bisschen abgefahren.
00:44:19: Man ist einfach froh, dass man angekommen ist und ich günst den.
00:44:22: Sind die
00:44:23: denn angekommen?
00:44:24: Fühlen sie sich hier zu Hause?
00:44:25: Meine Eltern jetzt spezifisch?
00:44:28: Ja also... Ich würde sagen in dem Sinne weil ich als Kind schon damals gesagt habe, Mama und Papa wollen, wenn mein Schwester groß ist, nicht mehr im Haus wohnen, ich nicht mehr in Hause wohne, wollte sie zurück nach Vietnam.
00:44:40: Sie waren so.
00:44:41: nein!
00:44:42: Hier ist unser Zuhause ihr wohnt hier.
00:44:44: Jetzt hat meine Schwester auch eine Familie.
00:44:46: Die andere Familie ist jetzt hier, Deutschland ist auch unser Zuhause.
00:44:51: Also die haben über dreißig Jahre hier, über die Hälfte ihrer Zeit so und das ist so.
00:44:57: mein Vater wurde auch in Leipzig begraben und es war wichtig dass er ein Leipziger bleibt weil er ist auch Leipzeger.
00:45:01: Nee, das Völkerschlacht denken wir halt so weißt du?
00:45:05: Er bleibt hier, er gehört hier, Teil dieser Geschichte.
00:45:10: Ich habe eine richtig krass unwissende Frage.
00:45:13: Warum war das so stark im Osten?
00:45:15: Also warum sind widnermäßige Einwanderer...
00:45:17: Sehr gute Frage!
00:45:18: Wegen der sozialistischen Brüderlichkeit, dass man in der DDR damals um die Wirtschaft anzukurbeln hat man Vertragsarbeiter aus verschiedenen kommunistischen Ländern hergeholt um auch auszubilden.
00:45:37: An erster Stelle um die Leute auszubilde.
00:45:39: Und der positive Side-Effekt ist, dass die in der Wirtschaft helfen.
00:45:43: Es waren Leute aus Vietnam, Leute aus Kuba und es war eigentlich nur zeitlich terminiert.
00:45:49: Das war ich glaube schon ein paar Jahre, drei oder vier Jahre.
00:45:52: Danach sollten Leute auch wieder zurück um ihr Land aufzubauen.
00:45:57: Also
00:45:57: hat sich die DDR gezielt Menschen auskommunizieren?
00:46:01: Genau!
00:46:02: Also die Idee dahinter war eine ziemlich gute, glaube ich.
00:46:04: Und das fand ich interessant auch der, wie der Vater es beschrieben hat in dem Buch.
00:46:08: Das ist ein sehr positives Bildwürftes.
00:46:10: erst was nach der Wende eben passiert diese rassistischen Anfaltung, diese Lebensgefährdung verändert natürlich diesen Blick darauf aber man hatte das Gefühl dass die... Man bildet sich gegenseitig aus, man erschafft Fachkräfte um die sozialistische Idee irgendwie.
00:46:24: und dafür gab's so eine lustige Sache.
00:46:26: Der Vater meiner Partnerin erzählt immer so man klebte für Vietnam Du hast dann so Marken gekauft, so wie im Prinzip Rewe-Marken.
00:46:35: Aber für sozialistische Ideen wurde Geld gespendet was du so gekauft hast.
00:46:41: Meine Oma hatte auch einen Heft voller Marken für Kuba und Vietnam.
00:46:46: Das war dein Spendenbeitrag den du gemacht hast.
00:46:49: Interessant das wusste ich nicht.
00:46:50: Und es ist tatsächlich auch zum Beispiel dem Vater sehr wichtig.
00:46:55: Hatte es etwas bedeutet?
00:46:56: Ich nehme ein bisschen von meinem Geld und gebe unseren Brüdern in Vietnam Helf ich damit vielleicht.
00:47:01: So, und das war eine ganz andere Variante von ... Ich sag's jetzt mal ganz brutal Gastarbeit.
00:47:08: Man hat es gar nicht so verstanden, sondern wie ein Arbeitsaustausch der laut dieses Vaters auch aus dem Buch irgendwie gut organisiert war.
00:47:16: Das hab' ich auch noch nie gehört, dieses Abgeholt vom Flughafen Sprachausbildung, ein Dolmetscher zur Seite gestellt.
00:47:23: Es klang irgendwie so, krass, irgendwie scheint es ja dann irgendwie zu funktionieren.
00:47:26: zusammen diese Idee
00:47:28: Bis die Wende kam.
00:47:30: Das fand ich generell in dem Buch, das hat gar keinen Roll.
00:47:34: Also bis auf Ende wo dann die Eltern Mahnverfahren bekommen wegen Telefonanbieter und so weiter und sofort.
00:47:42: Da merkt man das erste Mal dass alle sauer werden mit jedem rechter Welt.
00:47:46: aber anfänglich fand ich das überhaupt nicht... Ich habe das überhaupt nie gelesen von jemandem der wütend auf irgendein System oder irgendwas ist.
00:47:55: Ich habe das gelesen als jemand, der sehr wütend auf Kapitalismus ist.
00:47:58: Aber ich bedarke... Das ist aber auch weil ich selber diese kapitalistischen Ausbeutung des Menschen so verachte und sie so viel gesehen habe, dass es ja wieder das.
00:48:06: Aber dann ist im Vergleich zu dem, das können wir uns nicht leisten?
00:48:10: Das ist sehr viel wütender!
00:48:11: Das hab' ich noch nicht gelesen deswegen.
00:48:12: Genau
00:48:13: also das fand ich sehr viel auffallender.
00:48:16: Da ist ja der Aufhänger des Buches, gell?
00:48:19: auf sehr viel verzichten muss und dass man sich mit ganz kleinen Mitteln es trotzdem schön machen kann in Familie.
00:48:25: Und das dann werte sich verschieben, aber das habe ich da viel milder wahrgenommen.
00:48:31: Also die Beschreibung der Mutter in diesem Buch haben mich sehr berührt weil sie mich an meine eigene Mutter erinnern, die ja auch seit neunzehnt neunzig sich diesen absoluten Struggle unterworfen hat.
00:48:46: Ich will, dass es meiner Familie gut geht.
00:48:48: Ich muss extrem viel arbeiten und arbeite.
00:48:50: Achtzig, hundert Stunden die Woche ... Und meine Mutter ist jetzt kaputt.
00:48:56: Genau so wie die Mutter in diesem
00:48:58: Buch.
00:48:58: Das tat sehr weh, das zu lesen.
00:48:59: Hat mich auch sehr verletzt, schmerzt.
00:49:02: Tode gearbeitet, was kaputtgearbeitet.
00:49:04: Obwohl sie Krankheiten hatte, hat sich trotzdem von früh morgens bis spät abends durchgeschuftet für wenig Geld.
00:49:11: Wofür?
00:49:13: Diese Familie in dem Buch... hat den gleichen Traum, wie meine Familie aus dem Osten gelebt.
00:49:17: Nämlich dieses irgendwann wird es uns richtig gut
00:49:19: gehen.".
00:49:20: Ja diese Warteschleifer-Wielung?
00:49:21: Genau und meine Mutter ist jetzt irgendwie absolut kaputt und hat trotzdem jeden Tag Angst dass morgens kommt die Altersarmut um die Ecke.
00:49:30: so also und dann hast du so diese Mauer ist gefallen in diesem Wunsch uns allen besser gehen.
00:49:36: und wie sollen diese Menschen Also unsere Eltern aus dem Osten, wie sollen die gelernt haben?
00:49:43: Wie man in diesem System funktioniert außer mit Ausprobieren.
00:49:45: Und das macht einfach kaputt und es hat mich sehr berührt weil's mich... Das ist mein Menschen-wie-wir-Moment gewesen.
00:49:51: Ich
00:49:51: wollte grad sagen hier, perfekt!
00:49:53: Die Kaputtheit meiner Eltern ist identisch mit der Kaputter dieser Eltern.
00:49:57: Es hat mich so berührt an den Moment und hat mich auch sehr nah zu der Autorin gebracht.
00:50:02: und was sie dort erzählt
00:50:07: Prägen am Moment war ja auch, als die Mutter mit Tau zu dieser Veranstaltung ging, wo die irgendwie Sachen verkauft haben.
00:50:13: Bist du ... auch was genau?
00:50:15: Weißt du, was es war?
00:50:16: In diese
00:50:16: komische Waage?
00:50:17: das zum Putzen?
00:50:18: Ja, dieses Putzenmitte!
00:50:20: Die gingen ja mit so viel Hoffnung rein.
00:50:22: Die Mutter und Tau, dass sie gesagt haben, wir können Papa entlasten.
00:50:27: Und als sie checkten, es war wieder ein Pyramid-Scheme.
00:50:30: Das ist ganz schlimm, weil ich habe so viele Ostfamilien, die das auch genauso auf dieses Wie heißt denn das?
00:50:35: Da gibt's einen richtigen Diese Seifen, die man kauft und nicht kennen diese Seifen.
00:50:39: Das war ja genauso wie diese Brockhausbücher, die dann verkauft wurden direkt nach der Wände im Osten weil das ist eine Wertanlage.
00:50:45: wenn sie ja diese Lexika sich so ausentstellen ist in zehn Jahren dass es hunderttausend Euro wert mag.
00:50:50: Also dieser Betrug an den Leuten weil Sie's auch nicht besser wussten also da waren ganz viele Dinge So Überschneidungen eben doch gezeigt haben.
00:50:57: Aber das ist so krass, weil das merke ich auch erst jetzt werden wir sprechen.
00:50:59: Das ist ja die krasseste Stärke des Buchs, dass dieses Buch nicht wütend oder laut ist sondern einfach ganz ruhig und aber so einen mitnimmt und jeder irgendwo diesen Berührungspunkt spürt dann wo man so denkt krass okay!
00:51:10: Und jetzt hat sie mich auch mit der Frage...
00:51:13: Obwohl man es recht hätte, dann lautend wirklich zu sein.
00:51:18: Ich war jetzt auch nicht wütend, weil er mich hat es traurig gemacht zu lesen.
00:51:23: Aber total komplett dieses Buch hatte so... Es hatte jedes Recht laut und wütender zu sein wie unfair und Rassismus immer in dieser Warteschlange.
00:51:31: und wann ankommen und hinterfragen.
00:51:33: aber das ist die Stärke des Buchs am Ende finde ich.
00:51:36: Das ist auch einfach tauselbar so weißt du?
00:51:38: Weil allein als sie nach Berlin gezogen ist und dieses schlimmen Nachbarn hatte.
00:51:43: Wer von uns hätte so eine Situation aus?
00:51:45: Und man
00:51:45: kennt die Situation in Berlin auch so mit lauten
00:51:47: Nachbaren, aber ich liebe die Sache der Achse.
00:51:49: Ich hab das gar nicht im Endeff!
00:51:52: Da steckt der Achsel dazu einfach so ... Hab ich irgendwas überlesen oder was mit dieser Achst?
00:51:56: Aber dann ist so ja... Ich hätte gerne gewusst wie die da hingekommen
00:51:59: ist.
00:51:59: Ja, aber auch nicht mal dass sie darwütend wurde sogar weil dann sagt beschwert sie sich ja und dann kommen die an Klopfen sogar gegen ihre Tür und sogar ich als Person die mich in sie hineinversetzt hätt' ich krass Angst gehabt.
00:52:09: hier so Du musst jetzt klopfen, in der Tür wollen die einbrechen was auch immer.
00:52:13: Und dann muss der Vater von oben erst runter kommen und diese Party beenden.
00:52:16: quasi Das macht so wütend wenn man das liest.
00:52:19: also dass sie einfach keine Stimme hat.
00:52:22: Also ne doch...
00:52:23: Ach schöner Einwurf, dass ihr da noch schreibt weil der am Ende muss immer nochmal einen Mann kommen und das riecht.
00:52:28: Hat
00:52:28: auch
00:52:28: sehr guter Nebensatz.
00:52:29: Gute Side-Eye.
00:52:32: Ich fand im Übrigen deswegen die letzten fünfzeh Seiten auch so krass beeindruckend Weil du dann auch einmal ganz Kondensiert ein Leben erzählt bekommen, wie dieser Vater nach Deutschland kommt und was der durchgehalten hat.
00:52:45: Dann hab ich auch ...
00:52:47: Alter,
00:52:47: was unsere Eltern einfach durchhalten?
00:52:50: Also alle Eltern, was die für ihre Kinder machen, was sie bereit sind für ... Was für Kämpfe die kämpfen!
00:52:58: Und das ist so... Ich denk dann immer so Puh!
00:53:02: Die Kämpfer, die ich gekämpft habe bis jetzt waren irgendwie so Lass mal einen Buchklub gründen.
00:53:07: Das hat mich auch so.
00:53:09: Dieses Ende des Buches gibt ja oft zu Bücher, wo man sagt so halt durch.
00:53:13: Deswegen lese ich Bücher immer bis zum Schluss durch.
00:53:15: aber dieses Ende des Bruchs ist noch mal eine wirklich sehr krassen Qualitätssprung für mich gemacht und ich sage so Ich will auch noch mehr.
00:53:23: also das ist da Koko, du sagst stimm dich dazu!
00:53:25: Ich will noch mehr über dieses Leben wissen, ich will noch in dieses Leben dieses Vaters.
00:53:29: Wie fandet ihr diesen Vater eigentlich?
00:53:30: Ich wollte den auch unbedingt kennenlernen.
00:53:34: Ich
00:53:34: glaube dass es genau das Gefühl was man mit so einem Vater hat der so wenig greifbar, sich der so sehr viel arbeitet.
00:53:42: Keine Emotionen zeigt aber man trotzdem so eine krasse Verbindung zu ihm hat weil das hat sie ja irgendwie nie verloren.
00:53:48: also die kommt dann ja zurück.
00:53:49: und auch diese Szene wo Sie auf dem Flugzeug kommen und erst mal beide nur die Hand schütteln.
00:53:53: Das ist krass oder?
00:53:54: Oh
00:53:55: da denk ich.
00:53:55: aber das ist so so ein unangenehme Situation.
00:53:58: Könnte
00:53:58: auch mein Vater sein.
00:54:00: Ich weiß nicht wo es in dieser Generation herkommt, aber ich bringe meinem Vater gerade um Armen bei.
00:54:05: Ja
00:54:05: das können meine Augen gar nicht.
00:54:07: Hallo Sohn!
00:54:08: Ja, ja.
00:54:09: Aber das ist eine krasse Szene.
00:54:11: Ich finde ihn schon wenig greifbar aber ich find hochinteressant dass am Ende auch nochmal kommt so dass die Eltern sich lieben können.
00:54:20: also da war nie die Rede von der Vater.
00:54:23: gibt die Familie auf oder es ist egal ob sie nachkommen oder nicht sondern es war vollkommen klar dass er sie abholt.
00:54:28: auf welcher emotionalen Ebene jetzt passiert steht noch mal auf einem anderen Blatt.
00:54:35: Aber genau das fand ich ja krass, weil Tau hatte immer das Gefühl, liebt mein Vater mich.
00:54:39: Das war ihre Frage die sich durchs Buch durchzieht um dann am Ende als der Vater über sein Lebensgeschichte erzählt und immer an seine Familie gedacht hat.
00:54:48: Alles was er tat für die Familie.
00:54:49: Er hat immer an seinen Tochter gedacht, immer an seiner Frau Und es war Liebe da!
00:54:55: Immer!
00:54:56: Als wo er nicht so kommuniziert für sie offensichtlich zu... und als sie das so erfahren hat und auch geweint hat.
00:55:04: Das ist bedinnungslose Liebe, weil es steht ja immer die Frage im Raum.
00:55:08: Kann Liebe nachgeholt werden?
00:55:10: Also die ganze Liebe, die irgendwie nicht da war als sie voneinander getrennt waren und ob da überhaupt Liebe war.
00:55:15: Und am Ende ist das aber diese Liebe in der Familie best case eigentlich immer da ist.
00:55:20: also dass man hat... Man ist füreinander da als Familie.
00:55:23: Ich hab's auf uns
00:55:24: gesagt.
00:55:26: Diese süße Familie
00:55:27: die wir hier sind!
00:55:29: Aber im Bestcase!
00:55:31: Ja, voll.
00:55:31: Das ist der Bestcase.
00:55:32: Aber das ist ja... Genau, dass es trotzdem aber so ist einfach bei denen zumindest.
00:55:38: Willst du zurück nach Vietnam irgendwann und sagst da möchte ich leben?
00:55:40: Da möchte ich sein..
00:55:42: Also ich möchte schon mal eine längere Zeit mit einem nehmen.
00:55:46: Auf Dauer weiß ich nicht.
00:55:49: Ich bin hier aufgewachsen.
00:55:50: Ich lebe jetzt über die Dreißig Jahre hier ohne zu sagen wie alt genau ich bin, aber...
00:55:55: Ich würde sagen, zweiundfünfzig.
00:55:56: Mit Namen
00:55:59: will ich auf jeden Fall eine längere Zeit mal verbringen.
00:56:01: Sei es ein halbes Jahr, sei es ein Jahr.
00:56:03: Ich
00:56:03: spekuliere da sehr drauf, damit ich dich auch oft besuchen kann und einfach bei dir wohnen kann.
00:56:07: Krass!
00:56:07: Okay...
00:56:08: Dürfte mich alle besuchen kommen?
00:56:09: Sein Zecken.
00:56:10: Kommt auf die Wohnung an wo wir dann wohnn, aber ja.
00:56:13: Bei den letzten Wetter haben wir jetzt auch sehr viel nicht nochmal verbundener geführt.
00:56:17: Also ... Ich war als kleines Kind zwei-dreimal da.
00:56:20: Kannst du mir nix erinnern.
00:56:22: Im Jahr zum siebzen war das erste Mal als erwachsen Person total überfordert mit meiner Identität Weil ich war da irgendwie ein Fremder.
00:56:31: Für mich persönlich, weil ich wurde auch als der Deutsch-Wiener Mese angesehen nicht der Wiener mese und habe mich so dazwischen zwischen zwei Welten gefühlt weil ich dachte... Ich hatte eine Erwartungshaltung gehabt wie ich da ankomme und dass sich da gesagt hab oah ich bin voll zuhause aber das war gar nicht so.
00:56:44: Aber die zweite Reise dann im Jahr zwölfundtreinundzwanzig da hat es mir gezeigt so oh jetzt embrace ich das Habe ich mich getraut auf wienermesisch zu sprechen obwohl wenn man wienernmäßig nicht gut ist.
00:56:52: aber ich habe mich einfach getraucht.
00:56:53: Die Leute haben uns appreciated Und jetzt haben wir einen Platz gezeigt dortso.
00:56:58: Das ist ja auch komplett, völlig für mich null nachzuvollziehen.
00:57:02: Dass deine Muttersprache oder die Mutterspreche deiner Eltern... So, das wüsste ich jetzt auch schon mal.
00:57:08: Deine Mutterssprache ist ja Deutsch!
00:57:10: Ja.
00:57:11: Du weißt was
00:57:12: du meinst?
00:57:13: Aber eigentlich müsstest du mit deinen Eltern deren Muttersprüche sprechen können wollen sollen, keine Ahnung und da in ein Land zu kommen wo man sich optisch ähnelt, das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen dass du diese Sprachen nicht in Perfektion sprichst.
00:57:27: Also dieses Gefühl, dass du das nicht kannst und mir vorgebleicht kann es auch nicht.
00:57:30: Aber dieses Gefühl von ich kann's einfach nicht ganz verstehen... Das muss ja unendlich krass sein!
00:57:36: Ja, das ist so... Das ist der ganze Zeit zum Konflikt, den du mit dir trägst.
00:57:39: Total!
00:57:39: Außer als Kind.
00:57:40: Es war auch Pflicht für uns weder mäßig im Unterricht zu lernen.
00:57:44: Und ich habe das ja nur ein Jahr gemacht und da hab' ich keinen Bock gehabt weil ich die wieder... Wirklich?
00:57:47: Ja.
00:57:48: Wie, es war Pflicht ... Für uns
00:57:49: von den Eltern, die sagen Lernen geh jetzt zum Wedermäßigkurs jeden Freitag-Samstag eine Stunde und dann lernst du wieder mäßig da.
00:57:56: Habe ich ein Jahr gemacht, ich war okay gut... Ich war gut!
00:57:59: Aber ich mochte die Lehren nicht.
00:58:00: Das ist immer schlecht.
00:58:02: Und deswegen
00:58:02: habe ich meine Eltern gesagt, wir wollen ihnen nicht zwingen.
00:58:05: Andere zwingt halt ihre Kinder.
00:58:06: Die können jetzt im Nachhinein besser werden als ich bräuchten bisschen.
00:58:10: Deswegen hole ich es gerade ein bisschen nach.
00:58:12: aber ja das ist halt irgendwann dieser Konflikt, den man mit sich trägt.
00:58:17: Was du gesagt hast?
00:58:20: Man sieht ja optisch ähnlich aus.
00:58:22: Man denkt zu, man gehört ja dazu aber ist man nicht!
00:58:25: Man erkennt schon dass du auch aus Deutschland kommst oder nicht aus Vietnam kommst.
00:58:29: Woran?
00:58:30: Es ist der Vibe.
00:58:31: Ein fuchs extrem coolen Style.
00:58:32: Es
00:58:33: ist ein Vibe und es spätestens an den Sprechern wenn ich munter aufhörte.
00:58:35: Ja klar, daran erkennst
00:58:36: du's dann.
00:58:37: Das ist das
00:58:38: Sächsische in deinem Vietnamesisch.
00:58:40: Ist dieser Vibe, das ist ganz komisch zu sagen.
00:58:42: also man spürts glaube ich so bisschen ob man von da kommt oder nicht.
00:58:45: Du hast eine ganz andere Attitude durch die Straße zu gehen.
00:58:48: Ich bin natürlich ein bisschen vorsichtiger, aber ich kenne natürlich nicht so alle... Man geht durch die Straße, das ganze Moped und die Leute gehen so nonschalant durch.
00:58:59: Und ich bin so oh shit!
00:59:00: Oh shit!
00:59:00: Ich will es uns da erkennen dass ich ja Deutsch widermäße bin oder nicht von dort komme.
00:59:05: Was ist jetzt?
00:59:06: Das sind so die kleinen Unterschiede mit dem Buch auch schon verdeutlich zu finden.
00:59:10: Ziemlich gut.
00:59:11: Hat deine Mutter mal gesagt du und deine Schwester und was ihr heute macht und seid in Deutschland Das ist der Grund, warum wir gegangen sind.
00:59:19: Damit ihr dieses Leben leben könnt was ihr jetzt lebt.
00:59:23: Nicht
00:59:23: so explizit aber sie sind meine Mutter und mein Vater haben gesagt dass die sehr stolz sind aus etwas das uns geworden ist, dass sie sich keine Sorgen machen müssen
00:59:32: noch niemals aus deutschen Elternmündern gehört?
00:59:34: Nein meine
00:59:34: Eltern haben es auch schon
00:59:35: gesagt.
00:59:36: Meine Eltern
00:59:37: sind auch sehr stolzig.
00:59:38: Die haben es nicht so direkt gesagt.
00:59:41: Sie haben es gesagt Wir sind froh, dass wir uns keine Sorge machen müssen wie er Geld bekommt dass er es gut versorgen könnte und so.
00:59:49: Das ist indirekt damit gemeint, ey vollgut!
00:59:52: Das ist genau das was wir machen wollten.
00:59:54: Dass wir beide den Weg gehen weil wir beide machen ja auch nicht diese... Ärzte-Jobs oder Juristen.
00:59:59: Oder Wirtschaftsjobs.
01:00:01: Ja, Fugles ist als Kulturschaffender wirklich die safeste Jobkategorie, die es gibt?
01:00:05: Mein Schwester ist ja auch Künstlerin und das ist
01:00:06: so...
01:00:09: Das ist der Albtraum aller Eltern!
01:00:11: Ist egal
01:00:12: wo
01:00:12: du herkommst, die Eltern wollen nicht dass du kulturscharfender
01:00:16: wirst.
01:00:16: Ja aber ich find's halt total schön in der Nachhinein des unserer Elternes einfach hingenommen haben und uns unterstützt haben Du willst Kunst studieren?
01:00:23: Studier Kunst!
01:00:24: Du willst Medientechnik
01:00:25: studieren?!
01:00:26: Und immer auch keine Ahnung, was genau macht das.
01:00:28: Du wirst dein Weg schon finden.
01:00:29: so und ich find so, ey toll ist es richtig
01:00:31: toll.
01:00:31: Das ist halt ziemlich so.
01:00:32: Embrace einfach in dem, was ich mache.
01:00:34: Ja
01:00:34: Migration hin oder her wenn coole Leute, coole leute sind, sind coole Leude, gell?
01:00:39: Also da scheint's einfach auch Eltern zu haben die verstanden haben worum es im Leben geht.
01:00:43: Ich glaube meine Eltern konnten auch schon einschätzen dass meine Schwester nicht irgendwie auch klar kommen werden, auch monetär einfach.
01:00:48: Dass wir Wege finden werden.
01:00:50: Wollt toll!
01:00:52: Es gibt bei anderen Familien ein bisschen anders.
01:00:56: Wollen wir dieses Buch bewerten?
01:00:58: Weil eigentlich...
01:01:00: Also, wir haben ja von Dennis Schenk gemerkt.
01:01:01: Ey, lass uns aufhören Bücher zu bewerten!
01:01:03: Ich
01:01:03: liebe dass du sein Name von einem Falsch ausspruchst.
01:01:05: Lass es auch so nehmen, lass doch schenken,
01:01:07: lass Schenk stehen.
01:01:08: Der heißt
01:01:09: Dennis Schenk.
01:01:12: Upsi!
01:01:13: Dennis, Wir haben von Dennis gelernt, dass wir Bücher bewerten irgendwie Scheiße finden.
01:01:17: Naja ich finde schon das man Bücher bewerten kann aber ich meine da geht's ja um eine persönliche Geschichte.
01:01:22: Und ich glaube, es ist ja schon sehr gut durchgekommen was wir über dieses Buch denken.
01:01:26: Aber das ist trotzdem fixional?
01:01:27: Also ich finde... Ja
01:01:29: also für mich jetzt eine neue Kategorie der Bücherbewertung beschlossen und ich habe mir einen Bücheregal gekauft.
01:01:34: Wo war denn ein Bücher davor?
01:01:36: Sehr gute Frage!
01:01:36: Auch in Bücherregalen.
01:01:38: aber meine Wohnung besteht mittlerweile aus ganz viele Bücherwänden überall auf dem Boden unter meinem Bett, überall so Bücher wie Mäuse.
01:01:45: im Moment Ich hab keine Mäuse.
01:01:47: Aber wenn ich Mäise hätte, würden sie so wie meine Bücher überall in meiner Wohnung sind Bücher und ich war irgendwann total genaht weil jedes Zimmer sieht unordentlich dadurch aus und quonkelig.
01:01:55: Und ich wollte das nicht mehr und habe jetzt gesagt, ich möchte ... Ich wollte auch nie ein Ikea-Bücherregal, die sind mir zu tief!
01:02:02: Bücheregale sind ein kompliziertes Thema für mich.
01:02:04: Ja, merkt man schon.
01:02:06: Und habe eine Möglichkeit gefunden und habe begonnen, folgendes Wertesystem in mein Leben zu bringen?
01:02:15: Bücher die in meinem Regal landen, sind für mich Bücher, die es geschafft haben.
01:02:22: Ich werde Bücher jetzt zum Beispiel ins Büro bringen wenn ich sie nicht so mochte oder gesagt habe.
01:02:26: So ihr lest mal, ich brauch's nicht!
01:02:27: Ich möchte nichts im Regal haben.
01:02:29: Das ist sozusagen eine Bewertungsmaßschaft.
01:02:31: Es gibt also nur noch Hopp- oder Top.
01:02:33: Ich hab genau
01:02:34: den gleichen.
01:02:35: Ja, ich verkaufe alle meine Bücher bei Rebuy auch weil ich sie sogar gut fand.
01:02:41: Sternebewertung für mich bekommen, wenn es ja nicht schlecht ist.
01:02:45: Aber ich will nur die ganz besonderen Bücher, die wirklich.
01:02:47: Leute kommen zu mir und sagen so ... Ich will ein Buch oder bin ich das?
01:02:50: Weil das sind meine zwanzig Bücher.
01:02:52: Die gebe ich also ... Zwanzig!
01:02:55: Ihr könnt keine
01:02:55: Ahnung, ich hab echt nicht so viel ... Das hängt
01:02:57: ne Null dran von mir.
01:02:58: Ja aber das wollte ich auch auf jeden Fall in mein Regal stellen.
01:03:01: Habe ich das noch
01:03:02: gar nicht gesagt, dass hast du jetzt einfach vermutet.
01:03:04: Ich habe nur gesagt, das ist mein Mechanismus.
01:03:06: Ja,
01:03:06: aber nein.
01:03:06: Steht's mit deinem Regal?
01:03:08: Stehts mit dem Regal Tilo?
01:03:09: Es hat das Ex-Libris von mir bekommen.
01:03:11: Muss den
01:03:11: Kamera zeigen?
01:03:13: Da, es hat das ex-Libres bekommen!
01:03:15: Es heißt... ...es wird ins Bücherregal gestellt.
01:03:18: Also habe ich das ja richtig geraten.
01:03:21: Neuerdings, ich hab zum Geburtstag einen ex-libres Stempel bekommen der zeigt den Ort an dem ich am liebsten lese.
01:03:31: Es gibt ein Baum, unter den ich mich sehr gerne lese auf einer Liege mit so einem DDR-Blumenmuster.
01:03:37: Und dort lese ich die meisten Bücher und am längsten schlafen meist noch zehn Minuten ein.
01:03:41: Das stempelt ich jetzt in meine Bücher.
01:03:42: für die Bücher, die ich behalte, die bei mir zu Hause bleiben... Ist
01:03:47: es süß oder exzentrisch?
01:03:48: Ich bin unschlüssig!
01:03:55: Da steht mein Name und Ex-Libris unter dieser Bau.
01:03:57: Und diese Liga, ich liebe das!
01:04:00: Also nicht nur das Buch... Alleine dass wir drüber reden so viel finde ich toll.
01:04:04: Allein dass es mich meinem Kollegen Fug auch einfach näher gebracht hat ist einfach so.
01:04:11: Das Buch hat was in meinem Leben bewegt und deswegen kommt es in meinen Regal.
01:04:15: Es ist ein schönes
01:04:16: Buch.
01:04:16: Das
01:04:17: ist wirklich so schön!
01:04:19: Ein sehr schönes
01:04:19: Bruch.
01:04:20: Und sogar Fug hat das Schönste überhaupt mit
01:04:23: dem
01:04:23: Farbschnitt im hinten drauf, also könnte ein Drachen-Liebesroman sein?
01:04:27: Weil diese Drachengliebesrobane haben ja auch alle diese guten... Ich glaube,
01:04:29: dass Cover spiegelt auf diesen Feuerbaum wieder oder?
01:04:32: Das sind Blätter?
01:04:33: Ja.
01:04:34: Das hast du immer
01:04:34: gesagt.
01:04:35: Das Cover wirst du noch verstehen und ich hab's mal
01:04:36: in den Muscheln versichert.
01:04:39: Jetzt
01:04:39: verstehst du es.
01:04:41: Ja, danke.
01:04:41: Oder es ist eins die... Entschuldigung, jetzt hast du die Büchse der Pandora geöffnet mit dem Papa bei mich immer ganz stark drin.
01:04:47: Okay sehr gut!
01:04:47: Ist
01:04:48: es nicht?
01:04:49: Weil beschreibt ja am Ende das ein E-Vollblatt des Zeichen für Liebe ist und dass das Herz nur aussieht wie ein Evollblatt und rotes wegen
01:04:59: Liebe.
01:05:00: Vielleicht beides?
01:05:01: Vielleicht sind das stilisierte...
01:05:03: Baby Für mich ist es die Muschel, die erinnert an die Heimat von dieser Insel.
01:05:08: Die
01:05:08: geschickt wurde... Da versteht doch alles!
01:05:13: Buchcover wie wir.
01:05:16: Es steht einfach für ganz viele Dinge.
01:05:18: Das ist eine Sanduhr.
01:05:20: Mit dem Konseck ist ein sehr gutes Cover?
01:05:21: Ja,
01:05:23: das war auch nicht günstig mit Prägung und Gold.
01:05:26: Kennen
01:05:27: Sie den Leihkampfer?
01:05:28: Ich kenne ihn gar nicht.
01:05:28: Ja, die sind leider gerade auf der letzten Strecke.
01:05:33: Ja.
01:05:35: Österreicher?
01:05:36: Ist
01:05:37: die nicht irgendein Imprint von irgendwas?
01:05:39: Das ist ein selbstständiger Independent-Verlag, Gott hoffentlich sage ich jetzt hier nichts Falsches aber ich glaube ja.
01:05:44: Kommt das Buch in dein Regal Koko!
01:05:46: Auf jeden Fall.
01:05:47: Sehr schön.
01:05:48: Alleine weil es ist wunderschön und ich fand's auch wirklich bewegend.
01:05:53: Ich hatte wie gesagt für mich hätte das auch fünfhundert Seiten haben können.
01:05:55: Ich wär cool damit gewesen.
01:05:57: Ach krass
01:05:57: okay.
01:05:58: Voll.
01:06:01: Sie erfahren.
01:06:02: Also über die Hauptfigur, die Fiktionale.
01:06:05: Ich hätte gerne noch gehört... ...wür mehr Freundinnen, ich hätte gern noch wie die Unizeit für sie war.
01:06:11: Ich hätt gern noch gehört, wie die einzelnen Jobs für sie waren, die sie gemacht hat.
01:06:15: Ich hatte gern gehört, Wie Dating-Leben für sie hier lief.
01:06:18: Es geht ja nur einmal mit ihrer Schwester in den Bar und dann kommen natürlich diese Deutschen und sagen ihr seid hübsche Asiatin.
01:06:24: Boah könnte ich ja mit Beiden ins Buch springen!
01:06:28: Aber da hätte ich sehr viel.
01:06:31: Das ist ja auch
01:06:34: eine Entscheidung.
01:06:35: So wie du am Anfang sagst, du willst jetzt nicht hier für alles sprechen und man will nicht zu viel von sich privat zeigen das fühle ich total.
01:06:44: aber das Buch hätte auch doppelt so dick für mich sein können was ein Kompliment ist.
01:06:47: also ich hätte gerne mehr davon gelesen.
01:06:51: Was war euer Lieblingsmoment im buch?
01:06:53: Also gibt es Stellen wo ihr jetzt nachher noch dran denkt.
01:06:56: diese rassistische Stelle mit dem Notarzt-Ruf, die hat sich wirklich sehr eingebrannt.
01:07:01: Weil ich das so hässlich fand in so einer Not zu reagieren.
01:07:06: Das hat sich eingebrannt und ... Diese Insel ist so lustig verträumt in meinem Kopf!
01:07:12: Ich stelle mir die so ganz traumhaft träumerisch vor.
01:07:15: Und eigentlich die ganze Geschichte von vieles, also besonders dieses... Die Beschreibung von Gewalt am Ende des Buchs Die haben mich auch sehr beeindruckt, weil man kennt es immer nur als sogenannte ikonografische Bild.
01:07:28: Also Ikonographien dieses Sonnenblumenhaus in Rostock.
01:07:33: Man kennt diese Bilder und man weiß aber nicht wie sich das angefühlt hat.
01:07:36: Und du bekommst eben auf den letzten Seiten mal einen Einblick nicht ein kompletter Erklärung dafür Wie sich das angeführt hat In einer Welt in der man erst gewollt war als in der man irgendwie gewünscht war, als Arbeitskollegin, als Freund und Freundin über Nacht eigentlich zu einem Objekt von Hass wird.
01:07:59: Das versteht man überhaupt nicht!
01:08:01: Also wenn du eben diese berühmten Bilder siehst aus Rostock diesen Typen die sich eingepisst hat und den Hitler groß macht das ist ja dieses Assoziation daran denkst du ja nicht sondern du denkst einfach dran ja Bestboy Schlägerjahre furchtbar Das ist der Gedanke.
01:08:12: aber zu spüren, was das mit einem Menschen macht, der sein Leben aufgegeben hat um ein besseres Leben zu haben.
01:08:17: Dann für einen kurzen Moment dieses bessere Leben möglicherweise hat dann auch noch beschissen wird und dann auch nach Opfer rassistischer und gewaltvoller Übergriffe wird, da denkst du okay krass!
01:08:25: Also das ist das was ich vorhin auch meinte mit etwas Eltern durchstehen um ihren Kindern oder sich selbst ein bestes Leben zu ermöglichen is echt beeindruckend Und es wird eben deutlich in den letzten fünfzig Seiten Ich nehme es alles zurück, die letzten fünfzehnte haben sich eingebricht.
01:08:40: Wie immer ein sehr lange Vorsprache für die letzten Fünfzehnten von dir!
01:08:45: Ich habe währenddessen die Zeit genutzt.
01:08:47: Vielen Dank dafür.
01:08:48: Meine Lieblingsstelle ist zu findes Seite achtzig.
01:08:51: Genau konkret kann ich auch nachgucken?
01:08:52: Ja
01:08:53: manchmal hatte ich das Gefühl als wäre mein Leben nur eine Generalprobe dass genau das was Luca vor am Anfang gesagt hat.
01:08:58: Alles ist so immer.
01:09:00: vielleicht wird's dann wie ich warte jetzt noch und dieser mittlere Part Der beginnt mit.
01:09:05: manchmal hätte ich das Gefühl, dass wäre mein Leben nur eine Generalprobe.
01:09:08: Dinge passiert und nicht reagierte.
01:09:10: Oh, das fühle ich so sehr... Das ist ein schlauer Satz!
01:09:13: Weil man lebt ja in so einer Maschinerie und dann passieren die absurdesten Dingen und du reagierst auf alles.
01:09:21: Das fühl ich schon wirklich sehr.
01:09:22: diesen Teil.
01:09:22: Also seit der Achtzig ist mein
01:09:24: Aha-Moment.
01:09:24: Schön.
01:09:26: Ich finde, dieser Satz, den du gerade vorgelesen hast, ist doch dieses Punktuelle wo sie immer so richtig so bam, es hittet jetzt.
01:09:32: Ganz kurzen Setzten!
01:09:33: Das ist auch wirklich Satztechnik.
01:09:35: für mich als Grafiggerem sehr schön gemacht.
01:09:37: Der Text ist ja kein stumpfer Fliegs also stumpfes nicht negativ werden das andere machen gemeint es fließt ja nicht in einem durch sondern da sind ja wirklich immer diese Einschübe dass wir schon echt sehr gut gemacht.
01:09:49: Ich kann auch keinen Lieblingsmoment bestimmen.
01:09:51: Für mich sind das wirklich die Momente, die so angeregt haben, darüber nachzudenken.
01:09:55: Ich glaube dann vielleicht sogar am meisten die Passage mit Tienn, weil ich da drüber sehr viel nachdenken musste und es auch sehr schön fand wie sie darüber nachgedacht hat über diese Freundschaft oder diesen Teil der Liebe und wie sie einfach auch... Und das sind auch die Sätze, die du wahrscheinlich unterstrichen hast.
01:10:11: Das musst du mir ja vergleichen!
01:10:13: Wie sie dann einfach diese Fragen aufwirft und wie Sie dann so Vergleiche zu Liebe macht wo ich dachte
01:10:19: Die stellen eh sehr viele Fragen.
01:10:21: Also das ganze Buch ist immer wieder mit auch so einer Aneinanderreihung von
01:10:25: kleinen
01:10:25: Fragen, ist es so?
01:10:27: gehört das so?
01:10:28: sollte das so sein?
01:10:30: fühlen sich andere Menschen auch so und lässt das aber offen?
01:10:36: Wir haben uns entschieden nicht zu raten sondern wir haben eigentlich... Jeder
01:10:38: kann eigentlich machen wie er will.
01:10:40: Werden die jetzt jemand auch sehen sagen sieben von acht Sternen?
01:10:42: Schon
01:10:42: kurz zu sagen was ich gut fand.
01:10:43: Also Tier ins Geschichte dafür bist du heil.
01:10:47: also das schönste Nicht das Schönste, aber.
01:10:51: Was für mich ist besonders im Kopf blieb?
01:10:52: Weil es war diese Verbundenheit auch als Tieren, als Person, Persönifikation zu der Verbundung dazu wird nahmen.
01:10:59: Das fand ich einfach sehr schön gelöst anhand von Tieren und einen Moment fand ich sehr witzig irgendwie auch sehr in diesen ganzen... In der ganz schwere Geschichte von ihr gab's auch diesen Moment wo der Vater diese Katze gefunden hat.
01:11:14: Ja
01:11:15: voll wahr!
01:11:15: Aber sagt mir so,
01:11:17: dieser
01:11:17: Moment...
01:11:17: Das war
01:11:18: toll, stimmt.
01:11:19: Ich hab da gelacht beim Lachen, also Freude lachen.
01:11:22: Ich war so, oh eigentlich gibt es mal einen schönen Moment für die ganze Familie wo alle kamen diese Katze, das waren wir von Kundinnen oder Nachbarn, der weggelaufen ist und hat den Nachbar der Vater die Katze gefunden.
01:11:34: Und sie hat sich so beschrieben wie mit.
01:11:37: da kam so viel Freude raus, dass ich gar nicht gewohnt war von dem Vater, dass sie diese Katzen gefunden haben.
01:11:43: Und ich fand das zu mir so schön.
01:11:44: Ja, das war eine schöne
01:11:45: Stelle.
01:11:46: Toller Moment!
01:11:47: Ich hab noch eine Frage noch an Vogue eingefallen, die würd ich schnell stellen und dann würde ich gerne noch schnell die Bücher, die wir für die nächste Folge vorschlagen.
01:11:54: Ja, ich bin wie immer hervorragend
01:11:55: vorbereitet.
01:11:56: Wenn du jetzt diese Vietnam mehr embraced nach Vietnam fährst und wieder hier bist... Was ist dein Tierenmoment?
01:12:05: Hast du sowas, dass du auch sagst das vermissig oder das ist das was mich dorthin verbindet?
01:12:11: Ist es irgendwie ne Pflanze oder ein Lied oder...?
01:12:14: Geruch!
01:12:16: Das Alltägliche.
01:12:17: Weil hier habe ich einen geregelten Ablauf.
01:12:21: In der Woche arbeite ich, am Wochenende chillen oder mit Freunden und aus den Hobbys nachgehen.
01:12:28: Mit Namen war es ein Lebensgefühl... Es gibt so viele Parts, sorry ganz viele Partes aber wir nahmen sich zu einem Lebensgefühle.
01:12:33: Das ist so... Es fühlt sich sehr leichter an dort zu sein.
01:12:37: Natürlich kann ich sagen in meiner etwas privilegierteren Position als wenn ich da arbeiten würde.
01:12:42: Ich glaube das wäre anders.
01:12:43: Aber das ist so.
01:12:46: Du gehst halt mit echt einem ganz anderes Sinn.
01:12:50: Die Leute begegnen dich auch anders, irgendwie auch viel direkter, offener und du hast weniger Berührungsangst einfach mit Konversationen in jemand einzugehen.
01:12:58: Hier ist mal ein bisschen vorsichtig mit wem du redest und ich bin auch immer vorsichtig wegen Leuten die ansprechen.
01:13:03: Was für eine Person ist man von mir?
01:13:04: Und wenn da mal das ganz anders ist, dann bist du ja klar, okay.
01:13:09: So das ist so ... Das ist das Lebensgefühl.
01:13:13: Du merkst so, wenn Musik höre was ich damals ... ... im Jahr zwanzigvier gehöre da in Vietnam.
01:13:18: Vom Essen-Essen?
01:13:19: Ja.
01:13:20: War es nicht mehr in Vietnam verbindelt oder...?
01:13:23: Asiatisches Essen in Vietnam?
01:13:25: Asiatisches Essen in den Vietnam... Was ist mit Vietnam beim Asianen?
01:13:28: Nehme das so kleine Dinge, erinnere mich mal an Vietnam zurück.
01:13:31: So hast du zumindest meine Zeit in Vietnam als Starbe und das so würde ich sagen.
01:13:35: Was lesen wir als nächstes?
01:13:37: Nein!
01:13:38: Mann, mein Telefon ist
01:13:39: draußen.
01:13:40: Hast du's nicht im Kopf oder hast du...
01:13:42: Also ich lese jetzt eine richtig krasse Schmonzette im Nachgang.
01:13:46: Wie heißt die?
01:13:47: Ja, weiß ich auch nicht.
01:13:48: Ich hab mir gerade gesagt das letzte Buch was ich in meiner Buchhandlung selbst bestellt habe und dass hat Ninia Lagrande empfohlen Und ich liese alles was Ninia Lagerande empfehlt Empfiehlt, Entschuldigung Sprachfehler aber ich weiß den Titel gerade nicht.
01:14:01: Aber während Tilo auch schon scrollt und dann sein Titel sagt, deshalb werfe ich gleich etwas richtig ernst gemeintes in die Runde
01:14:06: Okay
01:14:09: Nein, ich muss noch denken.
01:14:10: Also
01:14:10: dann... Ich würde sehr gerne vorschlagen Lukas Ritschel-Sanditz.
01:14:15: Ach nicht!
01:14:16: Ich
01:14:16: weiß natürlich was ich vorschlage.
01:14:18: Lukas Rachel Sanditz?
01:14:19: Nein, natürlich nicht.
01:14:20: Was geht's da?
01:14:22: Ich weiß nicht so richtig.
01:14:22: Meine Mutter hat es mir empfohlen, das ist auf jeden Fall eine Ostgeschichte und dieses Großwerden glaube ich in der Ost Das klingt so
01:14:31: nach einem Thilo-Buch.
01:14:32: Da hab ich gesehen, dass Hendrik Bolz auch wieder ein neues
01:14:35: Buch hat.
01:14:35: Aber das kommt erst später?
01:14:36: Ja, das können wir dann machen.
01:14:37: Ein
01:14:38: Sommer dann oder?
01:14:40: Weil das war's ja eins meiner top drei Alltime Bücher die mich geprägt haben.
01:14:43: Wirklich?
01:14:44: Krass!
01:14:45: Ich glaube, Hendrick Bolz können wir bestimmt auch dann einladen und ... Also es geht glaub ich so um dieses ... Nach der Wende ist dieses Leben... Und ich habe irgendwie Lust das mal wieder zu lesen und wollte das Vorschlag.
01:14:57: Meine Mutter hat sehr gelobt in einer Buchhandlung, hat sich gut verkauft.
01:15:00: Ich dachte mir, cool.
01:15:01: Dann steig ich das mal vor!
01:15:04: Die nächste Folge ist ja auch die Quartalsfolge.
01:15:06: da reden wir dann über ein besonderes Buch was du hier auch endlich gelesen hast.
01:15:09: Das wollte ich jetzt als Buchrunde der Regenromal.
01:15:13: Endlich.
01:15:15: Also nicht die Einzigen, die es noch lesen muss.
01:15:17: Ich lese es dann auf jeden Fall auch nochmal.
01:15:18: Ja, das is wirklich crazy.
01:15:21: Jestsbuch?
01:15:21: Der Regenrommal.
01:15:22: Aber ich meine darüber können wir ja so oder so reden in der Quartallsfolge.
01:15:26: Ja, wir können ja... Wir schlagen es einfach mal vor.
01:15:28: Du willst das Vorschlagen?
01:15:29: Ich will's
01:15:30: unbedingt vorschlagen!
01:15:31: Endlich!
01:15:33: Okay, ich schlage vor und bin auch nicht so gut vermietet weil ich so viele Bücher noch lesen muss.
01:15:38: Gelbe Monster von Clara Leinemann.
01:15:40: Hab' ich mehrfach jetzt schon gesehen.
01:15:41: da gehts um verhebliche
01:15:43: Gewalt.
01:15:43: Und das finde ich irgendwie spannend, weil es hoch ist ein Thema wo ich mich nie mit auseinander gesetzt habe.
01:15:49: Finde ich irgendwie sehr spannend.
01:15:49: Es sind die Büro-Mand, find ich immer spannend, die Büß zu lesen.
01:15:57: Okay.
01:15:57: Darf ich das so vorschreiben?
01:15:59: Nein, nein, nein!
01:16:00: Ich bin ein Gast.
01:16:01: Ein wenig Leben noch mal...
01:16:04: Also ja
01:16:05: und dann schlagt es nicht vor.
01:16:06: Das nehmen die Leute schnell.
01:16:09: Oh ja, die sollen unbedingt
01:16:09: über ein wenig leben reden bitte nicht.
01:16:11: Bitte nicht.
01:16:12: So krank dass sie dich kommen darf.
01:16:14: Und wir reden so drei Stunden.
01:16:15: An dem Tag bin ich krank.
01:16:16: Vielleicht ist
01:16:16: das eine beste Folge, die Luca und ich machen.
01:16:18: Drei Stunden.
01:16:21: Dann bließt bitte Körper aus Licht.
01:16:23: Körper aus
01:16:23: Licht?!
01:16:24: Ja
01:16:24: okay.
01:16:25: Ist es auch schlimmer?
01:16:26: Das ist gleich schlimm, aber aus weiblicher Perspektive.
01:16:30: Oh!
01:16:30: Okay... Dann schlag
01:16:31: doch das Körper aus Licht vor.
01:16:33: Und dann schlag... Krass, ich
01:16:35: will jetzt auch lesen.
01:16:36: Ich schlag auch Körper aus Licht vor.
01:16:38: Fuki
01:16:38: schlägt jetzt einfach Körper aus Liecht vor?
01:16:39: Weil in dem ich leh'n mein Lieblingsbuch, jetzt schlage ich jetzt einen Körper aus Lecht vor.
01:16:42: Ach,
01:16:42: das ist ja interessant, ein Körper aus licht.
01:16:43: Die bist du da aufgekommen.
01:16:45: Ja krass.
01:16:45: Hast
01:16:46: du das in der Buche handogstüber?
01:16:47: Würdest du auch wieder all deine Freunde dazu animieren für dieses Buch abzustimmen, damit es gewinnt?
01:16:53: Was?!
01:16:55: Wo redest du, Luca?
01:16:58: Das ist krass.
01:16:58: Wenn man so in der Runde hört, dann denk ich mir, das will ich mit meinem Vorschlag gar nicht mehr lesen.
01:17:04: Also, Körperauslicht werdet ihr lieben wenn ihr ein wenig Leben mochtet.
01:17:07: Okay, da schlafen wir jetzt den Körper aus Licht vor.
01:17:08: Sehr gut!
01:17:10: Vielen Dank
01:17:11: für diese
01:17:12: schöne Folge.
01:17:13: Hat mich sehr viel Spaß gemacht.
01:17:14: Danke, dass es dabei ist.
01:17:15: Ich habe auch
01:17:15: ganz rote Wangen, weil ich hab gerade auf die Urikogeläute.
01:17:18: Wir haben anderthalb Stunden geredet.
01:17:19: Das war sehr lange.
01:17:21: Tschüss!
01:17:24: Okay, ich verstehe schon.
01:17:25: Tschüs.