alles muss raus - mit Thilo Mischke

alles muss raus - mit Thilo Mischke

Pqpp2 Audio

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:00: Ich finde es immer ganz lustig, dass Westen sich Fleisch holen und wenn ich mal so ein Westendest finde, stelle ich mir fest vor wie das aus Wurstresten einfach gebaut wurde.

00:00:09: So liebe Hörerinnen, liebe Hürre!

00:00:10: Ich sitze an der Elbe an einem mehräckigen Tisch und Frühstücke mit Landfrauen.

00:00:17: Mehr kann ich gar nicht anmodurieren denn als erstes müssen wir erstmal klären Was sind Landfrauen?

00:00:21: Wir haben angefangen kurz darüber zu reden, dass es Ost-Landfrauen und Westlandfrauen gibt.

00:00:24: Es überrascht niemand, dass in diesem vereinten Land alles in einer Ost- und Westvariante existiert.

00:00:29: Und wir haben es nicht geschafft, das irgendwie zusammenzuführen.

00:00:33: Und man immer noch in Ost und West denkt... Das

00:00:34: wird auch nicht klappen!

00:00:36: Ja ja, es

00:00:37: gibt verschiedene Landfraue.

00:00:39: Welche kochen, welche knabbeln, welcher war.

00:00:43: Es gibt verschiedene... Genau.

00:00:48: Ja, und wir in Agen.

00:00:52: Wir sind Landfrauen

00:00:54: und fragen unsere... In unserer Runde was jeder gerne machen möchte?

00:00:59: Und das machen wir denn!

00:01:01: Wir basteln,

00:01:02: wir hickeln, ja

00:01:06: alles

00:01:07: von... Also es ist so ein Klub.

00:01:08: man trifft sich und kann so... Sich über's Leben beklagen aber das Leben auch toll finden.

00:01:13: Kann ich

00:01:14: was sagen?

00:01:15: Ja, klar.

00:01:16: Einfach reden!

00:01:17: In dem

00:01:18: Mikrofon vergisst

00:01:20: es nicht.

00:01:22: Die Landfrauenverbande sind entstanden aus der Tatsache, dass ganz früher die bäuerlichen Frauen nie irgendwie versichert waren und sie brauchten ja auch ein bisschen Schutz von oben.

00:01:34: Und so ist in den Landfrauen als solche entstanden nur um die modernen Entschuldigung in Anführungsstriche.

00:01:41: Die bewahren die Tradition von früher und auch dieses traditionelle, was sie gerade sagte Handarbeiten in Zitäre.

00:01:48: also es war ja früher richtig hochwertige, kunstlastig gemacht haben.

00:01:52: wir machen heute auch gute Sachen.

00:01:53: aber Und das wollen die Landfrauen bewahren.

00:01:57: und wie sie schon sagt, es haben sich da bestimmte Frauengruppen auf was spezialisiert.

00:02:03: Wie eben Spinnen oder auch Tierzucht.

00:02:06: also ich kenne eine über der Elbe Die hat Eipakas gezüchtet und dann die Wolle selber haben Sie gesponnen und sowas alles.

00:02:12: Also das hat sich jetzt ein bisschen spezialisiert.

00:02:14: aber der Ohrsprung ist dass die Frauen aus der Landwirtschaft überhaupt keine Rechte hatten und keinen Schutz.

00:02:20: Das ist

00:02:21: ja supersozialldemokratisch.

00:02:22: Natürlich, das ist sehr klar!

00:02:23: Die Arbeit der Bewegung aber für Landfrauen?

00:02:25: Richtig,

00:02:25: genau so ist das.

00:02:26: Und dann kommt noch ein geschichtlicher Punkt dazu.

00:02:30: die Landfrau in Ost sind meistens aus bisschen Jahren, die sind aus alten DFD-Gruppen entstanden.

00:02:41: Demokratischer Frauenbund Deutschlands hieß das bei uns.

00:02:45: Und

00:02:46: warum wir hier nicht so ländlich geprägt sind, obwohl es relativ ländig aussieht ist.

00:02:51: Wir sind im Industriedreieck im Frühjahren und heute auch noch bloß abgespeckte Variante.

00:02:56: So

00:02:56: Chemiepapier usw.

00:02:57: Richtig!

00:02:58: Das geht von Magdeburg über Dessau-Halle, Bitterfeld, Wittenberg ... Dieser ganze Raum war mehr oder weniger... Bauern los würde ich nicht sagen aber ganz wenige

00:03:12: bauen

00:03:13: Aber Arbeiter und Arbeiterinnen.

00:03:14: Und

00:03:14: ganz viele, die brauchten genauso in eine Plattform wo sie sich treffen können.

00:03:19: Das war der demokratische Frauenbund Deutschlands.

00:03:22: Ich frage einfach mal rein, ist der demokratische Frauenbund Deutschland... Hatte er auch so eine feministische Idee?

00:03:27: Also dass man sagt hier sind Frauen.

00:03:28: Hier stehen wir beieinander.

00:03:29: Wir lassen uns nicht sagen und wir... Also

00:03:31: das war jetzt nicht feministisch geprägt!

00:03:33: Wir wussten genau, dass wir uns nichts sagen lassen und gebrauchen.

00:03:35: Wir hatten einfach auch einen inneren Stolz.

00:03:37: Das ist so lustig.

00:03:38: wenn ich mit meiner Mutter über Feminismus spreche dann sagt die auch immer als dieses Buchhänderin hat immer ihr Ding selber gemacht Kind allein erziehender Frau.

00:03:45: also meine Oma, der kommunisten Oma von der ich schon erzählt habe Und die hat auch immer gesagt wir haben diese Feminismus.

00:03:51: Wir haben einfach gemacht.

00:03:52: Wir haben uns nicht irgendwo zugeordnet oder untergeordnet, sondern wir haben uns das Recht erkämpft und es genutzt.

00:03:58: Natürlich auch mit Abstrichen.

00:03:59: Es ist alles nicht so modern wie es heute vielleicht ist aber ich finde es interessant dass man da das gar nicht so gesehen hat.

00:04:07: Wir aus deutschen Frauen

00:04:08: sind selbstbewusste Frauen von Anfang an!

00:04:12: Wir sind von der Schule in eine Lehrjährige.

00:04:15: und haben dann gearbeitet, von Anfang an.

00:04:19: Wir haben Kinder kursgezogen und trotzdem gearbeitet.

00:04:23: Haben alles unter einen Hut gekriegt.

00:04:25: Und demzufolge sind wir selbstbewusst.

00:04:28: Wir sind selbstbewusst Kursgewungen!

00:04:30: Wir haben unseren Mann in Anführungsstrichen...

00:04:33: Ich liebe das.

00:04:34: Sie in Anfuhrstriche?

00:04:35: Unser Mann in

00:04:36: Anspruchstrichen?!

00:04:37: Ja hier standen.

00:04:39: So

00:04:40: und so sind wir aufgewachsen.

00:04:43: Wir waren gleichberechtigt neben unseren Männern.

00:04:47: Da war kein Unterschied.

00:04:48: Da

00:04:48: habe ich gleich mal eine politische Frage.

00:04:51: Ich hab vor zwei Tagen den Kandidaten der AfD interviewt, der heißt Matthias Lieschke ist hier für Landtagsabgeordneter werden und ich habe mir das Parteiprogramm vorher angeguckt der AfD und fahr überrascht wie frauenfeindlich dieses Programm ist.

00:05:05: Also hier, Frau wieder ran an Herd.

00:05:06: Traditionelles Familienbild wollen wir.

00:05:08: Wir wollen bestimmen ob eine Frau abtreiben darf oder nicht?

00:05:11: Das dürfen Männer drüber im Beschein.

00:05:12: und ich habe den Mann gefragt Wie können Sie eigentlich in dieser Partei sein wenn sie mit so starken Frauen sozialisiert wurden in ihrem Umfeld?

00:05:19: Und diese Frage konnte er mir nicht beantworten.

00:05:22: So wie wird denn das also?

00:05:23: das muss doch aber ganz viele Leute in Sachsen-Anhalten müssen sagen wir können die Partei nicht wählen alleine weil die unsere Frauen wieder schwach machen.

00:05:29: Richtig!

00:05:31: Ich meine wie wird es debattiert?

00:05:33: Spielt es eine Rolle?

00:05:34: Ich

00:05:34: denke die wenigsten lesen das Programm.

00:05:36: Ja, erstens mal.

00:05:39: Fragen auch nicht so eine intelligente Frage.

00:05:42: Ich meine jetzt mal eine völlig mal intelligente Frage.

00:05:43: aus Gefühl heraus fand ich das so.

00:05:45: wie können Sie denn dafür einstehen dass irgendwie Frauen wieder an Herd sollen?

00:05:48: so das war doch mal in diesem Bundesland mit so viel Arbeit hier gemacht wurde man ganz anders Richtig!

00:05:53: Ich

00:05:54: glaube der denkt doch keine richtig drüber nach.

00:05:56: Das kann man uns auch nicht wirklich

00:05:57: erklären.

00:05:59: Das ist ja das, was Sie suchen, Erklärung.

00:06:01: Aber dann

00:06:02: können wir nicht

00:06:02: liefern?

00:06:03: Wenn man auch die andere Seite sieht ... Ihr habt für Ihre Erziehung, für Ihre Kinder waren sie schon drei Jahre zu Hause im

00:06:10: Notfallwornen.

00:06:11: An ganzes Schlamm!

00:06:12: Ja, genau.

00:06:14: Wir haben ganz anders

00:06:15: Arbeit.

00:06:17: Warum klappt diese Partei hier so gut?

00:06:19: Ich meine, ihr seid ja alle, kommt ja von hier und ihr seid alle, habt irgendwie so dieses ... Die Blütezeit erlebt, dann den Schmerz der Wende, die Missachtungen... Aber ich frage mich so, warum klappt das so gut?

00:06:32: Mir ist es ein großes Rätsel.

00:06:34: Wie gesagt, die meisten beschäftigen sich zumindest nicht mit Programm und nach wie vor ist meine Meinung eine Protestreaktion auf was hier ist wo viele unzufrieden sind.

00:06:50: und dann machen wir eben.

00:06:52: Und die menschlichen Eigenschaften

00:06:54: wie

00:06:55: Egoismus... Und was man alles noch so an negativen Sachen aufzählen kann, die spielen da ganz Däume rein finde ich.

00:07:03: Ja und wie gesagt Protest natürlich!

00:07:05: Man kann ein Protest auch anders wählen.

00:07:07: aber ja... man kann es niemand vorschreiben.

00:07:11: Können Sie mir alle mal sagen, was gerade schiefläuft?

00:07:15: Also wo die Parteien misstbauen und wo dieses Bundesland an welcher Stelle leidet?

00:07:22: also was läuft grade wirklich schlecht?

00:07:25: Ich sehe Dieselpreise sind hoch Aber das betrifft ja ganz Deutschland.

00:07:27: Das hat nichts mit Sachsen-Anhalt im Detail zu

00:07:30: tun, aber ich finde gerade das was wir als Landfrauen jetzt auch liefern sollen nämlich wir sind nicht nur der Traditionspflege verpflichtet sondern wir haben auch unter Umständen mehr oder weniger Bildungsaufträge zu erfüllen.

00:07:46: Wir unterstützen mit unserem Wissen unseren Leistungen das Bildungsministerium der Länder wo wir sind.

00:07:54: Es werden Projekte ausgeschrieben, der Landfrauenverband Sachsen-Anhalt bewirbt sich und kriegt dann von einer Regierung Fördergelder.

00:08:04: Und damit wären Projekten umgesetzt die sich mit Bildung beschäftigen im weitesten Sinne vom Kindergarten bis zur früher mal Sekundarschule.

00:08:11: jetzt ist bei Grundschule schon Schluss.

00:08:14: Das ist das große Problem in die Geschichte mit der Bildung.

00:08:19: Muss da jemand von außen in die Schule kommen?

00:08:24: Ich das mache den Schulgarten wieder zu beleben.

00:08:28: Oder muss einer von außen kommen und sieben Wochen jeweils einen Tag Grundschüler mit gesunder Ernährung beschäftigen, sodass sie hinterher ein Ernährungsführerschein bekommen können.

00:08:41: Deswegen bin ich in meiner Dienstkleidung da.

00:08:47: Bildung ganz oben!

00:08:48: Denn Bildung ist genau das was uns... Später, dreißig Jahre später betrachtet es genickt.

00:08:54: Das ist unsere Zukunft?

00:08:55: Genau!

00:08:56: Da stimme ich Ihnen sehr zu.

00:08:57: wenn ich mal viel Geld haben sollte will ich eine Bildungsstiftung gründen weil von den Wessis gelernt habe aber kann mit Stiftungen Steuern umgehen ja aber vielleicht auch was Gutes machen das richtig.

00:09:07: Aber ich finde auch bildung ist so des A und O Und auch da frage Ich mich wer hat wann die falschen Entscheidungen getroffen dass alles so orientierungslos und so kopflos plötzlich wirkt?

00:09:23: Die Schulen laufen ja, es gibt mehr Abiturienten als je zuvor.

00:09:26: Leute studieren

00:09:27: ... Auch mit welchem Niveau?

00:09:28: Ja!

00:09:29: Die können nicht mehr an einen Satz reinholen

00:09:31: und machen das auch nicht.

00:09:33: Also sind die Kinder schuld, die Jugend?

00:09:36: Nein,

00:09:36: sie kriegen's nicht beigebracht.

00:09:38: Richtig.

00:09:39: Um mal wieder auf ... ... thirty-fünf Jahre früher zurückzukommen, ist Bildung gehört in Bundeshand.

00:09:50: Nicht ländersache.

00:09:52: Jeder macht was anderes.

00:09:53: Wie viele Bundesländer sind wir?

00:09:55: So viele Varianten und Untervarianten, unter Untervarianten gibt

00:09:59: es.

00:10:01: Dazu weiß ich zu wenig, aber ich sehe gerade unseren Kameramann nicken.

00:10:04: Der kommt nämlich aus dem Bundestag.

00:10:06: Aus der Bundespolitik hat er mal gearbeitet und hat genickt als sie gesagt haben Bildung gehört im Bundesland.

00:10:11: Ich bin da nicht der einzige der diese

00:10:12: Meinung

00:10:13: vertritt oder?

00:10:15: Weil das alles einfacher macht?

00:10:17: Einfacher nicht, aber vergleichbarer und umsetzbare.

00:10:22: Wenn ich von jetzt auf gleich in ein anderes Bundesland ziehe und schulflich die Kinder an der Backe ... Das

00:10:27: ist eine Katastrophe

00:10:28: mit den Lehrbüchern.

00:10:29: Das

00:10:30: fängt mit

00:10:31: Büchern an.

00:10:33: Aber das ist teilweise schon in kleinen Regionen

00:10:37: unterschiedlich.

00:10:38: Natürlich sage ich ja unter-unter-under Variante.

00:10:40: Eine Katastrufe!

00:10:42: Ein richtiger Katastroph.

00:10:44: Wer Kinder hat, ist auf hier schmissen.

00:10:46: Die können nicht wechseln weil denn die Kinder betroffen sind.

00:10:50: Sind Landfrauen politisch?

00:10:53: Nein glaube ich nicht.

00:10:54: In fünf Minuten hier Leute!

00:11:01: Wir sind

00:11:08: für unsere Stadt engagiert.

00:11:11: Es wäre eine Lücke, wenn wir nicht da sein.

00:11:16: hier abgeordnet, als Stadtverordneten mit Scherben genäht weil die Alten hin waren.

00:11:21: Da gibt es so ein Maskottchen bei uns der nennt sich Elbi.

00:11:22: das ist ein Riesenbiber.

00:11:24: den haben wir angezogen.

00:11:25: der soll jetzt wieder eine neue Tasche kriegen oder das Unterteil das hat gekniebt.

00:11:30: da haben wir dann einen Zwickel genähen also sowas.

00:11:32: sie brauchen uns nur zu fragen Corona Wir haben das Geld, was wir dann eingenommen haben.

00:11:39: Viele haben gesagt, die wollen es nicht umsonst.

00:11:41: Das haben wir an Tierpark gespendet.

00:11:42: Also wir sind sozial sehr unterwegs.

00:11:44: Wir waren schon in Kindergärten und haben da Bazaar gemacht und so.

00:11:47: Und das machen wir mit Herzblut!

00:11:49: Man darf jetzt allerdings nicht vergessen, das ist immer wieder bei der Jugend.

00:11:53: Die Jugend tickt anders!

00:11:54: Also sowas wie wir, dass es alt springt, sagt man doch so.

00:11:58: Edine Landfrau werden müsste wahrscheinlich wirklich fünfzig, sechzig und noch älter sein.

00:12:02: Das heißt für unser Elan altersbeding... Es geht so langsam nach unten.

00:12:07: Versuchen Sie, junge Leute zu begeistern?

00:12:09: Ja sicher!

00:12:10: Das versuchen wir ja und darum haben wir auch hier sofort ja gesagt.

00:12:13: vielleicht zieht es ja doch mal ein junger Mensch, du sagst so tutselig sind die Alpen da

00:12:17: nicht.

00:12:17: Ich muss gerade meine erste Eindruckes ich fette ziemlich kuh, ich wäre gerne Landfrau in dem Moment.

00:12:22: also ohne Witz das ist total gemütlich.

00:12:23: man kann sich toll unterhalten.

00:12:24: Sie

00:12:25: können

00:12:25: sich formlos bewerben.

00:12:27: Mit Träckchen.

00:12:28: Es gibt auch eine

00:12:31: Biene.

00:12:31: Die finde ich toll

00:12:33: Das ist das Maskottchen der Landfront.

00:12:35: Grundsätzlich in ganz Deutschland?

00:12:36: Ja, ja.

00:12:42: Sie sagen, wir sind nicht politisch, aber trotzdem ... Sozial engagiert.

00:12:47: Auf jeden Fall!

00:12:48: Wenn sie sagen, es ist Politik, dann ist es

00:12:50: so.

00:12:50: Aber es ist

00:12:51: nicht so, dass wir uns hinsetzen und reden über März oder Hecker.

00:12:56: Da fällt mein Wort, aber es ist kein Ausdiskutieren.

00:12:59: Wir wollen uns damit einfach nicht belassen.

00:13:03: Das macht mir Ärger, das ist alles andere in so einer kleinen Gruppe.

00:13:05: Ja, das sind ja doch alles verschiedene Meinungen und die muss man nicht ausdiskutieren.

00:13:09: Das kann jeder für sich entscheiden oder seinen Kreis suchen wo er reden will.

00:13:13: Aber jetzt trotzdem ich will politische Fragen stellen.

00:13:15: Nehmen wir mal an die AfD-Gewinnt, kriegt.

00:13:19: die Mehrheit sitzt im Landtag, kann richtig durchbestimmen.

00:13:22: dann haben dir vor dass wenn Vereine Kulturvereine Gelder beantragen wollen werdet ihr getestet?

00:13:30: Seid ihr patriotisch genug Macht ihr dann so was mit?

00:13:33: Oder sagt ihr, das ist...

00:13:35: Also ich denke mal, dass würden wir rankommen lassen.

00:13:38: Ansonsten würden uns... also wir haben uns ein gesundes Gerechtigkeits... einen gesundenen Gerechtigkeitssinn bewahrt.

00:13:44: Wenn wir denken und da denke ich mal, da habe ich die Frauen alle hinter mir wenn wir denken Das ist jetzt zu Deutsch gesagt Scheiße!

00:13:50: Was da passiert Dann wird mir einfach nicht mitmachen.

00:13:57: Versuchen die Parteien euch zu umgaren Weil wenn ihr sagt im Dorf, das ist die richtige Richtung.

00:14:03: Dann habt ihr ja Einfluss mit dem.

00:14:05: Also es hat noch nie einer versucht zu beeinflussen.

00:14:07: Das ist auch gut so!

00:14:11: Ja aber schön doof von der anderen Seite weil ich glaube dass wenn man euch beeinflussend würde kommen wir hier kriegt ihr noch ein Steg ran gebaut aber dann sagt bei der nächsten Wahl die CDU ist es.

00:14:21: Ich merke

00:14:21: schon.

00:14:21: So leicht ist es nicht mehr.

00:14:22: Im Steg ist es nichts gemacht.

00:14:24: zwei Kanuten sind.

00:14:26: Wenn er noch sagt, wir kriegen den Steg gebaut dann freuen wir uns aber würden vielleicht dann auch ein Bootshaus fest machen oder sagen ihr könnt dafür eine Wandertor kostet und das kriegen wir aber mehr nicht.

00:14:34: selbst die Kanute ist ein riesengroße Verein über hundert Leute die würden sich nicht beeinflussen lassen.

00:14:40: also ich wüsste jetzt einen Akne eigentlich niemand.

00:14:42: dazu gehen wir wahrscheinlich zu klein und jeder kennt jeden.

00:14:45: das kann sich vorkennen.

00:14:45: richtig trauen

00:14:47: funktioniert nicht.

00:14:49: Also, ich glaube in der Sekunde, in der wir miteinander reden werden, glaube ich Tausende von Interviews gleichzeitig im Sachsen-Anhalt von allen Journalistinnen und Journalisten aus dem Bundesgebiet geführt.

00:14:57: Weil man jetzt wissen will wie Sachsen Anhalt ist.

00:14:59: Frage eins, wie findet ihr das?

00:15:00: Dass jetzt plötzlich alle auf Sachsenanhalt gucken Und eigentlich auch nur, weil eben möglicherweise einundvierzig Prozent der AfD werden.

00:15:06: Was macht das mit euch als Sachsen-Analtinerin?

00:15:08: Das ist schlecht.

00:15:10: Das sind wir nicht wert!

00:15:11: Sie hätten schon früher zu uns gucken können.

00:15:12: Wir sind nämlich in sehr schönes Land.

00:15:14: Ich denke

00:15:15: die paar Jahre haben sich zu viel Zeit gelassen und warum

00:15:18: so viele kann ich mir im Prinzip ja auch nicht erklären.

00:15:21: Ja, das ist noch Frust.

00:15:23: Nee, die vielen, die jetzt kommen.

00:15:26: Jetzt kommen sie alle?

00:15:27: Ich bin ja auch einer von denen, der jetzt so viel sagt.

00:15:29: Also wirklich ... ich muss ehrlich sagen, ich kenne Brandenburg wie meine Westentasche als Berliner.

00:15:33: Aber Sachsen-Anhalt...

00:15:35: Ich dachte eigentlich, Sachsen ist mehr!

00:15:38: Ich war ganz erstaunt, dass wir so

00:15:42: Sachsen in den

00:15:42: letzten Jahren gedreht haben.

00:15:45: Habe ich gar nicht mitgekriegt.

00:15:47: Du bist eine politische Aktie.

00:15:49: Ich bin in einem Alter, wo ich daraus bin Meine paar Jahre schaffe ich

00:15:54: noch.

00:15:56: Ja,

00:15:56: wie in der Weltpolitik ändern kann ich eh nicht und so je ich ran.

00:16:03: Ich will noch ein paar glückliche und zufriedene Jahren.

00:16:07: Die mache ich mir persönlich

00:16:11: und

00:16:12: gucke auf meine Familie und dann ist alles okay.

00:16:16: Das alle anständig bleiben!

00:16:18: Ja, das ist das Wichtigste.

00:16:20: Und das habe ich in meiner Familie.

00:16:24: Ich

00:16:24: bin da rundherum zufrieden und denke so falle bin ich ein glücklicher Mensch.

00:16:29: Der Rest hier stelle ich mir selbst wie ich denke und bin glücklich!

00:16:36: Aber wenn man diesen Journalisten und Journalistinnen glaubt, die jetzt gerade alle herkommen.

00:16:39: Die kommen her und erwarten eigentlich ein in Flammen stehendes Bundesland.

00:16:45: Also ich bin enttäuscht!

00:16:46: Ich dachte hier Brenz- und Lodax überall.

00:16:47: Ihr steht ja alle so um Tonnen in denen Holz drin liegt und wärmt eure Hände daran zu essen gibt es Mäuse und Eichhörnchen, die vom Baum fallen Aber das ist ja gar ...

00:16:56: Nein, wir sind ein wunderschönes sogar fortschließliches Land.

00:16:58: Wir haben hier Industrie, wir haben Natur und Kultur ohne Ende.

00:17:05: Also ich bin hier hergeheiratet worden vor vielen Jahren.

00:17:08: Von wo nach wo?

00:17:09: Von der Cottbussecke, also Brandenburg.

00:17:12: Und ich fand es hier wundeschönlich, möchte auch begraben werden.

00:17:15: Am liebsten in der Elbe!

00:17:16: Bei den Bibern.

00:17:17: Ja bei meinen Bibernen.

00:17:21: Wer meint's auch?

00:17:22: Ich bin

00:17:23: hier in Aachen geboren, werde hier auch sterben.

00:17:26: Also für mich hat das Ideal die Asche über der Elbe.

00:17:29: aber so was gibt es kleiner nicht.

00:17:33: Das

00:17:34: wäre mal eine andere Regierung.

00:17:36: Die SPD sucht gerade händeringend nach Wahlversprechen, auf dem Plakat stehen von Alexander Riedle, steht drauf ihre Asche in die Elbe.

00:17:46: Dann würden sie die SPD fehlen.

00:17:47: Da finden

00:17:48: Sie viele Akne!

00:17:51: Der sucht gerade.

00:17:51: Wir werden's ihm sagen, wir werden es ihm sagen.

00:17:58: Woher kommt denn Ihrer Meinung nach dieses falsche Bild von Sachsen-Anhalt?

00:18:02: Wer hat das produziert und wie kann man das korrigieren?

00:18:06: Also ich sage schon mal ein Mal im Frühstück mit Landfrauen ist schonmal eine starke Korrektur.

00:18:11: so

00:18:13: keine Ahnung.

00:18:15: Wundern Sie sich nicht, wenn sie die Berichterstattung über Sachsen-Anhalt sehen und sagen, welche Sachsen ist damit gemeint?

00:18:22: Dass die da in den Medien sprechen.

00:18:23: Ich denke immer, alle Berichterstattungen sind korrekt.

00:18:26: Dann lege ich das persönlich als unkorrekt ab und dann war es so.

00:18:31: Ich bin enttäuscht,

00:18:32: dass man ein schlechtes

00:18:33: Bild übersagt.

00:18:34: Ja!

00:18:35: Das ist

00:18:35: verbreitet worden.

00:18:36: Egal von wo... Darüber bin ich echt

00:18:39: enttascht.

00:18:40: Ich auch, weil ich nicht so fühle.

00:18:42: Ich

00:18:42: fühle mich, also ich fühle das

00:18:44: Land wunderschön.

00:18:45: Ja

00:18:45: es ist wirklich

00:18:46: eine reise wert und ich denke

00:18:47: mal

00:18:48: alle Menschen denken

00:18:49: nicht so schlecht.

00:18:51: Also wenn wir jetzt mal sagen, ein forty-fünf Prozent wählen eine gesichert rechtsextremer Partei sind ja noch sechzig Prozent übrig die keine gesicherd rechtsexterere Partei wählen und da gibt's dann auch einen Unterschied.

00:19:02: Das sind ja nicht alle gleich!

00:19:03: Also nie sind alle gleich.

00:19:05: Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht.

00:19:06: Mir tut das immer sehr weh, wenn ich diese Pauschalverurteilung des sogenannten Ostdeutschen empfinde.

00:19:11: Was macht es bei Ihnen?

00:19:12: Wenn Sie sehen ... Der Aussie ist schuld, dass jetzt der Faschismus wieder siegt!

00:19:15: Der Aussi hat sowieso keine demokratische Erfahrung, deswegen wählt er jetzt Verschisten.

00:19:19: Wie fühlt sich das für Sie an?

00:19:20: Also ich sehe das anders weil für mich war es irgendwie so ein bisschen stolz.

00:19:25: Also stolz ist nicht, dass Er sagen wir sind rechtreichsdrehm also als wir ja zu halbern aber wir können noch ein bisschen besser denken als die Westdeutsche Weil wir haben ja doch ein Stückchen Erfahrung unserer Jugend gehabt bis hin zum mittleren Alter, wo wir sagen können das war nicht korrekt.

00:19:39: Das war falsch.

00:19:41: Da müssen wir aufpassen und so soll es nicht werden und so ist es gut.

00:19:44: Wir genießen auch die Wände also es geht allen von uns besser.

00:19:48: Die Häuser sehen besser aus finanziell stehen wir besser da.

00:19:51: Es wäre schlechter ohne Wende was nicht heißt dass wir die andere Zeit total verdammt.

00:19:57: Da war soziales, miteinander.

00:20:00: Einer hat den anderen viel mehr geholfen als heute.

00:20:03: die Kinder waren miteinander viel besser unterwegs.

00:20:06: Also letztendlich ich persönlich bin stolz dass sich beides erleben durfte und mir von allen beiden das Beste raussuchen kann.

00:20:14: Aber warum ist es so schwer das zu akzeptieren?

00:20:18: Die andere Hälfte dieses Landes.

00:20:22: Ich bin jetzt mal ein westdeutscher Journalist und ich glaube, die klassische Reaktion in dem Moment wäre aber junge Frau!

00:20:28: Dafür mussten sie doch ihre Freiheit komplett aufgeben, dass Sie die Möglichkeit hatten für soziale Absicherung.

00:20:34: Ist es das Wert, die Freiheit aufzugeben?

00:20:35: Das wäre die klassische Gegenfrage in dem

00:20:37: Moment.

00:20:37: Ich würde sagen, Sie haben überhaupt keine Ahnung!

00:20:38: Wir hatten zwar nicht so viel Banane und wir hatten auch nicht so viele Fernreisene aber ein paar hatten wir schon, wer das Geld hatte Aber ansonsten waren alle gleich.

00:20:46: Es hatten alle in etwa das gleiche finanzielle Level Und die meisten sind Kempten gefahren.

00:20:51: Oder wenn sie Glück hatten, hatten sie eben den Fahnenheim oder sind zur Oma hier fahren.

00:20:55: Das war zwar manchmal frustrierend und Ungarn oder wo er erzählt hat.

00:21:01: Aber es war nicht so, dass wir zu Tote betrübt waren.

00:21:04: Bei Oma war's auch schön.

00:21:06: Wir dürfen an der Stelle nicht vergessen, es gab Ungerechtigkeiten und ich möchte das noch mal als in meiner Verpflichtung.

00:21:11: Nicht alles war Sonnenschein.

00:21:16: Von den Betrieben einer, der mal eingeknastet wurde weil er mal an den Mits zu laut erzählte und solche Sachen.

00:21:21: Das war uns schon bewusst aber die ich denke mal von uns hat das keiner direkt persönlich erfahren.

00:21:25: also ich persönlich kenne niemanden der bespitzt worden oder der nicht bespitzelt hätte oder was weiß ich?

00:21:31: Ich kenne mittlerweile viele Leute die bespitzen wurden auch durch meine Großmutter.

00:21:34: also ich habe da auch einiges herausbekommen in der Zeit danach.

00:21:38: aber man der Blick darauf muss differenziert sein.

00:21:43: Der differenzierte Blick auf eine Geschichte.

00:21:46: Ich habe drei Kinder und wenn sie die heute fahren, die haben eine sehr glückliche Kindheit gehabt.

00:21:54: Die haben sich frei gefühlt

00:21:56: trotz

00:21:58: DDR.

00:22:00: Und

00:22:01: ihnen ging's gut!

00:22:02: Meine Tochter schwärmt heute noch von ihrer Kindheit und ihrer Jurin.

00:22:06: Und wie hat sie so schön gesagt, die hat viel zu

00:22:09: tun auch

00:22:10: mit

00:22:10: Trüben, mit anderen Bundesländern, wo sie denn auch Wessis

00:22:14: trifft?

00:22:15: Da waren Sie wieder...

00:22:18: Wir hatten auch schon mal am Tisch gesagt ich lasse mir von Ken Wessi meinen Jurintmarig machen!

00:22:25: Weil ich konnte noch, ich bin als Kind draußen gewesen.

00:22:28: Wir haben gespielt!

00:22:30: Ich konnte noch raus...

00:22:31: wir

00:22:31: haben alles gehabt was wir wollten.

00:22:34: Gut, wir hatten nicht alle Bananen, da haben wir nicht gebraucht.

00:22:40: und dann sagt sie mein Jugend.

00:22:43: Ich konnte tanzen gehen.

00:22:44: die war zweimal

00:22:45: eine Woche

00:22:46: Tanzen ihre Kinder hat so fahren müssen.

00:22:49: JVT überall

00:22:51: in der Umgebung mitten in den Nacht

00:22:53: abgeholt Ja, weil hier nicht mehr

00:22:58: ist.

00:22:58: Sie beschreiben gerade sehr gut das sogenannte Strukturproblem.

00:23:02: Die Strukturen brechen weg, weil die Industrie wegbricht und die Menschen gehen.

00:23:07: Weil es keine Zukunft gibt!

00:23:10: Aber es ist auch in vielen Altenbundesländern so.

00:23:13: Genau, genau so!

00:23:14: Wir

00:23:14: waren mal im Schwarzwald im Urlaub und ich habe gedacht, wo bist du denn hier?

00:23:19: Zugenagelte Fensterscheiben, Ledendicht, Gesichter nach unten alle unfreundlich... Da dachte ich, das kann ja wohl nicht sein.

00:23:28: So

00:23:28: wie in

00:23:28: Brandenburg?!

00:23:30: Ich finde das Brandenburger, die Liebe ist groß für Brandenberger.

00:23:33: Die sind immer ein bisschen garstig, finde ich.

00:23:36: Bisschen streng beim Bäcker besonders Der Brandenburger Bäcker.

00:23:40: Die Brandenburg

00:23:41: kann man lieben, besonders

00:23:42: die Mecklenburger als unsere

00:23:45: Meckleburger.

00:23:46: Die Sachsen kann man Lieben, besonderes die Brandenburger finde ich so.

00:23:51: Ich glaube das Strukturproblem ist der Kern von allem.

00:23:55: Noch ein

00:23:56: Stück zurück

00:23:57: würde ich

00:23:57: geben indem

00:23:58: uns unsere einen Vorname nicht

00:24:02: wirklich gemacht wurde und

00:24:04: den anderen nicht

00:24:05: gesagt haben was kommt auf euch zu tun?

00:24:07: Aber vielleicht, weil keiner wusste was auf irgend den zukommt.

00:24:12: Ich weiß es wirklich nicht.

00:24:13: also wer kann wissen als eine der seltenen Momente in der Geschichte der Menschheit einer friedlichen Revolution Was danach passiert.

00:24:20: das mit dem menschen passiert.

00:24:21: aber Ein

00:24:24: bisschen mehr Fingers spritzen gefühlt hat aber geholfen.

00:24:26: sensibilität Ja

00:24:29: Wir sind halt Menschen.

00:24:30: wir sind nicht Eine herde kühe die von dort nach dort umgesetzt wird oder

00:24:35: sowas.

00:24:36: da sind Menschen.

00:24:37: Ich denke mal, wie wir hier gerade reden über der Wessi, der Aussie, der Brandenburger, der Sachse und der Sachsen-Anhaltina.

00:24:45: Das macht Spaß so zu reden weil das irgendwie sich einfach anfühlt.

00:24:48: aber ich glaube wir müssen alle – wie Landfrauen oder Großstädter – wirklich aufhören mit diesem So-Wir sind so!

00:24:56: Ich glaube, das Beste ist... Also ich verstehe es so.

00:24:58: Ich mache das genauso weil's so einfach und bequem und auch ein gutes Gefühl macht wenn man sagt, ich gehöre zu dieser Gruppe, ich fühle mich hier wohl in der Gruppe und die anderen verstehen mich nicht.

00:25:07: Aber ich habe wirklich das Gefühl hier in Sachsen-Anhalt und nicht nur in Sachsens Anhalt in allen Bundesländern Ist diese Unzufriedenheit auch?

00:25:14: Weil wir uns alle immer mehr abgrenzen voneinander Ob der Vessi, der Aussie ist oder der Bade und der Franke oder der Ostberliner, der Westberliner.

00:25:21: Das gibt ja ganz klar... Der Agner wahrscheinlich mit dem Nachbarort, der ist dann auch scheiße schon.

00:25:25: Weiß ich nicht, das ist eine Vermutung.

00:25:26: Ja, immer schon!

00:25:28: Wie erklären Sie sich das?

00:25:29: Wenn sie so viele Leute interviewen?

00:25:31: Jetzt haben wir mal eine Frage.

00:25:34: Die Welt ist so kompliziert geworden dass es so viel einfacher macht wenn man sagt Ich zähle mich zu einer Gruppe dazu Und weil ich zu dieser Gruppe dazugehöre kann ich mir alles erklären.

00:25:43: Und dann bestätigt man sich die ganze Zeit.

00:25:45: Na klar, wir Aussies sind besser!

00:25:46: Klar haben wir irgendwie soziale... oder nicht besser sondern wir haben irgendwie gelernt miteinander besser umzugehen.

00:25:52: Offener Wir ziehen uns schneller am See nackig aus.

00:25:54: das macht uns schon mal so bessere Menschen und es hilft zu verstehen warum man zum Beispiel in einem Jahr neunzig übergangen wurde von dem kapitalistischen Westy.

00:26:02: weil wir sind ja gar nicht so gewesen.

00:26:04: So und dann findet man so Lösungen darin.

00:26:08: Dabei ist es aber gar keine Lösung, sondern nur macht ein kurzen gutes Gefühl.

00:26:11: Aber

00:26:12: wird das nicht auch von oben gesteuert?

00:26:14: Wenn die sagen der Ostentik so und der Ostendik so?

00:26:16: Ich glaube nicht von oben, weil die, die Artikel schreiben ... Also wenn der Spiegel einen Cover macht und einen dicken Mann aufs Cover macht, der einen Fischerhut aufhat, wo draufsteht... So ist er der Ossi!

00:26:29: Da denkt man in der Spiegelredaktion, dass is ritzig, aber man verletzt damit.

00:26:35: im Zweifel verletzt man siebzehn Millionen Menschen damit Und die sind sauer und sagen, gut dann sind wir eben so.

00:26:42: Ich glaube das ist eher eine Unsensibilität und Unwissenheit wie man damit umgeht was mich total verblüfft in Zeiten

00:26:49: wie diesen

00:26:51: Weil wir ja eigentlich lernen wie man richtig redet wie man mit Minderheiten umgeht.

00:26:57: Moment Achso es knistert.

00:27:08: Also wir nehmen so viel Rücksicht und sind so rücksichtsvoll mit so vielen Menschen.

00:27:15: Das Rücksichts volle sollten wir erwarten auch im Umgang mit Ostdeutschen, aber auch mit Westdeutschern.

00:27:19: Wir können uns an die eigene Nase fassen, der besser wäre sie.

00:27:22: Die Frauen waren alle ja nur sowieso zu Hause, alles Hausfrauen... Wir sollten nicht mehr so vorverurteilend sein und ich glaube das ist die einzige Möglichkeit, die wir haben um in dieser schönen Demokratie zu leben und toll alt zu werden.

00:27:37: Und ein paar tolle Jahre zu haben bis man als Arsch an die Elbe kippt.

00:27:40: Aber ist es auch nicht so dass die jungen Leute schon anders denken?

00:27:43: Genau!

00:27:43: Inwieweit?

00:27:45: Dass sie das nicht mehr so sagen.

00:27:46: Das ist aus dem Westen.

00:27:48: Gucken wir mal auf Jelle der ist zweiundzwanzig.

00:27:54: Also ich glaube weniger in so einer Täterperspektive sondern eher mit denen wurde halt scheiße umgegangen.

00:28:00: Ich meine, ob die jungen Leute das nicht vermischen.

00:28:02: Dass sie so denken... Ja, die sind in den Osten und ticken alle so.

00:28:06: Das habe ich schon dreimal gehört.

00:28:07: Und der Westen kann die nicht leiden, die hetzen drüber.

00:28:10: Die Jungen besuchen sich mit Fäden zusammen.

00:28:13: Die heiraten auch zusammen!

00:28:16: Die machen sogar Kinder zusammen?

00:28:18: Es

00:28:19: besteht schon weiter durch ein Gefühl von Vermögensverteilung.

00:28:24: Das

00:28:24: Gefühl geht bei euch weiter.

00:28:26: Also, ich hab Enkel, der ist genauso alt Wie du.

00:28:29: sag ich jetzt mal so, da merke ich das nicht.

00:28:32: Die Wohnen in Jena ist eine ganz moderne Stadt.

00:28:34: Da ist alles Multikulti und auch sehr...

00:28:38: Studentisch auch?

00:28:39: Ja, studentisch

00:28:39: ist es ja offen.

00:28:40: Auch die alten Leute laufen da mit Rucksäcke rum und so.

00:28:43: Also dann merk' ich das überhaupt nicht!

00:28:45: Ich sage immer jener als viele Klocke aber das kann dich in den anderen Städten nicht so...

00:28:48: Das steht denn immer.

00:28:49: Der Stadt Land ist ja nochmal anders.

00:28:51: Der Blick nach Berlin wird ja also der Agner.

00:28:54: Ich bin jetzt mal so frei.

00:28:55: Der würde verrückt werden, wenn er irgendwie ins Berghain geht.

00:28:59: Alle sind nackt, alle nehmen Drogen, alle feiern und alle haben kein Problem mit sich selbst.

00:29:04: Ja was berghain

00:29:04: ist?

00:29:05: Das ist ein selbe kanter Techno-Club.

00:29:09: Aber ich glaube auch der Ackner könnte sich ans Berghein gewöhnen.

00:29:11: So wie der Bergheingehender kann sich aber auch als Ackler an den Ackern gewöhnt.

00:29:14: Und das klappt dann am besten.

00:29:16: Jetzt muss es nicht anpassungsfähig sein.

00:29:18: Ich habe nichts gefühlt.

00:29:23: Wie gucken Sie denn auf die Wahl?

00:29:29: Wie Sie schon gesagt haben, wir können Kreuz machen.

00:29:31: Wir wären ein Kreuzmachen!

00:29:33: Das ist schon mal gut.

00:29:34: Wer nicht wählt,

00:29:35: der ist zu gleichgültig.

00:29:39: Genau, wer hat schon gewöhnt, er sei ein Destrundester

00:29:42: und dann

00:29:42: wäre es also keine

00:29:43: Option.

00:29:44: Und jeder

00:29:44: hat seine Einstellung.

00:29:46: Sagen wir, was kommt.

00:29:51: Debattiert ihr das untereinander?

00:29:52: Eure Einschränkungen sind tabu.

00:29:54: Ist vielleicht sogar besser als sonst.

00:29:55: hat man immer zweiten Weihnachtsfeiertag

00:29:56: Genau.

00:29:57: Nein, machen

00:30:01: wir nicht!

00:30:02: Aber glauben Sie, dass die Politik dieses Landes Ihnen ihr Sachsen-Anhalt versauen könnte?

00:30:08: Also das nehmen wir mal in die AfD.

00:30:10: und der kritische Blick auf dieses Bundesland steigt, die Industrie zieht ab oder vielleicht auch nicht durch die AfD... Das Land leidet immer noch mehr darunter, auch in der öffentlichen Wahrnehmung.

00:30:21: Glauben sie, das könnte Ihnen dieses Ihre Heimat vergällen, was hier gerade passiert?

00:30:27: Das sind ja Sachen.

00:30:30: Was könnte sein?

00:30:30: Wir wissen ja das nicht, wenn das so ist dann haben sie uns das für Geld und die andere Partei bleibt uns trotzdem so.

00:30:37: Dann haben sie es eben nicht besser gekonnt trotz Versprechen.

00:30:39: Also das kann man einfach nicht hoch sprechen sozusagen.

00:30:43: Wir haben nur

00:30:44: noch eine

00:30:45: Glasgugel,

00:30:47: aber wir bleiben doch selber dieselben Menschen egal welchen Entscheidungen da gefällt wird.

00:30:52: Und dass es doch steht und fällt auch mit den Menschen Wir müssen uns weiterhin so geben und so verhalten, wie wir sind.

00:31:03: Die große Qualität können wir sowieso nicht beeinflussen?

00:31:06: Das funktioniert nicht wirklich im Schleinen

00:31:08: vielleicht

00:31:10: in der Erziehung unserer Kinder, Enkel und was wir sonst noch alles haben oder wie ich in den Schulklassen wo ich bin dann vielleicht

00:31:18: aber

00:31:19: dann wird unsere Einflussnahme eigentlich auch schon

00:31:21: auf.

00:31:22: Wie hat sich das Lachsen-Anhalt verändert von kurznachterwende zu heute?

00:31:25: Sie haben schon gesagt, die Häuser sind schöner.

00:31:29: Ja, Kulturstätten wurden renoviert ... Also, Wotten?

00:31:33: Weil ja so vieles Mangel

00:31:35: war, aber wir hatten

00:31:36: gar nicht die Möglichkeit

00:31:38: mehr in Farbe oder Lacke

00:31:40: oder Tabeten.

00:31:40: Das war alles Mangelware.

00:31:42: und da fahren wir jetzt hier in Hille und Fülle dort.

00:31:46: Es hat sich einiges hier.

00:31:47: dann was Gutes für Atel mit den Jancen.

00:31:52: Straßen zum Beispiel und viele

00:31:55: Häuser,

00:31:57: die wirklich schön jetzt sind.

00:31:59: Also da Aten ist jetzt ein schönes Städtchen

00:32:04: geworden.

00:32:06: Ein Kneipäckenerg.

00:32:09: Mein Fäbeln.

00:32:11: Elbradwächtelang.

00:32:13: also wir haben viele Besucher viel Radfahrer hier denn auch übernachten und so.

00:32:19: Also es schon schon schön.

00:32:20: Und

00:32:20: ich war

00:32:24: weg!

00:32:25: Wir

00:32:25: lassen alles, wir leben wunderschön hier.

00:32:30: Eigentlich hat Sachsen-Anhalt nur ein Imageproblem.

00:32:33: Man müsste eine Kampagne für Sachsen Anhalt machen.

00:32:35: Vielleicht könnte die Kampagne sein nach der Wahl im September.

00:32:40: Sachsen Anhalt trotzdem schön?

00:32:42: Ja zum Beispiel.

00:32:44: Wir stehen früher auf, das war ein bisschen daneben.

00:32:47: Stimmt!

00:32:48: Zumindest

00:32:48: war man das von vor Jahren.

00:32:49: Sie kommt da immer so

00:32:53: eine Sendung und die finde ich eigentlich

00:32:56: schön.

00:32:56: Die jungen Leute gucken jetzt nicht wirklich mehr färm?

00:32:58: Nein, aber

00:33:00: es wird schön Sachsen-Anhalt

00:33:01: beschrieben

00:33:02: und macht dich ran.

00:33:04: Ja!

00:33:05: Die fahren bei

00:33:05: Elbe ab und sind in verschiedenen Städten

00:33:08: und

00:33:08: gucken was da alles passiert.

00:33:10: für die Sendung

00:33:11: schöner Quackenkampf könnte man sich auch.

00:33:15: Ja, aber da hatte rechte jungen Leute gucken.

00:33:17: Ich glaube das ist ja... es gibt die Grenze zwischen West und Ost in Sachsen-Anhalt und der Wahrnehmung und es gibt auch die Grenzen zwischen Jung und Alt in Sachseneinhalt.

00:33:25: Die ist auch hier glaub ich noch mal schärfer als den anderen Bundesländern weil's eben auch eine große Abwanderung gab.

00:33:31: nur wir sehen aber auch ein relativ altes Bundesland.

00:33:33: also vom

00:33:34: Alter her Was kann man dann tun, um junge Leute wieder herzulocken?

00:33:38: Um auch junge Frauen zu begeistern für zum Beispiel die Landfrauen.

00:33:42: Also was muss die Regierung, was sollen sie machen, dass es wieder spannend wird, dass auch junge Menschen herkommen hier leben, Kinder machen studieren und sich selbstständig machen?

00:33:52: Ich denke mal du musst genug Arbeiter sein!

00:33:55: Ja und die Studienlandschaft also die Hochschullandschaft ist denke ich mal auch noch überarbeitet werden.

00:34:03: denn so viel wenn ich an meiner Altehochschule in Költen denke, so viele Fachrichtungen die man da studieren kann, die es jetzt gibt.

00:34:15: Völliges Chaos.

00:34:16: Ich blicke da nicht mehr durch und habe mich dann irgendwann rausgenommen aus der ganzen Sache – ich verstehe es nicht!

00:34:22: Und einerseits die Multikultiegeschichte.

00:34:30: Das hat sich jetzt auch schon wieder gedreht.

00:34:32: Also früher hatten wir ja schon für Köten eine eigentlich chinesische Fahne fast vor der

00:34:37: Tür.

00:34:38: Gab es viele chinesischen Studenten in den Köten?

00:34:40: Ja,

00:34:41: das hat sich aber gedreet.

00:34:43: also da sind's mehr Inder, Pakistanie und so was.

00:34:48: Aber

00:34:50: die fühlen sich wahrscheinlich jetzt in diesem Bundesland eher unwohler

00:34:55: auf jeden Fall.

00:34:57: Auch nicht gut!

00:34:58: Wir sind oft in der Hochschule.

00:35:00: Das Gefühl, also was die Studenten anberuft habe ich nicht.

00:35:03: Die sind sowas von offen und selbstbewusst und auch sehr freundlich zu uns halten wenn wir im Horsal sitzen oder so gegen überall.

00:35:10: Aber ich meine im Umfeld von

00:35:12: Köln.

00:35:12: Genau!

00:35:12: Also ich mein will ja nicht nur in der Student-Scheid bleiben man möchte wahrscheinlich mit dem Fahrrad auch mal... Umfahren und ich glaube, dass die Stimmung, die allgemeine Stimmung gegenüber Menschen, die nicht aus Deutschland sind ist eher angespannt.

00:35:23: Ich würde jetzt mal umschreibe das gerade einfach nur.

00:35:26: Das würde ich jetzt nicht so sagen.

00:35:27: also es wird sicherlich sehr anerkannt wenn da die Menschen... Also wir waren jetzt in Schweden immer kurz und das ist ja auch alles schön bunt und schön.

00:35:39: bund finde ich eigentlich sehr gut weil wenn sie's mal vermischt hat ist es eben so.

00:35:43: Dann ist jeder andersfarbig, aber jeder kann arbeiten und kann klug sein und seine Kinder aufziehen und bla bla bla.

00:35:50: Und in Schweden ist das schon so.

00:35:52: Die sind sowas von selbstbewusst, die arbeiten überall, die strahlen dich auch an!

00:35:57: Also ich war helftbegeistert und hier auch so ein Erken.

00:36:01: dann haben sie Kopfwunder.

00:36:02: Männer gucken dich gar nicht an warum auch immer?

00:36:04: da sind Frauen wahrscheinlich wirklich wie es beschrieben wird sehr unsauber, also jetzt nicht vom Anziehen her.

00:36:11: aber man sieht richtig wie sie das Zeug fallen lassen.

00:36:14: Deiner traut sich was zu sagen und das ist das was du wahrscheinlich merkst.

00:36:17: in Köln ist es noch schlimmer und dass auch das was ein bisschen unzufrieden macht.

00:36:22: Das hat nichts damit zu tun dass wir gegen Migration sind als das anfingen was wir Landfrauen alles gemacht haben.

00:36:27: die haben Sachen hingeschleppt wir haben die Kinder betreut Wir haben Kurse gemacht, also wir waren schon sehr offen.

00:36:33: Aber es hat irgendwann umgeschlagen und dann haben wir resigniert.

00:36:37: Ich glaube die Resignation ist das fein... Also man kann ja... ich verstehe das total und ich finde es auch ganz toll dass sie da so offen waren.

00:36:45: aber jeder Mensch ist nur bis zu einem bestimmten Punkt belastbar und das ist ja auch Arbeit!

00:36:49: Also sich um andere Menschen kümmern anderen Menschen zu helfen macht ein gutes Gefühl bleibt aber auch Arbeit und oberen ist mein Erschöpfen.

00:36:54: Das ist es nicht, das Feedback hat gefehlt

00:36:57: Oder das Feedback fehlt, es gibt ja zahlreiche Gründe warum man irgendwie nicht mehr kann dann irgendwann.

00:37:02: Aber ich finde da muss dann wenn der Bürger oder die Bürgerin nicht mehr können... Da muss dann der Staat eingreifen und sagt, okay jetzt unterstützen wir euch.

00:37:09: Wir helfen

00:37:10: euch!

00:37:13: Das muss ein Staat oder eine Bundesregierung erkennen.

00:37:16: Und da hilft nicht zum Beispiel mit Geflüchteten.

00:37:19: Wir schicken die ins kleinste Nest was wir haben und packen sie in eine Containersiedlung und hoffen dass das gut geht.

00:37:24: Das

00:37:25: ist ja totaler Quatsch.

00:37:26: So kann ja keine Lösung sein.

00:37:27: Die müssen

00:37:28: zwischen den Menschen sitzen, dass man eine Nachbarschaft hat Komm mal mit rüber, wir trinken ein Bier und Papa hat mal auf deine Kinder, die können den Dreck erfreut.

00:37:37: Den haben sie hingeschmissen!

00:37:38: So müsste es eigentlich sein...

00:37:40: Also für die AfD sind wir aber linke Spinner.

00:37:42: Nur wenn man so darüber spricht ist man automatisch.

00:37:45: nur wenn mein Menschen helfen möchte ist man ja links.

00:37:48: was ich hatte als an der größten Frechheit im übrigen dieser Politik empfinde dass man Menschenfreundlich ist, links ist.

00:37:55: Also ich würde wissen, einfach Mensch sollte man dann sein und nicht... Da ist man nicht politisch.

00:37:59: Vielleicht

00:37:59: soll das eine Menschpartei geben?

00:38:00: Die wird ja alle sofort wählen!

00:38:05: Die sogenannten Altparteien.

00:38:06: was machen DIN falsch hier?

00:38:08: also wir haben eine Sache schon festgestellt die kommen nicht in die kleinen Nester sie kommen nicht her die reden nicht mit den Leuten die informieren sich nicht was die wirklichen Probleme sind die sitzen hier nicht am Tisch hören mal zu.

00:38:18: Das haben wir festgestellt als großes Problem.

00:38:19: Was ihrer meine nach hat die CDU SPD FDP, Grüne, die hier gar keine Rolle spielen.

00:38:24: Was haben sie falsch gemacht?

00:38:30: Dazu sind wir zu weit weg, würde ich sagen.

00:38:32: Wir kommen nicht zu uns und

00:38:33: stehen auf dem Markt.

00:38:35: Na

00:38:36: ja, ist eben schon.

00:38:36: Aber dann kommt der Wind und fähig das Schirmchen weg.

00:38:40: Nicht so prominent!

00:38:45: Die Fragen kümmern jetzt nicht so mal an.

00:38:46: Da

00:38:46: steht ihn heute noch an.

00:38:53: Wir schauen mal kurz auf die Uhr.

00:38:54: Heute ist Donnerstag, ne?

00:38:55: Ja,

00:38:56: eigentlich auch nicht.

00:38:57: Ich möchte unbedingt meine Fahrradtour

00:38:59: noch machen.

00:38:59: Ja,

00:39:00: das ist toll!

00:39:01: Ich möchte auch gerne so ein Tagesplan haben, wo drauf steht, unbedingt Fahrrad Tour?

00:39:04: Ich fahre jeden Tag zwanzig Kilometer.

00:39:06: Sehr gut.

00:39:07: So

00:39:08: und dass es heute schon nicht mehr mäschlich wird, weil's jetzt schon zu warm

00:39:12: wird.

00:39:12: Also ich hube mir gerade auf jeden Fall einen Sonnenbrand, ich merke es gerade.

00:39:15: Ja ja.

00:39:15: Okay,

00:39:17: später

00:39:18: haben wirs.

00:39:18: Bis zum Tag,

00:39:20: bis

00:39:21: zehn nach elf.

00:39:23: Ich würde anerstelle sagen vielen Dank Ja, da hab ich irgendwas vergessen.

00:39:27: Ich find das ein ganz tolles Gespräch und bin ... Überrascht bin ich nicht.

00:39:31: Weil uns hier haben zu wollen, zeigt ja schon eine Offenheit, deswegen überrascht mich das nicht.

00:39:36: Aber ich bin froh, dass wir uns getroffen haben und geredet haben.

00:39:39: Ist doch

00:39:39: schön, dass es Komplimente

00:39:40: einkommt

00:39:41: von uns mitnehmen.

00:39:42: Man könnte wahrscheinlich noch stundenlang weiterreden, weil jede einzelne Facette Osten-Western Politik vernachlässigt hat.

00:39:47: Also gibt's ja Millionenfacetten, die man haben kann.

00:39:51: Aber das Beste, was wir festgelegt haben ist, Ach, schon in die Elbe.